Das Licht der Hajeps Band 3 - Erster Kontakt / Kapitel 1 u. 2   275

Spannendes · Romane/Serien

Von:    Palifin      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 16. Juli 2018
Bei Webstories eingestellt: 16. Juli 2018
Anzahl gesehen: 636
Seiten: 12

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Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Kapitel 1



Margrit wurde ganz aufgeregt. „Ich meine, wie sieht er aus? Hat er ihnen noch seinen Namen nennen können?“ Sie schluckte und Tränen traten in ihre Augen. „Kann er sprechen?“

„Also, jetzt wird aber der Hund in der Pfanne verrückt!“, knurrte Karl entrüstet und stemmte vor Empörung die Fäuste in die Hüften. „Ihr seid Profiler und habt die Pflicht, wichtige Neuigkeiten entgegen zu nehmen. Was ist mit euch los?“

„Oh George, wie heißt dieser Kerl?“, krächzte sie, sie hatte vor lauter Aufregung keine Spucke mehr im Mund. „Bitte, bitte, unterbrich dieses Gespräch nicht. Sag es mir, ja?“

„Nein!“, fauchte George. Schweißperlen standen dabei auf seiner Stirn.

„Gut, auch wenn ihrs nicht hören wollt, so werde ich doch meine Pflicht und Schuldigkeit tun und es euch einfach mitteilen!“, schimpfte indes Kalle. „Er ist gelandet! Fertig!“

„Wer?“, riefen George und Margrit fassungslos und ein bisschen verärgert. „Mach doch nicht immer gleich ein derartiges 'Tam Tam' aus jeder Sache!“

„Tam Tam?“, knurrte Karl. „Ich sehe schon, die tollen, großartigen Profiler wissen diesmal wirklich nichts! Nicht zu fas-sen!“, knurrte er. „Also gut, ich sage nur noch einmal laut und deutlich Agol ist auf unserer Erde gelandet!“ Er grinste. „Na–ah?“

Die beiden schauten trotzdem nicht schlauer drein.

„Aber ich bitte dich, George, gerade du dürftest doch nicht so begriffsstutzig sein! Macht's jetzt endlich 'Klick '?“

„Nein, du Spinner, vielleicht wirst du mal deutlicher! Warte mal einen Moment, Renate, Kalle hat uns anscheinend etwas Brandneues mitzuteilen!“

„He, wer ist denn hier als Spinner bekannt? Doch wohl eher du als ich!“, fauchte Karl verdrießlich. „Du mit deinen himmlischen Heerscharen! Alle haben dich deshalb ausgelacht. Jetzt sind sie natürlich still.“ Er machte eine kleine, feierliche Pause und sagte dann sehr langsam, als ob er jedes Wort dabei auskos-ten würde: „Denn es hat sich bewahrheitet! Pasua, die Macht – George, es ist die Intelligenz, auf welche wir Menschen gewartet haben – ist endlich mit ihrem Gottkönig in Cidudat, dem früheren New York, gelandet, und zwar in dem Park vor Ganganar, dem Palast, den sich die Hajeps dort gebaut haben. Dazu einige prächtige Raumschiffe aus seiner gewaltigen Flotte, die ihn begleitet hatte.
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Karl lachte schon wieder, als er ihre verdutzten Gesichter sah.

„Staunt nicht so dämlich ... es ist tatsächlich wahr!“

„George, gibst du mir das Funktelefon?“, piepste Margrit abgelenkt.

„Nein!“, fauchte der und entriss es ihr noch im letzten Moment.

„Wie geht Renates Nummer?“

„Fein, wie ihr mir zuhört!“ Karl knallte wütend die Tür zu. „Aber vielleicht könnte das ein kleines biss¬chen wichtig für die Menschheit werden?“, hörte man dahinter.

„Pah, was soll sich dadurch schon großartig verändern!“, fauchte George.

„Das musst gerade du sagen, was?“, hörte man wieder hinter der Tür und dann war Kalle schon wieder mit seinen Kollegen über die Sender im Gespräch.

„Du ... du hast es einfach ausgemacht?“, stotterte Margrit völ-lig fassungslos.

„Das ist mein Funktelefon, Margrit!“

Wieder sprang die Tür hinter ihnen auf und die beiden fuhren deshalb zusammen.

„Er ... er lebt nicht mehr!“, stammelte Kalle fassungslos und wischte sich den Schweiß. Er hatte den Hörer in der Hand und auf laut gestellt, so dass man die aufgeregten Stimmen hajepti-scher Nachrichtensprecher hören konnte.

