Warum fürchten wir uns eigentlich im Dunkeln?   21

Nachdenkliches · Kurzgeschichten

Von:    Andrea Seelenfunke      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 15. September 2005
Bei Webstories eingestellt: 15. September 2005
Anzahl gesehen: 2278
Seiten: < 1

Ist das noch eine Urangst,

weil man dabei in der Wildnis nichts sieht und den bösen, wilden Tieren

schutzlos ausgeliefert ist? Andererseits werden ja in der Dunkelheit andere

Sinne geschärft, man hört und riecht besser und man fühlt mehr.

Außerdem ist es ja so, dass wir die bizarrsten Vorstellungen in die

Finsternis hineinbasteln. Ungeheuer unterm Bett, Dämonen die auflauern,

Gespenster, Geister und Nachtalben. Man bekommt Gänsehaut, es läuft einem

eiskalt den Rücken hinunter und man bekommt Schweißausbrüche. Angst allein

im Dunkeln zu sein. Jedes Knarzen lässt einen zusammenzucken, hinter jeder

Zimmerecke lauert plötzlich Gefahr, obwohl doch alles so vertraut ist und

bei Tage einen freundlichen, lichtdurchfluteten Eindruck macht. Nur die

Dunkelheit züchtet auf einmal allerhand Getier und Erscheinungen in den

Köpfen der Menschen. Man bildet sich ein "Dinge" zu sehen, die nicht sein

können, laut Realität. Und trotzdem hört und sieht man sie, weil sich unser

Gehirn einen Scherz mit uns erlaubt.

Wie aus allem sollte man auch aus der Dunkelheit stets die positiven

Aspekte ziehen. In ihr kann man sich ausruhen, abschalten entspannen, sie

spendet Geborgenheit und nicht zuletzt umwirft sie uns mit dem Mantel der

Verruchtheit der Sinne...

Punktestand der Geschichte:   21
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Kommentare zur Story:

  Da hättest du noch ein bisschen tiefer gehen können, finde ich. Du stellst eine sehr große Frage, kommst aber zu einer eher vagen Antwort.
Vor allem der letzte Absatz kommt ein bisschen plötzlich, das wäre schöner, wenn eine direkte Überleitung da wäre - so à la man könnte sich ja auch schöne Dinge einbilden in der Dunkelheit oder so.
Also,inhaltlich würde mir der Text viel besser gefallen, wenn er etwas mehr aussagen würde.
Sprachlich ist es allerdingsschön geschrieben. Nicht zu wissenschaftlich aber auch nicht zu verkünstelt.
LG Lena  
Lena N.  -  16.09.05 17:06

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