PATER PAULI MYSTERY 53.1 ** DIE OMEGA AKTEN    353

Kurzgeschichten · Nachdenkliches

Von:    Mike Bradfort      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 13. April 2020
Bei Webstories eingestellt: 13. April 2020
Anzahl gesehen: 1463
Seiten: 4

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Bilderberg-Konferenz ** Symposion der "Master of the World"

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Was ist das eigentlich für ein Treffen, bei dem jedem Verschwörungstheoretiker das Wasser im Munde zusammenläuft?

Ein regelmäßiges Treffen was angeblich (!) erst 25 Jahre nach der Gründung der Konferenz zum ersten Mal in der Öffentlichkeit bekannt wurde.



Es handelt sich hier um eine seit dem 29.05.1954 geheimnisumwobene periodische (jährlich dreitägige) internationale Konferenz von Spitzenkräften, oder die, welche sich dafür halten, aus



- Industrie, Wirtschaft (u.a. Vorstandsvorsitzende von globalen Versicherungskonzernen,

- Banken, Öl- und Automobilkonzernen),

- Adel (Mitglieder der Königshäuser),

- Milliardäre,

- Medien und Presse (u.a. Chefredakteure),

- Militär (u.a. NATO-Generalsekretäre),

- Geheimdienste (z.B. CIA),

- Universitäten und Politik (u.a. Bundespräsidenten, Bundeskanzler, Parteivorsitzende, aber auch schon mal Bürgermeister bedeutender Städte).



Nach Aussage der Bilderberg-Homepage handelt es sich beim "jährliche Bilderberg-Treffen" um "ein Forum für informelle Diskussionen zur Förderung des Dialogs zwischen Europa und Nordamerika."



Teilnehmer-Zusammensetzung laut Homepage:

2/3 Teilnehmer aus Europa und 1/3 aus Nordamerika.

1/3 aus Politik, Regierung und 2/3 aus anderen Bereichen.



Nicht jeder, der sich für eine VIP hält (und dies dürften viele sein) ist dort auch automatisch willkommen. Es wird genau ausgesiebt. Nur, wenn man ausdrücklich persönlich auserwählt und eingeladen wurde darf man in seiner Eigenschaft als Privatperson an dem Symposion teilnehmen.



Die Konferenzhotels werden vom gemeinen Volk abgeschirmt und sind während der Zeit des geselligen Beisammenseins für andere Hotelgäste gesperrt.

Dies ist verständlich, da andernfalls die Sicherheit der hochkarätigen Tagungsteilnehmer nicht mehr gewährleistet werden könnte.
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Es wird immer wieder gemunkelt, dass in manchen Ländern die Steuerzahler für dieses Privatvergnügen ihrer VIPs im Endeffekt aufkommen müssten.



Es werden auf diesen geheimnisvollen Treffen vorausgewählte Themen zur Diskussion gestellt und man unterhält sich angeblich in englischer Sprache.



U.a. ging es auf den Konferenzen wohl auch öfters um das Verhältnis zwischen den USA und Europa. Schwerpunkte sind sicherlich auch die internationale Sicherheits-, Wirtschafts-, Umwelt- und Außenpolitik.

Die unselige Strafzoll-Diskussion zwischen den USA und Europa scheint durch dieses Meeting von den teilnehmenden Lichtgestalten aber nicht verhindert worden zu sein.



Die Medien werden über den diskutierten Themen-rahmen und über die Identität der Teilnehmer erst nach Ende der Veranstaltung grob informiert.

Eine Auflistung der besprochenen Themenbereiche wird auf der Bilderberg eigenen Homepage jedoch veröffentlicht.



Im Allgemeinen wird Stillschweigen über die Äußerungen der Konferenzteilnehmer eingehalten. Es soll verhindert werden, dass einzelne Gesprächsbeiträge und Ergebnisse bestimmten Teilnehmern zugeordnet werden kann.

Prinz Bernhard der Niederlande soll 1954 zum ersten Mal zum Plausch in ein Hotel namens "de Bilderberg" (Oosterbeek Niederlande) eingeladen haben. Daraus begründet sich wohl der Name.



Über diese Versammlungen gibt es zahlreiche skurrile und absurde Verschwörungstheorien von denen sich viele schon ad acta legen lassen, wenn man sich einmal die Mühe macht die Internet-Homepage der Bilderberger durchzulesen.



Persönliche Anmerkung Pater Pauli:



Wahrscheinlich wollen sich dort, die sogenannten Spitzenkräfte, nur einmal ungestört im Kreise der Elite

unterhalten, ohne das alles was diese dort bereden und sagen 5 Minuten später in der Weltpresse breitgetreten wird und zu politischen Verwicklungen führt.

Endlich können diese einmal Leute aus anderen Ländern und Lebensbereichen treffen, mit denen sie schon immer einmal diskutieren wollten.

Das für solche hochkarätigen logen haften Zusammenkünfte erhöhte Sicherheitsstufen gelten, dürfte logisch nachvollziehbar sein.
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Nur wer zahlt das alles?



Wird das Ganze wirklich nur privat finanziert?



Laut Internet-Homepage (Zitat):"Die Kosten für die Bewirtung des Jahrestreffens gehen zulasten der Mitglieder des Lenkungsausschusses des Gastlandes."

Ist wirklich sichergestellt, dass die Steuerzahler hier nicht vereinzelt für ein eitles Privatvergnügen und vielleicht auch für die eigene Geltungssucht gewisser Teilnehmer direkt oder indirekt zur Kasse gebeten werden? Hier wäre den Veranstaltern angeraten wenigstens eine klare Finanzierungs-Transparenz zu gewährleisten.