„Wer?“, krächzten George und Margrit entgeistert.

„Na, wer wohl, ihr Idioten! Hört zu, ich übersetze, natürlich nur so ungefähr“, räumte er ein. „Kaum war die Rampe seines Luxusschiffes ausgefahren worden, da zerfetzte eine gewaltige Explosion es völlig, auch die ebenfalls gelandeten fünf Jachten und sechs Kriegsschiffe!“ Karl machte eine heftige Handbewegung in der Luft. „Und zwar, noch ehe die Begrüßungsrede gehalten worden war.“ Er horchte angespannt weiter.

„Oh Gott!“, entfuhr es dabei Margrit.

„Vielleicht im wahren Sinne des Wortes!“ Karl kicherte, wäh-rend er weiter zuhörte. „Doch sollte Agol tatsächlich etwas Gött-liches an sich haben, hat er dieses Attentat überlebt, denn Götter sind ja bekanntlich unsterblich. Ich glaube eher, dass er Hajep ist, wie jeder andere seines Volkes und dass sie sterben können, wissen wir schon!“

Er hörte angespannt weiter zu und so fragte George: „Du glaubst, dass er, also dieses Wesen, tot ist?“

„He, wie will jemand eine solche Explosion überleben? Das alles muss außerordentlich gewaltig gewesen sein.
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Erst diese übergroße Festlichkeit, die vielen, vielen Leute, die da zusam-mengekommen waren, darunter ranghohe Persönlichkeiten und dann ... WUMM ... und weg ist er! Ein gigantischer Trümmerhaufen wirbelt, nein, tobt stattdessen umher, verletzt viele Zuschau-er, die meisten tödlich. Es soll die reinste Katastrophe gewesen sein, glaubt es mir ... für die Hajeps, diesmal nicht für uns Menschen!“ Er kicherte schadenfroh. „Gott sei Dank! Im wahren Sinne des Wortes!“

„Und die anderen Schiffe ... ich meine die ganze Flotte, die ihn begleitet hatte. Was war nun mit der passiert?“, fragte Margrit. „Etwa auch alle zerstört?”

„Zum Teil schon. Es gab ein furchtbares Durcheinander. Halb verkohlte Körper oder auch nur Körperteile wurden von Robo-tern und Lanusken, das sind ihre Krankenpfleger, eingesammelt, aber auch Verletzte mit schweren Verbrennungen. Viele Hajeps waren apathisch, wurden wie Puppen einfach in die Krankenwagen gehoben. Manche schrien auch in einem fort hysterisch herum, hielten sich die Hände über ihre behelmten Köpfe und rannten wild umher! Wirklich, die gebärden sich wie wir! Wie Menschen!”

„Aber“, George schluckte, „Menschen tragen wohl keine Schuld an diesem Attentat?“

„Wohl nicht! He George, da müssen wir wirklich auf dem Laufenden bleiben. Es wird immer schlimmer mit den Kämpfen der Hajeps untereinander. Wirklich, unser Günther hat völlig Recht. Der schlimmste Feind der Hajeps sind inzwischen Hajeps!“

Nun mussten alle drei doch schallend lachend.

„Und wie steht es nun mit Paul?“, fragte Margrit, kaum, dass Karlchen wieder in seinem Zimmer verschwunden war.

„Paul?“ George wurde käseweiß im Gesicht. „Es ist nicht ...“

„Lüge nicht, ich weiß, dass er der Verletzte ist, den Renate ge-funden hat, George. Ich habe sehr gute Ohren und …“

„Ich habe nie versprochen, dass wir uns auch noch um Paul bemühen werden!“, zischelte er aufgebracht. „Und das habe ich dir schon ein paar mal gesagt. Wir können nach deiner Familie suchen, aber versorgen werden wir sie nicht.“

„Warum denn nicht? Er ist doch auch nur ein Mensch.“

„Deer und Mensch?“ Georges Stimme wurde unangemessen laut und klang so unbeherrscht, wie Margrit es eigentlich noch nie bei diesem an sich ruhigen Kerl erlebt hatte. „Der ist doch kein richtiger Mensch“, schnaufte er, „nur ein maßloser Egoist ist der, wie er im Buche steht, weiter nichts.
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Überheblich und rücksichtslos und nur dann zart besaitet, wenn es um seine eigene Person geht. Hast du mir nicht erst kürzlich erzählt, dass er dich wegen eines jungen Mädchens verlassen hat und wie furchtbar du darüber geweint hast?“

