Das Licht der Hajeps Band 4 / Entscheidungen Kapitel 1u.2   165

Fantastisches · Romane/Serien

Von:    Palifin      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 22. September 2018
Bei Webstories eingestellt: 22. September 2018
Anzahl gesehen: 253
Seiten: 14

Diese Story ist Teil einer Reihe.

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   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Kapitel 1



Oh Gott, was war plötzlich los? Womit - zum Kuckuck - sollte sie denn beginnen? Margrit starrte den Hajep bewegungslos an, wagte nicht, ihn zu fragen, in der Furcht, zu guter Letzt doch noch etwas falsch zu machen.

‚Merkwürdig’, dachte sie, ‚zuerst hatte doch seine Stimme ziemlich zuversichtlich geklungen, dann überraschenderweise zu Tode betrübt und schließlich war er abrupt in einen kalten, energischen Befehlston übergewechselt.’

Sie schluckte und forschte stumm in diesem Hajepgesicht.

Auch der Agol wusste jetzt nicht so recht, wie er sich weiter verhalten sollte. ‚Bei Ubeka und Anthsorr, warum sagte denn diese Kreatur weiblichen Geschlechts nun kein einziges Wort mehr? Sie war doch eben noch munter am Plappern gewesen!’ Er fragte sich, ob es am Ende günstiger gewesen wäre, hätte ihn diese Lumanti weiterhin für ihresgleichen gehalten. Nein, das wäre wohl kaum möglich gewesen, denn sie hatte ihn ja in Wahrheit schon lange durchschaut.

Er hatte vermutet, dass sie sich rasch an sein Äußeres gewöhnen würde, zumal sie ja über das Leid einer völlig fremden Spezies, den Trowes, sogar hatte Tränen vergießen können. Diese Gemütsäußerung konnte er selbst zwar nicht so recht begreifen, aber die hatte ihm sehr gefallen! Das waren nicht nur Tränen sondern auch ganz große Gefühle gewesen, Gefühle, um die das Volk der Hajeps die Menschen beneidete und weswegen die Wissenschaftler Hajeptoans das Regierungssystem daran gehindert hatten, diese Spezies vollständig auszurotten.

Ke, was für ein Reichtum also, nicht nur selbst etwas zu erleben, sondern auch noch mit anderen Wesen mitempfinden zu können. Bei Ubeka, um wie viel mehr würde man dann wohl selbst lebendig sein! Er wollte endlich solch ein Leben und daher diese Empfindungen - akir, er hatte jetzt kein anderes Wort dafür - haben! Doch er wusste noch nicht, wie er das anstellen sollte. Trotzdem war er fest entschlossen, eine Lösung zu finden und zwar heute noch!

Agol atmete nun tief und beruhigt durch, nachdem er das alles gründlich durchdacht hatte. Dann sah er wieder in diese reichlich ängstlichen Augen und ahnte, dass er wohl eine zeitlang Geduld haben müsste ... hm ... die hatte er eigentlich noch nie in seinem langen Leben nötig gehabt! Er runzelte die Stirn.
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Sie runzelte die Stirn. ´Show me the way to the light`, hatte er vorhin zu ihr gesagt. Herr im Himmel, die Sonne schien, also gab es auch genügend Licht! Und von wegen, sein Volk könne nicht schlafen! Dann wären längst sämtliche Hajeps daran zugrunde gegangen und die Menschheit hätte keinen Ärger mehr mit denen! Sie atmete unwillkürlich bei dieser erquicklichen Vorstellung auf.

Er verschränkte nun die Arme vor der Brust und sein Zeh wippte ungeduldig in dem weichen Stiefel. Warum tat das Geschöpf denn nichts, damit er wieder die vielen Gefühle in ihrem Gesicht erkennen konnte? Er hatte ihr das doch befohlen. Hm, hm, er musste wohl irgendwie ´nett` zu dieser Person sein, auch wenn ihm das schwer fiel ... zaipao, war ja nur vorübergehend!

Das Dumme daran war, er wusste nicht mehr so genau, wie die Sache mit dem ´nett sein` ging! Er schluckte angespannt.

Sie schluckte angespannt, denn sie konnte richtig spüren, wie diese Kreatur damit beschäftigt war, einen gewiss fiesen Plan zu entwickeln. Sein Blick hatte sich in ihre Knie gekrallt. Schön und gut, die zitterten ein bisschen, aber musste er gleich dermaßen drauf starren? Ihr Magen beantwortete diese Frage irgendwie nervös.

