Kälte
philipp pulger, 1. Februar 2001, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: 2
Es war tiefschwarze Nacht. Oder auch Tag. Das spielte in dieser Gegend, zu dieser Zeit keine Rolle. Auch tagsüber war es finster in dieser Gegend, zu dieser Zeit. Man sah vielleicht etwas mehr, aber das machte keinen Unterschied.
Zelle
1 Kyra, 27. November 2002, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: 5
Nachdem die Blase an meinem Mittelfinger aufgegangen war, wollte ich aufgeben. Es ist sehr schmerzhaft, einen Füller an das rohe Fleisch zu drücken. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt.
Schwarzer Schmetterling
Mandala, 18. März 2005, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: < 1
Schwarzer Schmetterling flieg zu mir
Flieg auf meine weiße Haut.
Trinke aus meiner Wunde und lecke meine Seele aus.
Frage nicht nach mehr.
Du wirst es bekommen.
Dr. Madman und seine Nekrophilie
Homo Faber, 25. Mai 2006, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: < 1
Ein neuer Tag hat angefangen. Dr. Madman liebt seine Arbeit. Das Sezieren. Erwartungsvoll betritt er den Raum und nähert sich seinem Arbeitsplatz.
Dort liegt das Mädchen. Ganz friedlich. Wunderschön mit ihren blonden, langen Haaren.
Animalia - das Tier in der Frau
Sommertänzerin, 5. April 2006, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: 2
Katz und Maus
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Regungslos und angespannt saß sie da und starrte, ohne mit der Pupille zu zucken auf das Mauseloch. Gelegentlich wedelte ihr Schwanz vor Aufregung nach links oder
Barbara ist tot
Robert Zobel, 26. Februar 2007, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: 3
Auf dem Fensterbrett leuchtet noch schwach ein Weihnachtsstern, schmutzige Teller mit Bepelzungen daneben in der Spüle, ein Scherbenhaufen vor dem Fenster in der Ecke ...
Die Bedrohung
Aphril, 25. September 2003, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: 5
Der Regen prasselte auf die vor Nässe glänzenden Straßen hinab und der Wind peitschte Tim das Wasser hart ins Gesicht. Regentropfen rannen ihm die Wangen und den Hals herunter und tropften in den Kragen seines schwarzen, triefnassen H
Jimmy
Dennis Block, 24. Oktober 2004, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: 5
Jimmy lag wach. Er konnte die Uhr noch nicht, aber die Dunkelheit draußen, verriet ihm, dass es sehr spät war. Er musste dringend auf die Toilette, doch in der Dunkelheit, wusste er nicht, wo er nach dem Lichtschalter tasten sollte.
Dahinter
Thomas Redfrettchen, 21. August 2004, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: 2
Er sieht einen Wald, einen See in diesem, keine Straßen, keine Menschen. Er hört Vogelzwitschern, Knacken des Unterholzes, hört den Wind durch die Blätter rauschen. Er riecht die Waldluft, es scheint gerade geregnet zu haben.
Nächste Woche bin ich tot
Robert Zobel, 18. November 2006, Einzelstory / Gedicht / Kurzgeschichte, Seiten: < 1
Am nächsten Freitag habe ich eine Zahn-OP und die Chancen stehen gut, dass ich aus der Vollnarkose nie wieder aufwachen werde. Diese Narkose lasse ich mir geben weil ich ein Jammerlappen bin
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