„Ich bin eben ein Weichei!“, kicherte sie. „Günther hat ganz Recht!“

„Aber, wie ist es dir nur möglich, an einem solchen Kerl wie Paul zu hängen, der dich so wenig schätzt, dass er dich wegen einer kurzen und oberflächlichen Bekanntschaft verlassen kann? Wirklich Margrit, dieser Mann hat keinen Wert für uns. Er ist labil und so etwas können wir hier nicht gebrauchen!“

„George?“ Margrit packte ihn beim Kinn und drehte sein von ihr fortgewandtes Gesicht langsam zu sich. „So, wie heute hast du dich noch nie über ihn aufgeregt. Schau mir endlich in die Augen George“, keuchte sie atem¬los. „Du willst ihm nur deshalb nicht helfen, weil du Angst hast, ich könnte mich aufs Neue an ihn hängen wie eine Klette!“

George öffnete erstaunt seine Augen und ein dunkles Rot überzog langsam sein Gesicht. Verärgert riss er schließlich sein Kinn aus ihren schmalen Fingern und sah mit zusammen ge-pressten Lippen zu Boden.

„Bitte, George!“ Margrit legte sacht die Hand auf sein Knie. „Sage mir, wo ist er?“ Tränen traten wieder in ihre Augen. „Ver-steh doch, ich muss sofort zu ihm hin, wenn er Fieber hat! Wir waren so viele Jahre zusammen, so etwas verbindet, so etwas kann nicht von heute auf morgen vergessen sein. Außerdem glaube ich, dass man sich ändern kann, wenn man nur wirklich will. Paul ist in Wahrheit ein guter Mensch. Er weiß es nur selber nicht!“

Er schob unwirsch ihre Hand von seinem Knie. „Das würde ich dir gerne glauben Margrit, nur ist leider jeder in deinen Augen in Wahrheit gut.“

„Das ist er auch!“, erklärte sie aufgebracht und mit funkeln-dem Blick. „Jeder ist wertvoll und wichtig für dieses Leben, nur leider sind sich nur wenige dessen bewusst und darum handelt kaum einer danach!“ Sie legte wieder ihre Hand auf sein Knie.

Diesmal lachte er leise in sich hinein, zumal er ihre Finger jetzt nicht mehr so einfach von seinem Knie hinunter bekam. „Du hättest irgendetwas anderes Verrücktes werden sollen, aber nicht Guerillera, Margrit. Vielleicht hohe Priesterin, weise Frau oder .
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..“

„Tobias will schon weiser Mann werden, also kommt das für mich nicht mehr in Frage ...“

„Na, dann so etwas Ähnliches, Margrit, das wäre besser für dich gewesen“, stichelte er dennoch.

„Lach’ nicht! Los, los, heraus mit der Sprache, wo ist Paul, sonst werde ich vielleicht Hexe und wünsche dir noch Rheuma in dein Knie?“, krächzte sie, während sie sein Knie massierte.

„Aha“, stöhnte er, „ jetzt kommt die zweite Taktik. Nach wüsten Drohungen will mich jetzt wohl die Hexe umgarnen, was?“ Er stand einfach auf und wandte ihr den Rücken zu.

Sie kam ihm hinterher. „George“, sagte sie jetzt sehr ernst, „selbst wenn du ihn hasst, so musst du doch über deinen Schatten springen ... du kannst das. Ich weiß es! Du bist mir ein wirklich guter, ein treuer Freund, nicht wahr? Du willst doch nicht haben, dass ich unglücklich werde, oder? George, bitte hilf mir!“

Langsam, ganz langsam, wandte er sich zu ihr um. Er sah gesenkten Hauptes auf sie hinab, nahm sie dann sanft bei den Schultern und drückte sie mit einem traurigen Seufzer an sich.

„Gut, wir werden zu ihm fahren!“, kam es tonlos über seine trockenen Lippen. „Ich kann dich verstehen, weil auch ich meine Familie verloren habe und darum werde dir zur Seite stehen und“, er schluckte, „wir werden versuchen ihn zu retten, aber“, er sah ihr nun finster in die Augen, „ein Guerillero wird der mir nicht! Wirst du ihm auch verschweigen können, was du inzwischen geworden bist?“

„Aber George, du weißt doch, ich bin so geschwätzig wie ein Stein!“

„Wir wollen es hoffen!“





Kapitel 2



Bereits während der Fahrt, sie benutzten hierfür wieder einen kleinen, jeepähnlichen Jambo, hatte Margrit bei George Erkundigungen über Pauls Gesundheitszustand eingeholt. Diese waren nicht besonders gut ausgefallen. Zwar hatte George versucht, Margrit zu beruhigen, indem er ihr erklärt hatte, dass Pauls Verletzungen nicht so lebensgefährlich seien, wie es rein äußerlich den Anschein hätte, dennoch bestätigte wenig später Pauls An-blick Margrits schlimmste Befürchtungen!