Er hörte diesen primitiven Bauch rumpeln, während er jene ausgesprochenen hässlichen und ausgebeulten Hosen eingehend musterte. Nun ja, die Menschen waren nicht schön mit ihrer eigenartigen Hautfarbe, also war deren Mode es natürlich auch. Ob diese Geschöpfe wohl auch stanken, weil sie soviel schwitzen und weinen konnten? Ihm wurde ein wenig übel bei diesem Gedanken, denn er hatte schon einiges darüber gehört und schnüffelte daher vorsichtig in Richtung dieser Kreatur.

Margrit sah, wie diese hässlichen drei Nasenlöcher plötzlich zuckten und dabei auch noch leise schnaubten und ihre Schultern fuhren hoch, aber die Knie waren schlagartig ruhig.

Bei den Göttern des Alls, immerhin hatte er die Sache mit den unruhigen Knien dieses Wesens schon mal ganz gut hingekriegt. Das Anstarren hatte ihr wohl Mut gemacht. Er wusste zwar nicht wieso, aber Menschen waren eben merkwürdig. So pflegten sie sich oft Nettes zu sagen, das sie nicht wirklich nett meinten, aber das gefiel ihnen wohl.
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Die Frage war jetzt, was klang für Lumantis irgendwie nett? So weit er sich zurück entsinnen konnte, war er eigentlich noch nie zu irgendjemandem richtig nett gewesen. Er fletschte ein wenig die Zähne, während er angespannt nachdachte, und rieb sie ein bisschen gegeneinander, was er eigentlich immer tat, wenn er sich beruhigen wollte. Aber er kam trotzdem zu keinem Ergebnis.

Oh Go-ott? Margrit starrte auf diese weißen, prächtigen Zähne. Waren Hajeps etwa Kannibalen? Sie hatte schon einiges darüber gehört. Vielleicht konnte sie ihn auf andere Gedanken bringen, wenn sie ihn beschäftigte - irgendwie! Ihr Herz hämmerte. Ob sie wohl einfach in seiner Sprache mit ihm zu reden anfing? Nein, so gut wie George beherrschte sie diese noch nicht. Sie konnte zwar schon eine Menge verstehen, doch selber die Sätze zu bauen, das gelang ihr nur sehr holperig und womöglich war es für später ganz nützlich, wenn er nicht wusste, dass sie seine Sprache verstand.

„Warum sprechen wir nicht Deutsch?“, brachte sie mit zittriger Stimme hervor.

Er fuhr innerlich zusammen. Hich, leider hatte er ausgerechnet diese gar nicht hübsche, weil unmelodische Sprache ein bisschen sehr schlecht gelernt!

„We`ll speaking German?“, hakte er nach. Na ja, konnte doch sein, dass er sich verhört hatte!

Sie nickte.

Er schaute zur Seite, damit er ihr Nicken nicht gesehen hatte.

Sie machte eine Schritt dorthin, blickte ihn an und sagte: „Yes, we`ll ...”

Er drehte den Kopf in die andere Richtung und sie machte wieder einen Schritt dorthin und spähte in sein Gesicht.

„Du kannst es nämlich ganz gut!”

Er drehte sich mit dem ganzen Körper auf dem Stiefelabsatz herum, doch schon stand sie wieder vor ihm. „Denn ich habe oft in Deutsch geantwortet und du hast es verstanden, so wie eben und du ...“ Margrit unterbrach sich, holte tief Atem und sagte dann: „ ...du beherrschst Deutsch!”

Er warf sich mit einer geschmeidigen, katzenhaften Bewegung seine Jacke über die Schulter.

„We can speak!“

„Ich danke dir!“, entfuhr es ihr total erleichtert.

„You can ...” erklärte er.

Sie tippte sich an die Brust. „Ich darf Deutsch sprechen?”

„Yes, you!”

„Hm .
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.. und du?“, fragte sie. Er schien irgendwie Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache zu haben. Gut, dann war er mit dem Formulieren von Sätzen schon mal beschäftigt.

„France!“, sagte er ziemlich eingebildet.

„Ach nö!“

„Spanish?“, hörte sie ihn.

„Nö!“ Donnerwetter, der schien noch weitere Menschensprachen zu beherrschen.

„Rusk!“, meinte er jetzt im Befehlston.

Puh, das Kerlchen schien nicht gerade unintelligent zu sein und sehr zäh, wenn es darum ging sich durchzusetzen. Ihr Herz begann schneller zu schlagen. „Nö, nö!“

„Italian, Greek, Turkish“, schnaufte er wütend.

Oha, er konnte noch weitere Sprachen? Jedenfalls versuchte er sie einzuschüchtern. „Deutsch!“

Seine schrägen, roten Augen blitzten. „Chinese, Japan, Arabien, Indonese“, zählte er weiter an den Fingern und dann noch etwa vierzig Sprachen auf, wobei Margrit kaum noch mit dem Kopfschütteln nachgekommen war. Sie hatte gar nicht gewusst, dass es so viele Sprachen auf der weiten Welt gab!