Was sind das eigentlich für Journalisten, welche daran teilnehmen, aber angeblich nicht über die dortigen Inhalte berichten dürfen? Erliegen auch diese dem Reiz kurzfristig Mitglied einer supranationalen Elite zu sein?

Für eins sorgt solche Geheimniskrämerei auf jeden Fall. Der einfache Mann, die einfach Frau auf der Straße identifiziert

sich noch weniger mit unseren Spitzenpolitikern und Wirtschaftskapitänen. Das ohnehin begrenzte Vertrauen des Wahlvolkes zu "denen da oben" schmilzt durch solche Eliten-Veranstaltungen noch mehr dahin und endet im Endeffekt in der Stammtisch-aussage des einfachen Volkes:



"Die da oben stecken doch alle unter einer Decke und wir müssen am Ende alles zahlen und ausbaden!"



Und noch eins.

Was der Adel dort zu suchen hat, ist mir relativ unerklärlich. Das erinnert mich irgendwie an mittelalterliche Machtstrukturen, innerhalb dieser der Adelsstand noch eine Bedeutung hatte.



Warum wurde eigentlich mein Bischof Dr.T.Abernackel noch nie zu diesen Gelehrtengesprächen eingeladen? Also, wenn einer auf dieser Welt etwas zu den irdischen und überirdischen Themen unserer Zeit wortreich zu sagen hat, dann ja wohl er. Na ja, aber vielleicht haben sich die Organisatoren der Konferenz ja auch gedacht, dass keine Leute eingeladen werden, welche immer viel zu erzählen aber im Endeffekt wenig zu sagen haben.



Beispiele über was da u.a. so geredet wird:



07.06.2018 -10.06.2018 TURIN (ITALIEN):

- Populismus in Europa

- Die Ungleichheitsproblematik

- Die Welt nach der Wahrheit



01.
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06.2017 - 04.06.2017 CHANTILLY (USA):

- Warum wächst der Populismus?



09.06.2016 - 12.06.2016 DRESDEN (BRD):

- Prekariat und Mittelklasse



01 06.2017 - 04 .06.2017 Chantilly (USA):

- Warum wächst der Populismus?



Es ist schon bezeichnend, welchen Gesprächswert man dort anscheinend der Angst vor dem Populismus beimisst. Hat man Angst vor dem einfachen Mann, der einfachen Frau, auf der Straße? Gilt hier immer noch insgeheim im Hinterkopf die Devise VOX POPULI = VOX RINDVIEH?



Was ist Populismus?



Populismus ist politische Demagogie, welche in einer oft unsachlichen Problem dramatisierenden Wortwahl durch den Demagogen dadurch geprägt wird, dass dieser oft in einfacher volksnaher Sprache und mit der Propagierung einfacher Problemlösungen versucht die Wählerschaft zu manipulieren.

Oder einfach ausgedrückt: Der Populist ist Opportunist und erzählt dem andächtig zuhörenden Volk, was es hören will, egal ob dies wahr ist oder nicht.

Vielleicht denkt man in diesen erlesenen Kreisen einmal darüber nach, ob solche geheimnisvollen Treffen von Eliten vielleicht einer von vielen Gründen dafür sind, dass der Populismus weltweit Hochkonjunktur feiert. Umso mehr sich die Eliten vom Wahlvolk abkapseln um so mehr blüht der Populismus auf.

Erstaunlich zeigt sich dies an der aktuellen CORONA Krise. Da die politischen Würdenträger eine klare Sprache wählen (Zitat eines Ministerpräsidenten:"Es geht um Leben und Tod") und nichts schön reden, kommen populistische Parteien nicht mehr richtig zur Geltung und verzeichnen sinkende Wahlprognosen. Hier zeigt sich, dass große Teile der Wählerschaft eine klare Ansprache honorieren. Wobei man zugeben muss, dass dies sicherlich besonders für den Bereich des Gesundheitswesens gilt. Sobald es den Wähler ans Portemonnaie geht, werden die Karten neu gemischt.



Bei Geld hört der Spaß auf!



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Weitere Bücher (EPUB) von Mike Bradfort zum Download findet man unter:



- (einfach die folgende ISBN Nummer kopieren und z.
Seite 4 von 5       
B. In GOOGLE eingeben) -



ISBN: 978-3-7396-1864-7 Beichtstuhlgeschichten (Satire-Pauli-Reihe)

ISBN: 978-3-7396-5902-2 Irgendwo in Mexiko (Satire-Pauli-Reihe)

ISBN: 978-3-7396-2031-2 Lotterie des Todes (Esoterik)

ISBN: 978-3-7396-2494-5 Welche Rechte hat ein Alien? (Satire)

ISBN: 978-3-7396-2537-9 Der Exotenhändler (Science-Fiction)

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Punktestand der Geschichte:   353
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Kommentare zur Story:

  Dein Schreibstil und deine Themenwahl gefallen mir
bisher gut. Und bei diesem Text besonders auch die
Verknüpfung zwischen solchen elitären Veranstaltungen
und die Tatsache, dass diese ein Nährboden für das
Aufkeimen des Populismus liefern. Ironie, dass sie die
Ursache hierfür anscheinend selbst als
Diskussionsthema bei ihren Treffen gehabt haben.  
   Siebensteins Traum  -  14.04.20 11:29

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Interessante Kommentare

Kommentar von "Unbekannt" zu "Violett"

schöö :-)

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