Paul lag zwar in einem aus Brettern provisorisch herstellten Bett unter sauberen Decken, aber er war völlig erschöpft. Er hat-te die erste Zeit nur geschlafen. Fast sein ganzer Körper schien mit Verbänden umwickelt zu sein.
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Wundsekrete schimmerten darunter hervor. Sein Gesicht war aschgrau, blutverkrustet und verschmutzt, denn man hatte ihn nur notdürftig waschen können. Die Haare standen ihm fettig und staubig vom Kopf ab. Seine schönen braunen Augen lagen in tiefen Höhlen und waren ohne jeden Glanz, aber er erkannte Margrit sofort, kaum, dass sie die Tür der kleinen Kammer im Dachboden der Kneipe, in welche man ihn gebettet hatte, geöffnet hatte. Er war sehr überrascht, Margrit wiederzusehen. Immer wieder musste er ihre Hände ergreifen und sie betasten, um zu erfassen, dass Margrit auch Wirklichkeit war, dann schlief er sofort wieder ein.

Obwohl Paul eine robuste Natur hatte, wollte er nicht so recht gesunden. Selbst nach drei Tagen senkte sich das lebensgefährliche Fieber kaum und er konnte nur wenig Nahrung zu sich nehmen. Margrit kam jeden Tag, um nach ihm zu schauen. Wenngleich Paul inzwischen völlig ausgemergelt war, da er die vielen Tage der Flucht nicht so gut überstanden hatte wie Margrit, war er Margrit trotzdem zu schwer, um ihn hochzuheben, zu wenden und ihm frische Verbände anzulegen.

Darum kam immer jemand mit. Mal war es Renate, Rita oder Erkan und manchmal auch Wladislaw. Dem Wirt der kleinen Kneipe wollten sie keine Arbeit machen. Es genügte, wenn er Paul das Essen brachte und nach ihm schaute. Margrit war gerührt über diese Hilfsbereitschaft, bekam sie doch auf diesem Wege ein ganz anderes Bild über die Untergrundkämpfer.

Die kleine Kammer, in der Paul seine Unterkunft hatte, war nicht ungemütlich. Ein Ofen in der Ecke unter dem Fenster böllerte friedlich vor sich hin und gab Wärme ab. Hier stand sogar ein Stuhl. Gott sei Dank konnte Paul endlich etwas reden, nachdem Margrit ihm die Lippen mit Wasser benetzt hatte. Obwohl er sich schonen sollte, hatte er inzwischen das Bedürfnis, restlos alles loszuwerden, was ihm damals passiert war.

Ilona hatte Sehnsucht nach Herbert, Annegret und Dieterchen gehabt, gewusst, dass diese in Würzburg eine neue Bleibe bekommen hatten und gehofft, sie dort anzutreffen. Es hatte nichts geholfen, dass Paul immer wieder versuchte, ihr diese verrückte Idee auszureden. Schließlich waren sie den langen Weg bis nach Würzburg gewandert und hatten über die Megaphone, die an den wichtigsten Straßenecken von den Menschen montiert worden waren, erfahren, dass Hajeps die Stadt überfallen würden und sich daher einer Menschengruppe angeschlossen, der die Flucht aus Würzburg noch rechtzeitig gelang.
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Sie waren gemeinschaftlich mit dieser Gruppe etwa eine Woche gewandert, um zur nächsten Stadt zu kommen.

Doch gerade als Ilona sich für einen kurzen Augenblick von Paul löste, um im anliegenden Wäldchen ihre Notdurft zu ver-richten, waren plötzlich Soldaten in völlig unbekannten Uniformen über sie hergefallen, die mit Ilona ein mörderisches Spielchen begannen.

An dieser Stelle hatte Paul inne halten. „Verzeih mir Margrit, bitte verzeih“, stammelte er wie ein Kind. „Aber ich liebe meine Ilona noch immer, kann sie nicht vergessen, denn sie war so unvorstellbar schön, weißt du? Wie eine Fee aus dem Märchenbuch. Ich … ich habe sie geliebt wie noch keinen Menschen zu-vor. Verstehst du?“

Margrit hatte genickt und ihm so lange tröstend über das Haar gestreichelt, bis er zum Weitererzählen in der Lage war.