Nach Margrits letztem Kopfschütteln stampfte er mit dem Fuß auf. Als das keinen besonderen Eindruck hinterließ, fuhr seine Hand zum Tjumo, um diese freche Kreatur zu erschießen. Im letzten Moment fiel ihm jedoch ein, dass Leichen sehr schlecht irgendwelche Empfindungen veranschaulichen konnten und so bremste er sich doch.

„Okay“, sagte er schließlich matt. „Germ ... deutsch!“

Sie lächelte erleichtert, seine dunkelblauen Brauen schnellten deshalb hoch und er starrte fasziniert auf diesen Mund. Bei den Göttern, lächeln war wirklich das Schönste an diesen Geschöpfen! Ke, wie die sich aber auch freuen konnten! Am liebsten hätte er ihr diese Lippen abgerissen und in sein eigenes Gesicht gesetzt. Doch er wusste ja, dass dieses Freudegefühl nicht von irgendwelchen Lippen ausging, sondern ... xorr ... wo kam es eigentlich wirklich her?

Seltsam, irgendetwas musste ihm so sehr an ihr gefallen haben, dass er sich einverstanden erklärt hatte. Vielleicht ließ er sich sogar noch mehr von ihr gefallen? „Ha, die Beutel!“, entfuhr es ihr deshalb und sie lief einfach Richtung Mülltonne, denn das war ein guter Gedanke, falls es ihr doch noch gelingen sollte, ihm zu entkommen.
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Er schaute ihr wieder mit einer tiefen Falte auf der Stirn hinterher und schob sich die Strähnen seines langen Haarkammes aus der Stirn, damit er besser sehen konnte. Die Lumanti begab sich zu der Mülltonneneinfassung, öffnete deren Tür, zog den Schemel an die große Tonne heran, bückte sich, hangelte tief in die Tonne hinein. Was machte die da?

Es war wie verhext, Margrit erreichte nicht einen Beutel. Sie ächzte, stöhnte und ihr Kopf wurde hochrot. Ihre Augen suchten schließlich nach ihm. Er war noch immer dort, wo sie ihn zurückgelassen hatte, am Ende des Weges, kurz vor dem Tor, auf dem schmalen, von Unkraut überwachsenen Weg.

Nach einem prüfenden Blick auf seinen starken, muskelbepackten Körper, er schnippte sich gerade ein welkes Blatt von seiner Schulter, sagte sie. „Könntest du mir wohl ein kleines bisschen helfen?“

„Isch?“, fragte er und tippte sich dabei an die breite, zum Teil auch nackte Brust, denn sein Hemd war nicht ganz geschlossen, wehte noch immer um ihn herum.

„Ich sehe weiter niemanden!“, erwiderte sie.

Er schaute sich prüfend um. „Stimmet!“, stellte er fest.

„Also könntest du?“ Sie wies auf die Tonne.

Er blickte angewidert auf diesen seltsamen Behälter. „Könnter isch“, erklärte er.

„Und?“, fragte sie.

„Will abar nisch.“

Puh, er schien nicht gerade einer der Arbeitseifrigsten zu sein und sein Deutsch ließ wirklich zu wünschen übrig. „Hi, hi! Nettes Witzchen!“, kicherte sie ziemlich künstlich, wie sie fand, beugte sich nochmals vor und fiel in die Tonne hinein.

Er hatte es rumpeln gehört und als letztes ihre Beine mit den hässlichen Hosen in der Tonne verschwinden sehen. Dann fiel der Deckel darauf und die Tonne kippte in die Einfassung zurück. Er zuckte kurz mit den Achseln und lief dann einfach weiter Richtung Tor, weder ihr Husten noch ihre Hilferufe beachtend, bis er schließlich doch stoppte und Kehrt machte, denn ihm war wieder eingefallen, dass er ohne die lästige Lumanti wohl kaum die facettenreichen Gefühle der Menschheit kennen lernen würde. Dazu musste er sich leider, leider mit ihr beschäftigen! ‚Ist ja nur für ganz kurz!’, versuchte er sich zu trösten.
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‚Sobald mir langweilig ist, werde ich sie in schöne fluffige Erde verwandeln. Ob wohl der Humus von solch einer dreckigen, verschwitzten Lumanti meinen zarten Pflänzchen bekommen wird?’

Er seufzte, als er den grässlichen Stinkebehälter erreicht hatte - wozu der wohl gebraucht wurde? – und hielt sich mit dreien seiner verkrüppelten Finger die Nasenlöcher zu. Mit der anderen Hand griff er beherzt in die Tonne. Zu seiner Verblüffung hatte ihm die seltsame Lumanti einen merkwürdigen Behälter nach oben gereicht.

