Aktuelles und Alltägliches · Kurzgeschichten

Von:    Robert Zobel      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 22. März 2005
Bei Webstories eingestellt: 22. März 2005
Anzahl gesehen: 2530
Seiten: < 1

Auf, auf ihr ruhenden Massen. Erhebt Euch aus den weichen Polstern, schaltet die heimtückischen TV-Sender ab, die Euch absichtlich dumm halten und geht hinaus.

Sammelt Euch mit anderen Genossen, ruft sie aus den Häusern, klingelt sie hinaus und verbündet Euch. Werdet zur starken Kraft und dämmt ein, bekämpft das, was Euch mürbe macht.

Ihr braucht Arbeit, wie der Vogel den Wind und der Wind die Atmosphäre und die Atmosphäre die Erde und die Erde den Rest Nichterde. Ohne vergeht ihr wie der Vogel im Orkan, der Orkan in der Windstille und die Windstille im Wind.

Es ist zwingend notwendig, es hat oberste Priorität dass ihr für Eure Arbeit kämpft. Kein Amt und kein Mensch wird Sie Euch geben. Der Himmel regnet keine Arbeitsschnuppen und wenn hättet Ihr keine Schürzen sie aufzufangen. Fordert nicht, sondern schafft Euch etwas.

Nehmt Euch Arbeit. Die, die Euch rechtmäßig zusteht. Bewaffnet Euch mit Messern, Elektroschockern und anderen Instrumenten und geht dahin wo Arbeit ist.

Stürmt ohne Rücksicht die Industriehallen, die Büros, Ämter und Krankenhäuser. Macht Platz für Eure Arbeitskraft. Nehmt den Staffelstab aus den toten Händen.

Gegen die herrschende Arbeitslosigkeit hat jeder Opfer zu bringen. Gerade jene, die arbeiten.

Wacht auf ihr Mannen, steht ein für Eure Arbeit, holt sie Euch und hört mit dem Gejammer auf.

Schließt Euch zusammen, bildet die Arbeitslosenarmee und Frieden heißt eine unbefristete Arbeitsstelle.

Jetzt.
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Kommentare zur Story:

  Im Prinzip finde ich einen politischen Text ja super. Auch dass man für seine Interessen kämpfen muss.
Einziger Kritikpunkt hierbei ist der Stil des Schreibers. Passagen wie: "...bewaffnet euch mit Messern, Elektroschockern und anderen Instrumenten.." machen in meinen Augen das durchaus ernste Thema etwas lächerlich.
Das Thema ist gut. Den Text finde ich nicht so gelungen, da ich davon ausgehe, dass der Autor den Leser mitreissen wollte.  
Gulliver Assi  -  27.03.05 14:55

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Schön zu sehen, dass es auch noch politisch motivierte Schreiberlinge gibt ;)

Auf ihr Arbeiter, stürmt die Maschinen  
Sara  -  26.03.05 12:27

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

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Interessante Kommentare

Kommentar von "Sabine Müller" zu "verkaufte Seele"

Hallo, sehr berührend. Gefällt mir gut, auch wenn es sehr traurig ist. Gruß Sabine

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Kommentar von "Dieter Halle" zu "Den Haag "

Da kriegt man ja richtig Lust auch mal dorthin zu verreisen.

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