Paul und einige Männer und Frauen aus der sie begleitenden Gruppe hatten schließlich versucht Ilona zu helfen und mutig den Kampf mit den Fremden aufgenommen, da es nur zwei Außerirdische gewesen waren und sie selbst elf Menschen. Dennoch hatte es ein fürchterliches Blutbad gegeben, bei dem ausschließlich Menschenblut geflossen war. Selbst die, welche nicht mitgekämpft und nur dabei zugesehen hatten, verloren ihr Leben, weil die unbekannten Waffen dieser seltsamen Soldaten eine weitreichende Wirkung hatten. Auch an dieser Stelle musste Paul wieder inne halten und nach Atem ringen. Er stand noch sehr unter Schock.

„Sie ... sie war ein Traum, meine kleine Ilona, verstehst du?“, krächzte er schon wieder. „Aber ich habe sie nicht beschützt, habe mich tot gestellt, weil es so schrecklich war, statt mit ihr zu sterben. Ich habe versagt, ja! Das verzeihe ich mir nie!“

„Aber Paul“, Margrit nahm ihn tröstend in ihre Arme. „Du konntest deine Ilona doch gar nicht verteidigen. Dir waren buch-stäblich die Hände gebunden, hörst du?“

Sie wiegte ihn vorsichtig in ihren Armen wie eine Mutter ihr verletztes Kind. „Verkrampfe dich doch nicht so. Du bist nicht feige gewesen. Du wolltest sie doch retten. Du warst nur gelähmt vor Angst. Das kann vorkommen und ist durchaus verständlich. Vergib dir endlich und werde wieder gesund, denn das ist wichtig! Wir brauchen dich nämlich und neue Menschen warten auf dich!“

Da warf Paul plötzlich seinen schmerzenden Körper zu Margrit herum, barg sein Gesicht in deren Schoß und weinte laut und hemmungslos all sein Elend hinaus.
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Dann dämmerte er ein und fiel in einen tiefen, festen Schlaf.



#



Zwei Tage später war er völlig fieberfrei und entwickelte einen gesunden Appetit. Es war gut, dass man ihn in einem der wenigen noch intakten Dörfer in der Nähe Zarakumas untergebracht hatte. So konnte sich immer jemand aus der Dorfgemeinschaft um ihn kümmern und ein Arzt, der dort ansässig war, nach ihm schauen. Dennoch erschien Margrit jeden Tag, sehr zum Verdruss von George.

„Musst du denn andauernd dort hin? Paul liegt nicht mehr im Sterben und du hast hier Aufgaben, Margrit!“, schimpfte er. „Es wird Zeit, dass er sich von dir entwöhnt, denn du gehörst nun zu uns und kannst später nicht mit ihm weiterziehen. Es sollte von jetzt an nur Rita oder mal Renate bei ihm erscheinen. Das muss ihm genügen.“

Aber Margrit gehorchte ihm nicht. Immer wieder gelang es ihr, jemanden aus der Reihe der Untergrundkämpfer zu überreden, wenn die gerade in der Nähe des kleinen Dörfchens zu tun hat-ten, sie mitzunehmen. So hatte Paul ihr dann eines Tages sein ganzes schreckliches Erlebnis bis zu Ende erzählt.

Ein alter Mann, der sich hinter einem der Hügel versteckt ge-halten hatte, war Augenzeuge dieses Massakers gewesen und hatte entdeckt, dass Paul sich nur tot gestellt hatte, um zu überleben. Gott sei Dank hatten die Jisken – den Namen dieses Volkes erfuhr Paul durch den alten Mann – die Leichen nicht in Humus verwandelt. Vielleicht, weil sie sich durch die hajeptischen Flieger gestört gefühlt hatten, die immer wieder über sie hinweg geflogen waren? Vielleicht aber auch, weil Jisken dieses Verfahren nicht kennen oder keinen Wert darauf legen? Jedenfalls waren sie ziemlich schnell wieder weg und so schleppte der alte Mann den schweren Paul mit geradezu übermenschlicher Kraft Rich-tung Straße, da Paul ohnmächtig geworden war.