Das war eine echte Frechheit! Er hielt nun das weiche Aufbewahrungsding mit zwei Fingern bei den Henkeln ins Licht, betrachtete es gründlich und ließ es dann neben sich fallen. Es schepperte, einige alte Metallbehälter kollerten hinaus, seltsame Dinger! Wozu brauchten Lumantis denn sowas?

Es kostete ihn reichliche Überwindung, abermals in die schmutzige Tonne zu greifen, aber was tat man nicht alles für die Wissenschaft. Der stets berauschte Ginsgefre und auch der etwas aufsässige Godur würden wohl richtig neidisch sein, wenn er denen erst einmal seine Ergebnisse vorlegte. Xorr, die neuesten Erkenntnisse über Lumantis, die ... hich, noch so ein weicher, unpraktischer Aufbewahrungsartikel! Er schob die dunkelblaue Unterlippe weit vor, wie stets, wenn er etwas zu begreifen versuchte, musterte dieses Wabbelding ebenfalls, schüttelte den Kopf und ließ es ebenfalls zu Boden plumpsen. Abermals erscholl blechernes Scheppern! Zaibao, was sollte es auch anderes sein. Nach dem dritten Beutel jedoch wurde er ein wenig ärgerlich, stampfte sogar mit dem Fuß auf. War doch langweilig das Ganze!

Bei Ubeka, wenn die Beutel interessanter als die Lumanti gewesen wären, hätte er ja den Deckel der Tonne und auch die Einfassung schließen können, aber so ... hm ... dass er diese armselige Kreatur derart brauchte, machte ihn jetzt noch wütender. Er linste deshalb schnaufend in die Drecktonne hinein. Das war ja die Höhe! Er meinte, im Dunkeln zu erkennen, dass ihm die Lumanti tatsächlich noch mehr dieser unnützen Dinge entgegen hielt. Hatte wohl alle da unten gefunden! Wittan, wie ekelig! Sein Magen rülpste leise.

„Denda ... hm ... nein!“, fauchte er dennoch scharf. „ Jitzt ... jetzt nür du!“

Sie blinzelte zu ihm hoch ins Licht.
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Gutes Deutsch sprach der hier wirklich nicht. „War ja nur ein Scherz!“, entgegnete sie kleinlaut, versteckte aber einige kleine Dinge noch schnell in ihrer Weste. War die Tonne also doch nicht völlig leer gewesen, wie zunächst gedacht. Traurig schaute sie auf den Rest, der leider zurück bleiben musste, denn schon hatte der Hajep Margrit beim Kragen gepackt. Nur mit einem Arm hob er sie aus der Tonne. Sie keuchte überrascht. Boah, war der stark!

Während sie wie ein nasser Sack an seinem Arm hing, betrachtete er sie genauso eingehend wie zuvor die Beutel, sich dabei immer noch die drei Nasenlöcher zuhaltend, dann ließ er sie ebenfalls los.

„Autsch!“, ächzte sie. „Der Sanfteste bist du zwar nicht …“, sie richtete sich taumelnd auf und rieb sich ihr schmerzendes Hinterteil. Dabei sah sie aus dem Augenwinkel, wie er kurz – etwa Sauerstoff? - aus einem klei¬nen Behälter inhalierte und dann seine behandschuhten Finger mit einem wabbeligen Gerät eilig sauber zu putzen begann. „... aber trotzdem Danke!“, fügte sie noch hinzu.

Er nickte ihr flüchtig zu.

„He, durch dich habe ich alle meine Beutel wieder!“ Sie schaute ihm sehr dankbar und glücklich ins Gesicht.

Er starrte wieder auf diese lächelnden Lippen, hörte sogar für einen Moment mit seiner Reinigungsarbeit auf. „Wosu dieser unsinnigän Bautel bräuchst?“

Ihr Lächeln erstarb. Eigenartig! Kaum grinste sie, schien er die Welt um sich zu vergessen! „Na ja, äh, weil ... da sind Dinge drin, die ich bei einem Händler gegen andere Sachen, die für mich wichtiger sind, eintauschen will!“

Er starrte noch immer gedankenversunken auf diesen Mund. „Gut“, knurrte er, „gehän wir täuschen! Macher schnell! Isch hab` wenisch zeitig!“

Verdammt, der wollte mitkommen? Einfach nur so? Warum? Was war nur mit diesem seltsamen Außerirdi¬schen los? Irgendwie tickte der doch nicht richtig! Und außerdem ... der arme Händler, den zog sie auch noch mit in diese Sache hinein! Nee, das durfte auf keinen Fall passieren, oh ... oh Gott, schon wieder zog er seine viel zu energischen Brauen zu einer tiefen Falte zusammen.

