Unlustige Begegnung der werweiswievielten Art   1

Nachdenkliches · Kurzgeschichten

Von:    Dennis Block      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 2. November 2004
Bei Webstories eingestellt: 2. November 2004
Anzahl gesehen: 2084
Seiten: 2

Bordesholmer City, im Hinterland von Schleswig Holstein 18. August, 18:36 Uhr:

Zwei eher unpraktisch wirkende Einheimische machten den ersten Schritt in eine neue Zukunft. Aufgrund übertriebenen Alkoholkonsums suchten der Vizepräsident des Rammlerzuchtvereins "rascher Rudi" Winfried Meier und der ehemalige Geschäftsführer der Außenstelle für Wanderwirtschaft in Quickborn Horst Müller den drei Kilometer entfernt liegenden Wald auf. Mittels einer 87, 6 Jahre alten Buche entledigten sie sich singender Weise ihrem überschüssigem Urin. Laut Horst Müller sahen sie in diesem Moment, wie ein, so wörtlich "läuchtändäs Ohbjekt" über sie hinweg streifte. Es war, wie die Regierung später herausfand ein Raumschiff vom Planeten WURST306, benannt nach dem Presidenten des Wurstverbandes, Sylt. Pres. Wurst entdeckte diesen Planeten 1997 als er so wörtlich "voll am scheißen" war. Das Raumschiff blieb unmittelbar vor Horst M. und Winfried M. stehen und landete. Heraus kamen drei Gestalten, die sich als Ralf Zacherl, Reinhold Mesner und Angela Merkel entpuppten. "Laßt euch von diesen irdischen Hüllen nicht täuschen, wir sehen in Wirklichkeit viel besser aus.", so eines der Wesen, "Sogar sehr viel besser, wenn ich mir Frau Merkel so ansehen (WÜRG)!" Winfried M. ergriff die nötigen Maßnahmen und pisste sich auf die Schuhe. "Bringt uns zu eurem Anführer, wir haben viel zu wichtige Interstellare Verhandlungen, bezüglich dieses Gebietes zu machen!", befahl eines der Aliens. "Ääh, wie jätz, hömma, ich hep doar noch grad son bissn gepisst undann tauuchen da drai so Spinnäs uff, wem ich jetz uch de Mainun gaign wärde!", so Horst M. mit ausgestreckten Armen, wobei er einen seltenen Pilz, der sich ausschließlich von schlechten Schauspielern ernährte, mittels seiner scheinbar unerschöpflichen Harnblase wegätze. "Hömma! Ich binda Viehzäpräsidänt von dem Rammlärzuchtvärain, also schnack nich rum!", sagte Winfried M. "Dann können wir ja auch mit ihnen verhandeln. Also: Wir beanspruchen dieses Flachland als Landeplatz für interstellare Bordell - Raumkreuzer. Falls sie sich weigern, wird es Krieg geben, den sie höchstwahrscheinlich Verlieren werden, da wir ihnen technisch weit voraus sind.
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Zur Demonstration habe ich ihnen das hier mitgebracht." Er hielt den singenden Fisch hoch, der grade ein Liedchen trällerte. "Hä? Ärnä, bistu das?", fragte Horst M. mit zunehmender Begeisterung für die Schönheit des Fisches. "Nu schnack ma nich rum hiä, Mädel!", ergriff Winfried M. wieder das Wort, "ich sach diä oins: Wänn es dainä Otie hiä aushält, geb ich diä watt de willst!" - "Demnach sind wir uns Einig?" - "Worauf de oin lassen koanst!" Die Aliens zogen sich aufgrund der Beratung in ihr mit Biogas betriebenes Raumschiff zurück und diskutierten noch ein Weilchen, ehe sie völlig irritiert nach WURST306 zurückkehrten. "Ich soach diä, du, das mid Ärnä tud miä richtich leid, Hoast!", gab Winfried von sich, der inzwischen fertig war.



ENDE
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Kommentar von "Nausicaä" zu "frühling z2"

einfach toll, dieses frühlingsgedicht. du findest in deinen gedichten häufig ganz eigene, besondere bilder. wunderschön, ohne kitschig zu sein.

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