Er konnte ihm zwar nicht helfen, aber wenig später begegnete er Erkan und Wladislaw, die gerade unterwegs gewesen waren um Renate abzuholen. Der Alte hatte den Jambo angehalten und die beiden um Hilfe gebeten. Renate, Erkan und Wladislaw brachten Paul dann nach Randersacker, wo auch jener Arzt lebte, er ihn versorgte. Margrit kannte ihn, da er in Wahrheit, wie so einige aus dem Dorf, schon lange zu den Untergrundkämpfern gehörte.
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„Weißt du, ich verstehe das noch immer nicht, wie plötzlich aus dem nichts zwei Soldaten eines weiteren außerirdischen Volkes auftauchen konnten!“, stammelte Paul schließlich. „Ich denke, hier ist hajeptisches Gebiet! Wieso lässt sich das unser ... äh ...“

„Montio Sotam-Sogi?“, half sie ihm.

„Richtig! Also dieser Sotam-Sogi das so einfach gefallen?“

„Es sind nicht ein paar Jisken, Paul, sondern wohl inzwischen recht viele, die sich auf unserer Erde angesiedelt haben!“

„Und?“ Paul schluckte. „Worum geht es hier eigentlich? Ich denke die Loteken sind die Feinde der Hajeps! Man blickt da nie richtig durch, findest du nicht? Oh, ich glaube, kaum jemand von uns Menschen wird das wohl je richtig begreifen.”

„Ach, das ist alles gar nicht mal so kompliziert“, beruhigte Margrit Paul. „Wir Menschen sind nur von den Hajeps inzwischen dermaßen eingeschüchtert worden, dass wir glauben, das Verhalten unserer Feinde nicht mehr erfassen zu können.“

Paul schluckte abermals. „Du redest schon fast den gleichen Brei daher wie dieser George, weißt du das?“ Margrit musste sich Mühe geben, nicht zu grinsen, denn er hatte ja so Recht.

„He, da fällt mir ein, habe ich mich eigentlich schon genügend bei George entschuldigt?“

„Ja, das hast du und zwar immer wieder, wenn er hier war“, bestätigte sie.

Paul seufzte erleichtert.

Margrit konnte Paul ja nicht sagen, dass George gerade wegen Pauls stets langen und tränenreichen Entschuldigungsgefasel so genervt war, dass er schon gar nicht mehr ins Haus kam, wenn er Margrit abholte.

„Paul“, sagte Margrit leise und strich ihm dabei das verschwitzte Haar aus der Stirn. „Ich habe eben inzwischen mehr Einblicke in viele Dinge gekriegt! Das ist alles! Aber ich muss George Recht geben. Wir Menschen sind etwas zu ängstlich ge-worden!”

„Na, dann erkläre mir doch endlich, was hier los ist? Warum zum Beispiel haben die Hajeps erst die anderen kleinen Städte und dann Würzburg auf so umständliche Weise überfallen?“

„Also“, begann Margrit und machte ein angespanntes Gesicht. „Die Sache sieht folgenderweise aus: Sklaven haben den Hajeps eine Art Wunderwaffe geklaut. Die hat sogar einen Namen. Nämlich Danox!“

„He, wenn es solch eine großartige Waffe ist, weshalb lassen sich die Hajeps so etwas überhaupt klauen?“

„Erst nach dem Diebstahl muss ihnen jemand gesagt haben, was für einen ungeheuren Wert diese Waffe in Wahrheit hat und darum wollen sie die so schnell wie möglich zurück haben.
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„Wieso kannten die Hajeps die Funktionen ihrer eigenen Waffe nicht? Haben sie die denn nicht selber erfunden?“

„Es ist eine ihrer vielen Kriegsbeuten, Paul!“

„Ahaah! Nun wird mir alles schon etwas klarer. Sie selbst haben also irgendjemandem das Ding geklaut?“

„Hajeps brüsten sich damit, die größten Räuber des Weltraums zu sein!“

„Diese Beute stammt aber nicht von uns?“

„Jedoch aus unserer Galaxie, Paul.“

„Und darum nahmen sie das Ding auf ihrer Reise bis zu unserer Erde einfach mit, richtig?“

„Richtig, und natürlich auch noch manches andere, was sie sonst noch unterwegs erbeutet hatten.“

„Und nun sind diese Weltraumräuber empört, dass sie selbst beraubt wurden?“

„Genau!“

„Und diese Sklaven rücken die Beute wohl nicht mehr heraus?“

„Äh ... tja ... hm ... ja!“ Konnte sie Paul sagen, dass sie selbst für einige Zeit Besitzer dieses geheimnisvollen Dinges gewesen waren? Sein Gesundheitszustand ließ das wohl kaum zu. „Die Trowes, so heißen diese Sklaven, wurden deshalb die ganze Zeit gejagt, wollten sich in Würzburg verstecken und da ...“