‚Schnell etwas sagen, nur irgendetwas!’, gemahnte sie sich. Ihre Zunge fuhr über ihre trockenen Lippen.
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„Du, hm ... also ich ... äh ... habe noch ein paar Sachen gefunden“, plapperte sie einfach drauf los, als habe sie vorhin seinen Unmut über diesen alten, schmutzigen Kram nicht bemerkt, und holte eine kleine Thermoskanne aus ihrer Weste, „die der Händ ... äh, Quatsch ... ich gebrauchen kann.“

Schon hatte er ihr die Kanne entrissen.

„Heh?“, keuchte sie verblüfft.

Er hielt den merkwürdigen Behälter nur mit dem Daumen und Zeigefinger, drehte und wendete ihn, während seine von schwarzer Nickhaut umrandeten Augen ihn gründlich begutachteten. Er schob die Unterlippe vor, wie immer, wenn er sehr angespannt war. „Wozü man bräucht solschis?“, hörte sie seine schlechte Aussprache.

„Um heiße oder kalte Getränke darin aufzubewahren!“, erklärte sie und entriss ihm einfach wieder die Kanne, denn schließlich hatte sie die zuerst gefunden.

Nun zog er die dunkelblauen Brauen in einer wirklich sehr bedenklichen Weise über der Nasenwurzel zusammen.

Sie hielt den Atem an.

Aber dann hatte er sich schon wieder in der Gewalt, nur die Wangenmuskeln mit den tätowierten Narben zuckten noch ein wenig. „Komik“, brummte er recht lässig, „warüm machert ihr Flussigkait nisch hitzig oder kält, erst wann trinkern wöllt?“ Und dabei hatte er sich die Kanne einfach wiedergeholt, schraubte sie interessiert auf, hob sie ein wenig an wie ein Fernrohr und lugte mit einem Auge hinein. „Mal sichtin, wie vonne innin gebaut is!“, sagte er mehr zu sich selbst als zu ihr

Ein Tröpfchen uralter Brühe rollte ihm dabei direkt in die schwarze Nickhaut. „Pwiii ... daffst komischte Termnusspanne behaltinn!“, keuchte er, rieb wie verrückt an dem Lid herum, das offensichtlich keinerlei Fähigkeiten hatte zu tränen. Er drückte Margrit die Kanne wieder in die Hand, schüttelte sich gleichzeitig, hüpfte laut ächzend auf einem Bein im Kreise.

Er schien irgendwie blind auf dem linken Auge geworden zu sein, denn es glänzte nicht mehr, es war vollständig trüb. Der Hajep japste nach Luft. Offensichtlich war er gegen Schmutz hochallergisch! Jetzt holte er mit fahrigen Fingern nicht nur einen weichen Reinigungsgegenstand hervor, sondern wohl auch ein paar Augentropfen. Er flüchtete, dabei in einem fort niesend, unter einen Baum.
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Vergeblich mühte er sich, die lindernden Tropfen ins Auge zu bekommen, seine Hände zitterten viel zu sehr und deshalb kamen zahlreiche hajeptischen Schimpfworte über seine graublauen Lippen.

Margrit war wie vom Donner gerührt! Aber dann begriff sie. Das war ihre Chance! Erst wollte sie ohne die Beutel los, aber dann fiel ihr wieder das Leid von Julchen, Muttsch und Tobi ein. Nein, sie sollten endlich befreit sein und solche kostbaren Dinge bekam sie gewiss nicht so schnell wieder in ihre Hände. Ihr Herz schlug wie rasend, als sie in Sekundenschnelle überlegte.

‚Mit allen drei Beuteln zu langsam! Welche zwei also jetzt nehmen? Keine Zeit in jeden hinein zu schauen. Welche sind aber die, die wertvollsten Dinge enthalten? Der gemusterte, der braune da oder der beigefarbene?’

Sie griff sich kurz entschlossen zuerst den beigefarbenen, danach den gemusterten und sauste los. Schon war sie am Feind vorbei, drückte die Klinke vom Tor hinunter. Es quietschte. Sie fuhr zusammen. War der Hajep aufmerksam geworden? Sie blickte sich kurz um. Nein, immer noch mit sich selbst beschäftigt. Das linke Auge war inzwischen dick geschwollen und lila verfärbt. Er konnte nun wohl gar nichts mehr sehen, weil auch das zweite Auge in Mitleidenschaft gezogen und trüb geworden war.

