Kurzgeschichten    Nachdenkliches    Meist gelesene

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   Schlafstörungen   22

Die Dunkelheit tröpfelt wie Wachs in das Licht des Tages hinein.
Du ahnst es erst, du fürchtest dich davor, dann siehst du es. Einer Krähe gleich senkt die Nacht ihre Schwingen über dein Heim.

   Die unbekannte Frau   22

Marc Drewes war auf dem Weg zu seiner Schwester Vivian, sie hatten sich schon jahrelang nicht gesehen, Marc lebte in London, er war Universitätsprofessor, für Geschichte, Mathematik und Geologie und

   Sonnenstrahlen   25

Ich glaube nicht an Gott, ich glaube nicht an Schicksal, an Glück oder Unglück, ich glaube nicht an Vorbestimmung, Wiedergeburt, Buddah, chinesische Glückskekse oder UFOs. Ich glaube an gar nichts. Und nicht mal das kann ich sagen, weil dieser Satz e

   Der Garten   103

Dieser lichte Schatten, wie wundervoll kühl und warm zugleich er war! Evelyn räkelte sich genüsslich auf ihrem Liegestuhl und blickte hinauf in das Grün des Baumes über ihr, wo gerade

   Eine kleine Geschichte vom Leben   21

Es war Nachmittag. Draußen schien die Sonne. Eine alte Frau goss sich gerade eine Tasse Tee ein, als es an der Tür klingelte. Sie erhob sich und öffnete die Tür.

   deep blue - oder: Wo endet die Unendlichkeit?   25

Undurchdringliches Blau. Wir schweben. Schweben durch Raum und Zeit, und um uns nichts als die Unendlichkeit der Tiefe. Fern von der Sonne. Tief unten auf dem Meeresgrund, und dem Himmel so nah.

   Selbstmord   10

Auf dem Dachboden hängt sie,
die schlaffe Gestalt
Tod gewählt
Tod durch den Strick
freier Tod -- Selbstmord

Auf dem Bette liegt sie
bleiche Gestalt
Tod gewählt
Tod durch Tabletten
freier Tod -- Selbstmord

Unter

   Der Dachstock   113

Mein Mann geht einmal in der Woche auf den Dachstock, verschwindet dort für 2 Stunden und kehrt dann völlig entspannt wieder zurück. Ich weiss nicht, was er dort macht, auf

   Nach dem Tod wird alles besser   198

Ich konnte mir nie vorstellen, wie der Tod sein würde. Oft hatte ich mit meinen Kindern darüber gesprochen, ob es ein Leben nach dem Tode gab und wir waren überzeugt, es würde mit jeder Daseinsebene besser sein. Und doch erfasste

   Begegnungen - eine Parapel der verwackelten Sympathie der We   156

Am Abend des dritten Augustes fuhr ich mit dem Rad zu diesem alten Kriegsbunker hoch. War nicht weit entfernt. Die Kinderstimme habe ich noch wie ein Echo im Ohr.

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Kommentar von "Homo Faber" zu "Die Taube auf dem Dach"

Hallo, besonders die letzte strophe gefällt mir. Wäre das leben nur schön und man hätte alles, wäre man auch nicht glücklich. lg Holger

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Kommentar von "Dieter Halle" zu "Der Mythos vom edlen Wilden"

Sehr gut. Aber natürlich gefällt mir dieser Text von dir auch deswegen ganz besonders gut, weil er meiner ganz persönlichen Meinung entspricht. Rein stilistisch bist du immer hervorragend, und brin ...

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Beitrag von "Pfeffan" im Thread "Sehr aufmerksam!"

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