„Da haben sich die Hajeps gleich alle Menschen vorgeknöpft, weil sie sowieso die Menschheit reduzieren wollten, wieder richtig?“

„Wieder richtig. Es waren ihnen einfach zu viele, die in ihr Gebiet geströmt sind, vertrieben von den Loteken, die ihre Gebiete von Menschen säubern wollten.“

„Fein!“, sagte Paul sarkastisch. „Und wer sind nun die Loteken?“

Margrit erzählte ihm alles was sie damals durch Robert und auch, was sie neues durch die Maden erfahren hatte.

„Lotek heißt übersetzt frei, weißt du?“, erklärte sie und gab ihm dabei etwas zu trinken. „Die Loteken wollen irgendwann einmal frei von technischen Dingen sein und zurück zur Natur. Sie stammen von den ,Ensilen‘ ab, dem einstigen Eliteheer der Hajeps, das sich über die Jahre verselbständigte und letztendlich die Macht über Hajeptoan, dem Heimatplaneten der Hajeps wollte. Dieser Aufstand gegen die Regierung wurde durch die ,Muraks‘, einer speziellen Leibgarde Pasuas, blutig niederge-schlagen und die Reste des einstigen rebellischen Heeres sollten zunächst eigentlich alleine die Erde besiedeln, damit die Hajeps auf Hajeptoan endlich Ruhe vor ihnen haben konnten.
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Doch den übrigen Hajeps, welche die Loteken zur Erde gebracht hatten, gefiel es hier auch und nun sind immer mehr von ihnen gekommen und die Loteken kämpfen darum, dass die Erde ihnen gehören soll.“

„Und wir haben da gar nichts mitzureden?“

Margrit nickte. „Man übersieht eigentlich die Menschen, was womöglich recht günstig für uns werden könnte.“

„Was meinst du denn mit günstig?“, fragte er irritiert. „Wir armen Menschlein sind doch immer die angeschmierten, oder?“

Margrit wurde ein wenig rot im Gesicht vor Verlegenheit. Sie hatte Angst sich zu verraten und deshalb stand sie auf und lief zum Fenster, um hinaus zu schauen, damit Paul ihr Gesicht nicht mehr sah. Da entdeckte sie George, wie der mit missmutiger Miene durchs Gartentor herein kam, wohl um sie abzuholen.

„Und was ist nun mit den Jisken?“, fragte Paul inzwischen weiter. „Die sehen übrigens, wenn man von ihren Uniformen und Helmen mal ganz absieht, gar nicht so viel anders aus als Hajeps. Was will nun dieses Volk hier, Margrit?“, wiederholte er ungeduldig.

„Als die Hajeps noch mit den Loteken eine Einheit bildeten“, sagte sie vom Fenster aus, „waren die Jisken ihre Erzfeinde.“ Sie winkte George zu, dass er ins Haus kommen sollte und lächelte freundlich, doch der grinste keinesfalls zurück, sondern wies nur stirnrunzelnd auf seine Armbanduhr.

„Also schon immer?“

„Sehr wahrscheinlich. Jisken leben in derselben Galaxie in der Nähe der Hajeps. Irgendetwas müssen sich sowohl die Jisken als auch die Hajeps geleistet haben, dass sie einander dermaßen hassen. Jedenfalls wünschen beide Völker einander mit tiefster Inbrunst den Untergang. Vor etwa einer Woche haben sie Zarakuma attackiert und seit einigen Tagen versuchen die Jisken, nun die Loteken auf ihre Seite zu ziehen, wohl um gemeinschaftlich die Hajeps von der Erde zu vertreiben. Ob ihnen das gelingen wird?“, fragte Margrit mehr sich selbst als Paul. Dann winkte sie abermals George zu, doch der war einfach draußen stehen geblieben und schüttelte nur den Kopf.

„Aber warum wurde meine Ilona so furchtbar brutal .
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..“, Paul konnte wieder nicht weiter sprechen, da Tränen ihm den Hals zuschnürten.

„Das waren sicher von Zarakuma vertriebene Jisken, womöglich die letzten Überlebenden einer Crew, deren Kampfflugzeug abgeschossen worden war. Die hatten daher eine Heidenwut und darum …! Tja, diese furchtbare Brutalität scheinen wohl alle drei Völker gleichermaßen drauf zu haben!“, erwiderte Margrit ziemlich tonlos und zog die Mundwinkel herab. „Viele sagen, das ist ihnen angeboren. Ich glaube aber trotzdem nicht, dass restlos alle Außerirdischen so veranlagt sind.“ Sie sah, dass George draußen auf und ab lief.