Ein Gedanke kam Margrit plötzlich. Ob sie ihm noch kurz eins über die Rübe zog? Dann war sie ihn für längere Zeit los. Wo gab es hier einen Ast? Nur nicht zu lange machen! Ihr Blick flog suchend über den Garten. Sie konnte ihn aber auch erschießen! Das war wohl noch besser, denn dann kam er ihr endgültig nicht mehr hinterher. Sie schluckte seltsamerweise beklommen bei dieser Vorstellung. Aber dann musste sie noch einmal an ihm vorbei, den langen Gartenweg entlang bis zur Terrasse des Hauses, um dort nach ihren Waffen zu suchen, die sie irgendwohin ins hohe Gras oder Gebüsch geworfen hatte. Nein, denn auch sein Husten wurden jetzt immer seltener, das Atmen ging besser, also schien er langsam zu sich zu kommen. Also bloß nichts wie weg!









Kapitel 2



„He, was ist denn jetzt los, George?“ Gesine hatte gerade den Eingang zu den westlichen unterirdischen Gängen der Maden verlassen und war überrascht mitten auf dem großen Platz stehen geblieben.
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„Was soll schon los sein?“, murrte George und hinkte, sich dabei auf einem kräftigen Ast stützend, weiter Richtung der getarnten Jambutos. „Hast du mich etwa noch nie zu einem Jambuto laufen sehen?“

„Erstens läufst du nicht, du hinkst und es ist jetzt Abendbrotzeit“, murrte sie. „Martin hat mich los geschickt! Soll dich zum Essen holen!“

„Ja und? Komme nicht!“ Erst jetzt konnte George das helle Metall der zwei Jambutos und drei Jambos unter den herab hängenden Platanenzweigen erkennen. Wirklich, diese Jeeps und Transporter waren sehr schön getarnt.

„Okay, willst wohl unbedingt noch dünner werden als du schon bist!“

„Ich bin doch nicht dünn!“, brummte er verärgert. Schon hatte er den ersten Jambuto erreicht.

„Du willst doch wohl nicht mit dem kaputten Fuß diesen Lieferwagen fahren?“ Sie kam ihm halb neugierig, halb empört hinterher.

„Doch, mein Fuß ist gut geschient, was dagegen?

„Also, du bist wirklich vollständig behämmert, George!“ Gesine tippte sich gegen ihre hübsche Stirn. „Der eine Unfall, den du fabriziert hast, genügt dir wohl nicht, was? Und das alles nur wegen dieser dämlichen Tussi!“

„Erstens ist sie nicht dämlich“, George reckte sich, um die Fahrertür aufzuschließen, denn der Jambuto war hoch gebaut, „sondern eine hochintelligente Frau und zweitens ist sie keine Tussi!“

„Die alte Ziege und intelligent? Ha, ha, ich lach mich kaputt!“

„Ach, Gesine“, er ächzte, denn endlich hatte er die Tür auf. Keuchend stützte er sich wieder auf den Ast, dann schaute er sich nach ihr um. „Du siehst richtig süß aus, wenn du so wütend bist!“

„Und du bist unwahrscheinlich doof!“, zischelte sie mit knallrotem Kopf.

Er lachte, während er versuchte, sich in den Fahrersitz zu schwingen und wäre dabei fast hingeschlagen.

Nun war Gesine am Lachen. „Hä, hä, George, ich finde es einfach toll, dass du nun noch versuchst, dir die Beine zu brechen. Ich glaube, ich gehe jetzt lieber und esse mit den anderen Abendbrot!“

„Gute Idee!“, meinte er und nahm den nächsten Anlauf. „Sage Renate, sie soll meine Portion verspeisen und auch dem Baby etwas davon abgeben!“

„Wie aufopferungsvoll!“ Gesine schüttelte den Kopf, wandte ihm den Rücken zu, lief los und schaute sich schließlich doch nach George um.
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George hatte sich mit seinem kranken Fuß diesmal zwar etwas geschickter angestellt, aber es war ihm dennoch nicht geglückt, nach oben in den Sitz zu kommen.

„Das sieht echt lustig aus, George!“ Sie war wieder stehen geblieben.

„Schön, dass ich dir so einfach Freude bereiten kann!“, keuchte er. Auch der nächste Versuch missglückte ihm.

„In diesem Lieferwagen ist doch das Spielzeug“, erklärte er schnaufend und nahm dabei abermals alle Kraft zusammen, „das wir Pommi verkaufen wollten!“ Er stützte sich auf den Ast wie ein Stabhochspringer und plötzlich saß er zu Gesines Verblüffung, tatsächlich hinter dem Steuer. Die Schmerzen und die Anstrengungen waren jedoch so groß gewesen, dass er sich erst einmal gegen die Rückenlehne vom Sitz warf und keuchend verschnaufen musste.

„Also“, begann er schließlich von neuem, „Pommi kann Spielzeug sehr gut in Karlstadt verhökern, weil das in dieser Gegend die einzige Stadt ist, in der es noch Familien mit Kindern gibt.“ Er hielt inne, schluckte, weil er plötzlich eine völlig ausgetrocknete Kehle hatte. „Also helfe ich euch doch nur!“

„Das wollte Martin morgen tun! Keiner verlangt so was von dir, George! Du wirst, falls du unser Auto nicht zu Schrott fährst, außerdem eine Menge Diesel verfahren.“

„Ja, denn ich werde vorher nach Margrit suchen!“, gab er bereitwillig zu.

