Kurzgeschichten    Nachdenkliches    Autoren empfehlen sich

   Unsichtbar   68

Der Schankraum des kleinen Beisels mitten im Herzen von Wien war nahezu leer. Zwei Gestalten lehnten jeweils am gegenüberliegenden Ende des Tresens. Müde tranken sie hier und da einen Schluck

   Der Traum des Iren 1   22

Durch die heruntergelassenen Jalousien drang nur wenig Licht in den kleinen Raum. Die Luft war abgestanden und muffig; überall häuften sich Müll und alte Essensreste, die schon einen leichten Flaum aufwiesen.

   Je näher man etwas kommt...   10

Je näher man etwas kommt…
Die Wohnungstür öffnet sich, mit einem freudigen Lächeln wird sie empfangen, aber sie lächelt nicht, in ihren Augen spiegelt sich der Schmerz über das wieder,

   Die Brücke am Fluss   145

Sie stapfte durch die tiefe weiße Pracht und versuchte angestrengt etwas zu erkennen. Es schneite unaufhörlich, schon seit Stunden. Sie zog sich ihre Haube tiefer in die Stirn, es war bitterlich kalt und sie sah kaum wohin sie trat.

   Die vier Wände   5

Beginnend mit der südlichen Wand.
Strahlend blaues, gänzlich ungetrübtes Blau war es, die Farbe dieser Wand. Die Farbe Blau, so ward es mir in Erinnerung, schimmerte am stärksten von all den Farben. Mag es seine Stärke oder

   In Kroatien ist der Himmel blauer...oder Die schönste Nacht meines Lebens   18

Alles hätte so schön werden können. Jetzt liege ich schon den zweiten Tag in meinem Bett und kann an nichts anderes als an dich denken! Ich vermisse dich so furchtbar, dass es sich niemand vorstellen kann! Aber mal ganz von vorne.

   Ausbeißen.   113

Man sagt, sie beißt sich die Zähne aus.
Jeden Tag öffnet sie die Tür, nur die Tür und nur sie geht hinaus.
Es riecht hier anders.
Es atmet sich leichter.

   Evergreen   16

Unsterblichkeit? Keinen Rappen gebe ich darum!
Wir wollen hübsch sterblich bleiben!

Hermann Hesse (1877-1962), dt. Dichter, 1946 Nobelpr. f. Lit.

   I`am what I`am   7

Ich bin was ich bin.
Das zu dem ich geboren worden bin!
Doch WAS genau bin ich? !
Und zu welchen Zweck wurde ich geboren? !
Ich meine, das was ich bis zu heutigen Tage vollbracht habe...

   Himmelsturz (3 von 4) - Satanel hetzt gegen den neuen König   380

Eineinhalb Wochen waren vergangen. Mir war es wie eineinhalb Ewigkeiten vorgekommen. Vergebens weggeschmissene Zeit. Denn Raphael war wieder untergetaucht. Wo versteckte sich dieser Schisser nur immer? Ich dachte schon, ich

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Interessante Kommentare

Kommentar von "Nausicaä" zu "frühling z2"

einfach toll, dieses frühlingsgedicht. du findest in deinen gedichten häufig ganz eigene, besondere bilder. wunderschön, ohne kitschig zu sein.

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Kommentar von "Francis Dille" zu "Mission Titanic - Kapitel 7"

Danke für deinen Kommi. Ich freue mich über jeden Kommentar auch wenn ich nicht immer antworte. Es wundert mich nur, dass dieses Kapitel plötzlich im Genre Kurzgeschichten aufgetaucht ist. ...

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