„Unverbesserliche Träumerin, du.“ Paul wischte sich mit seiner breiten, klobigen Hand die Tränen aus den Augenwinkeln. „Ach, du hast dich ja gar nicht verändert. Ich hingegen würde von heute an sofort jeden töten, selbst wenn der auch nur halbwegs wie ein Außerirdischer aussieht, glaubst du mir das?“ Paul zog sich dabei die dünne Decke etwas höher an sein Kinn, denn ihm fror.

„Hass zu verspüren ist weiter keine Kunst, Paul. Aber ich kann dich verstehen, nach alledem, was du erlebt hast. Vielleicht“, instinktiv tastete sie dabei nach der Pistole, die sie immer unter ihrer weiten Jacke trug, als müsse sie sich vergewissern, ob die noch da war, „werde ich eines Tages auch so denken, Paul!“, sagte sie nachdenklich und wendete sich wieder vom Fenster ab.

„Das ist nett, dass du das einräumst, Margrit.“ Paul versuchte selber nach dem Wasserkrug zu greifen, der auf dem Tischchen neben seinem Bett stand und es gelang ihm. Er nahm einen gro-ßen Schluck, denn er war jetzt dauernd durstig. „Aber nun will ich auf etwas anderes hinaus. Du hast dir inzwischen nicht nur ein ziemlich großes Wissen über unseren Feind erarbeitet. Du informierst mich auch noch über die Jisken, einem Volk, was eigentlich niemand von uns Menschen so recht kennt. Woher weißt du plötzlich so viel? Und hübsch bist du geworden.“ Er betrachtete sie zärtlich. „Deine Augen funkeln und dein Haar glänzt wie Seide und du bist immer so gepflegt, ganz wie dieser ...“

„George?“ Sie lachte, wurde dann aber wieder ernst, denn sie wollte ihn heute darauf vorbereiten. „Das ist kein Zufall, Paul!“

„Das ist kein ...?“ Plötzlich musste Paul husten, denn er hatte sich verschluckt. Das tat furchtbar weh und deshalb dauerte es ein Weilchen, bis er sich davon erholte.
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„Du gehörst jetzt zu ihm, nicht wahr?“, fragte er schließlich, käseweiß im Gesicht, mit feucht glänzenden Augen. „Du wirst mich, sobald es mir besser geht, verlassen, richtig?“ Erschöpft fiel er in die Kissen zurück und schlief sofort ein. Margrit lief hinunter zu George und machte sich Gewissensbisse.

„Wie lange soll das denn noch gehen, Margrit!“, schimpfte George wenig später, als sie neben ihm im Jambo Platz genommen hatte. „Der Kerl wird schließlich gesund sein, dir hinterher schleichen und auf diese Weise erfahren, was du inzwischen geworden bist.“

„Ach, lass das nur meine Sorge sein, George!“, fauchte sie zurück.



Fortsetzung folgt:
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Kommentare zur Story:

  Hallo ihr Beiden , ich danke euch für die lieben Kommentare.
Evi: Du hast recht, das gepflegte Aussehen, das Margrit jetzt an den Tag legt, kann verdächtig wirken.
Marco: Die unpassenden Trennstriche rühren daher, dass diese Kapitel bereits in Buchformat geschrieben sind und das sieht etwas anders aus, als das hier bei WebStories. Ich muss nachträglich alles korrigieren und da übersehe manchmal etwas. Verspreche Besserung.  
   Palifin  -  23.07.18 20:40

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Na, ob Margrit recht hat? Da habe ich so meine Zweifel. Wieder ein sehr schönes Kapitel, dass einen neugierig macht. Ein bisschen stören mich die unpassenden Trennungsstriche, die ich manchmal in einigen Worten entdecke. Liebe Doska oder hier eher wohl Palifin, wie kommt das?  
   Marco Polo  -  22.07.18 20:56

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Da ich diese Kapitel in einem Rutsch durchgelesen habe, gibts auch gleich noch einen Kommi dazu. Sehr gut, dass Margrit dem Verletzten alles erklärt. Das ist auch für den Leser gut und logo dass er misstrauisch ist, weil sie jetzt so gepflegt aussieht.  
   Evi Apfel  -  21.07.18 14:37

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

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