„Du bist verrückt, George“, zischelte sie. „es können überall noch Hajeps oder Jisken sein. Du wirst Margrit nie finden. Gib doch zu, dass du so wahnsinnig in sie verschossen bist, dass du kaum noch klar denken kannst. Und es ist unser Diesel!“ Die letzten Worte hatte sie fast hinaus geschluchzt.

Georges Wangen röteten sich nun auch etwas. „Ich bin nicht in sie verschossen!“, nuschelte er undeutlich. „Jedenfalls nicht so, wie ihr alle denkt. Es ist nur rein kameradschaftlich, na ja, vielleicht verehre ich sie ein bisschen!“, räumte er noch undeutlicher und sehr leise ein.

„Was? Ich habe dich kaum verstanden. Du startest ja auch immer wieder den Motor.
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Klappt wohl nicht so richtig mit dem Fuß, was?“

„Gesine, ich danke dir für deine witzigen Bemerkungen!“, knirschte er und versuchte abermals, den kranken Fuß auf das Gaspedal zu bekommen. Endlich sprang der Motor an. „Willst du mir nicht wenigstens aus dem Weg gehen?“

Sie warf ihre langen, blonden Zöpfe trotzig über ihre Schultern und stemmte die Hände in die Hüften. „Ich denke nicht daran!“

„Also, Gesine!“, brüllte er fassungslos. „Was geht nur in dir vor?“ Er fuhr jetzt Zickzack über den breiten Platz und nietete dabei beinahe eine kleine Platane um.

„Hö, hö, könntest im Zirkus auftreten George!“, feixte sie weiter.

Nachdem er den Wagen abgefangen hatte, bremste er knapp vor ihr und kurbelte das Fenster hinunter. „Deine Bemühungen sind völlig aussichtslos!“, ächzte er schmerzerfüllt. „Ich werde losfahren und so lange nach Margrit suchen bis ich umfalle!“

Er hatte Schweißausbrüche, so sehr schmerzte ihn der Fuß, als er losfuhr. Auch rutschte er immer wieder ab und so bremste er häufig abrupt. Da hörte eine helle Frauenstimme hinter sich.

„Okay, okay, ich komme ja mit!“

Es war Gesine. Die Zöpfe fielen über ihre schmalen Schultern, während sie hinter ihm her rannte und ihr Haar schimmerte golden in der Abendsonne. Die großen, hellen Augen funkelten zornig, aber zugleich entschlossen zu ihm hinauf. „Guck nicht so entgeistert, George, sonst überlege ich es mir noch! Verziehe dich endlich vom Steuer!“

Er öffnete die Wagentür, rutschte artig auf den Beifahrersitz und lächelte, als sie neben ihn ins Auto sprang

„He, grins nicht so!“ Ihre wasserblauen Augen funkelten ihn an. „Vielleicht fahre ich dich ja auch nur zurück!“

Er starrte ihr entsetzt ins Gesicht und sie brach in Lachen aus. Dann gab sie Gas und erleichtert stellte er fest, dass sie wirklich nicht zurück, sondern über die Wiese fuhr, zur alten Hauptstrasse. „Ich weiß doch, wie dickköpfig du bist!“, knurrte sie, als sie seine erleichterte Miene sah. „Dir traue ich sogar zu, auch noch mit dem Kopf unter dem Arm einen Jambuto zu fahren. Es geht mir dabei natürlich nicht um dich sondern nur um diesen Jambuto, verstehst du?“

„Verstehe!“, grinste er.
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„Und wo suchen wir nun zuerst?“, lenkte sie ein. „Was hast du dir so vorgestellt?“

Er schwieg und dachte kurz nach.

„Oh Gott?“, entfuhr es ihr plötzlich. „Was ist das? Der Wagen holpert ja mit einem Mal so seltsam!“



#



Gulmurs grün behaarte Pranke tastete suchend nach dem Messer. Bei Ubeka, es steckte noch im Gürtel, also hatte er es während der ganzen Hast doch nicht verloren. Dankbar schaute er sich noch einmal nach Boktafton um. Der Jisk hatte ihm das Messer geschenkt, damit auch er sich wehren konnte. Es war schon schlimm, denn sie schienen, seit sie dem Villenviertel näher kamen, verfolgt zu werden. Es hörte sich jedenfalls an wie schleichende Schritte! Boktafton, Oktikilta und Nobajapal waren zwar auf das Modernste ausgerüstet, doch es war ihnen nicht möglich gewesen, herauszufinden, wer außer ihnen noch durch diese tote Stadt schlich.

Xorr, bald würden sie ja angekommen sein. Xuraduton, ein Kamerad Nobajapals, der ebenfalls in diesem Häusermeer vergessen worden war, hatte sich vor etwa einer viertel Stunde über sein leider schlecht funktionierendes Kontaktgerät bei ihnen gemeldet und behauptet, den Agol höchst persönlich von seinem Versteck aus beobachten zu können.

Konnte doch gar nicht sein, dass ausgerechnet der Agol sich noch immer im Vordergarten von dem alten Hotel aufhielt, in welchem seine Familie von den Hajeps überfallen und gefangenen genommen worden war! Außerdem hatte Gulmur gerade von seinen neuen Freunden gehört, dass der Agol diesmal wirklich einem Attentat zum Opfer gefallen wäre. Nicht nur abtrünnige Nobo-Loteken, auch jiskische Spione, als Hajeps verkleidet, hätten der kurzen Trauerzeremonie beigewohnt, und ein Frugal hatte Aufnahmen davon gemacht. Und nun sollte der schreckliche Gottkönig doch leben? Hatte der nicht einmal Ehrfurcht vor den uralten Zeremonien der Völker Raik-tai–hotas?

Hatte er es wirklich wieder einmal fertig gebracht, nicht nur die Jisken, sondern auch sein eigenes Volk in die Irre zu führen, um seinen eigenen, göttlichen Kopf zu retten? Bei Ubeka, es war außerdem kaum glaubhaft, dass ein Agol seine Regierungsgeschäfte vernachlässigte, um sich in aller Ruhe mit einer schmutzigen Lumanti zu unterhalten und sich dabei allerlei noch viel schmutzigere und hässliche Dinge zeigen zu lassen.
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Gulmur verzog bei dieser Vorstellung angespannt die harten, schmalen Lippen. Irritiert suchten seine kleinen, gelben Augen die Umgebung ab. Nein, er sah wirklich keine Gefahr. Die drei Jisken nickten ihm zu, waren also der gleichen Meinung und so verließen sie ihre Verstecke.

Sie liefen nun ganz offensichtlich den Bürgersteig entlang. Dabei ging Gulmur die Sache mit dem Agol nicht mehr aus dem Sinn. Würden sie den tatsächlich hier finden? Xorr, Ruhm ohne Ende demjenigen, der den Kopf eines Agol an seinem Gürtel tragen konnte. Nicht nur Jisken und Hajeps schätzten Schrumpfköpfe, auch Trowes. Man konnte den Göttern wirklich nicht genug danken, dass Xuradutons Waffen vollständig zerstört worden waren. So hatte der es für klüger gehalten, in dem alten Hotel versteckt zu bleiben und auf die Kameraden zu warten. Wieder schüttelte Gulmur tief in Gedanken sein Haupt, denn er konnte es einfach nicht begreifen, weshalb das Oberhaupt der Hajeps derart unsinnig handeln konnte, sich hier ohne jeden Schutz aufzuhalten. Hatte der Agol womöglich den Verstand verloren, was nicht gerade selten bei diesen Gottkönigen vorkam? Das wäre gewiss sehr günstig nicht nur für die Jisken, denn die Weisen Pasuas taten sich immer recht schwer mit der Wahl des nächsten Oberhauptes.

Plötzlich war Gulmur richtig froh. Ja, das konnte er wirklich sein und daher erschien es ihm auf einmal nicht mehr allzu kompliziert, den Agol einfach zu erlegen wie ein Stück Wild. Leider hatte Xuradutons Kontaktgerät vollständig seinen Geist aufgegeben und so waren sie nicht weiter informiert worden. Xorr, er musste jetzt aufpassen, denn Boktafton hatte ihm ein Zeichen gegeben, sich erneut zu verstecken. Was war geschehen?



Fortsetzung folgt:
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Punktestand der Geschichte:   165
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Kommentare zur Story:

  Na gut, dann gleich !!!  
   Palifin  -  02.11.18 19:15

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Wann geht`s denn hier weiter?  
   axel  -  02.11.18 19:05

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Dem kann ich nur zustimmen. Auch ich freue mich, dass es endlich weitergeht.  
   Marco Polo  -  02.10.18 19:48

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  Es ist gut, dass du immer gleich zwei Kapitel veröffentlichst. So hat man mehr davon und ist nicht sofort fertig. Haben mir wieder sehr gefallen. Spannend!!!  
   Evi Apfel  -  30.09.18 18:49

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Ich habe mir erlaubt hier auch noch das zweite Kapitel mit anzuhängen. Also, wer Lust hat sollte hier klicken.  
   Palifin  -  28.09.18 21:08

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