Amüsantes/Satirisches · Kurzgeschichten

Von:    Mike Bradfort      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 4. Dezember 2015
Bei Webstories eingestellt: 4. Dezember 2015
Anzahl gesehen: 897
Seiten: 8

Ich erinnere mich noch an eine heftige Diskussion im Beichtstuhl, welche ich vor Jahren mit einem renitenten Gymnasiasten führte.

Sein Vater, Kommerzienrat Dr. Peter August Bräsius, war im Verlaufe eines Pfarrfestes auf mich zugekommen und hatte mich um ein vertrauliches 5-Minuten-Gespräch gebeten.

Ich gebe zu, dass ich damals auf dem Kirchfest vom Genuss eines Spätburgunders vorher schon überdurchschnittlichen Gebrauch gemacht hatte. So kam es dazu, dass ich mich vom in der Pfarre einflussreichen Herrn Dr. Bräsius dazu überreden lies, einmal mit seinem schwierigen Sohn Hannibal ein ernstes Wörtchen zu sprechen.



Sein damals erst 17-jähriger Filius sollte nach Aussagen seines eigenen Vaters ein ziemlicher Klugscheißer sein. Er würde in der Öffentlichkeit völlig ungeniert mit einer wirr gefärbten Haartracht rumlaufen und mit jedem der ihm über den Weg lief philosophische Grundsatzdiskussionen vom Zaun brechen. Auch vor arroganten und hochnäsigen Beleidigungen gegenüber seinen Gesprächspartnern schrecke er im Einzelfall nicht zurück.

Zurzeit würde er jeden Diskussionssparringspartner mit der Frage nerven, ob der jeweilige Gegenüber nun an die Existenz Gottes glaube oder nicht. Bejahe der andere dies, würde er sich über diesen prompt lustig machen.



Natürlich hatte der Vater in einer Stunde, in der sein Sohn einmal abwesend war, eine außerplanmäßige Kinderzimmerdurchsuchung gestartet. Dabei hätte Dr. Bräsius eine Ausgabe des Buches "Das Kapital" und die Hetzschrift von Johann Most "Die Gottespest" gefunden. Auch wären Schriften von Friedrich Nietzsche und Friedrich Engels dabei aufgetaucht.

Diese Funde hatten Dr. Bräsius, welcher selbst ein strenggläubiger Mensch war, schwer erschüttert.

Kommerzienrat Bräsius bat mich deswegen dringend, mit Tränen der Verzweiflung in den Augen, in dieser Problematik ein Glaubensgespräch mit seinem Sohn zu führen.

Ich stimmte natürlich einem Gespräch zu.

Was blieb mir auch anderes übrig.

Das Gespräch sollte im Beichtstuhl geführt werden, da meiner Meinung nach dies der richtige Platz wäre, wo der entsprechende Delinquent gleich um Absolution bitten könnte.
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Tatsächlich hatte es Bräsius nur dadurch geschafft seinen Sohn vom notwendigen Beichtgespräch zu überzeugen, dass er diesen 100 Euro dafür angeboten hatte.



Das muss man sich einmal vorstellen.



Dieser Flegel lies sich doch kackfrech auch noch dafür bezahlen, bei mir im Beichtstuhl aufzutauchen.

Ich bitte um Verständnis, dass ich entsprechend schlecht gelaunt war, als dieser zum vereinbarten Zeitpunkt tatsächlich bei mir in der Kirche erschien.



Hannibal (auf dem Büßerstuhl Platz nehmend und sich umblickend): „Tag Herr Pauli. Coole Location hier. .....Sie hatten mich gebucht. Da bin ich."



Pauli (glaubte seinen Ohren nicht trauen zu können): „Was habe ich?"



Hannibal (im arroganten Tonfall): „Na mich gebucht! Für 100 Euro, dass habe ich meinem Alten versprochen, höre ich mir gerne eine Stunde lang Ihre Probleme an. Das ist schnell verdientes Geld. Haben Sie eigentlich kein Sitzkissen für mich? Diese Sitzbank ist ziemlich hart. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich 200 Euro verlangt."



<<< Ich war schon in diesem frühen Moment kurz davor zu explodieren. Dieser Knilch war ja noch unverschämter als ich erwartet hatte. Nur mit äußerster Selbstdisziplin schaffte ich es, in diesem Moment ruhig zu bleiben <<<



Pauli: „Hannibal, wann war Deine letzte Beichte?"



Hannibal: „Keine Ahnung. Außerdem bin ich nicht hier um etwas zu beichten. Da haben Sie wohl etwas falsch verstanden. Beichten muss nur der, der Angst vor der Hölle und dem Teufel hat."



Pauli: „Du hast also keine Angst vor dem Fegefeuer, dem Teufel und vor dem Letzten Gericht?"



Hannibal: „Das heißt erstens "Jüngstes Gericht" Hochwürden und nebenbei gilt für mich "wer keine Angst vor Luzifer hat, der braucht auch keinen Gott."



Pauli (mit seiner Selbstbeherrschung weiter innerlich kämpfend): „Wo hast Du denn den schlauen Spruch her?"



Hannibal: „Ist von so einer Rockband...."



Pauli: „So so, Du beziehst Deine Weisheiten also von Musikgruppen.
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..."



Hannibal (während er in seiner Jackentasche offensichtlich herumkramte): „Nicht nur, sondern auch, Eure Eminenz. …......Nebenbei mal angefragt, darf ich mir hier eine rauchen?"



<<<<< Ich war kurz davor aus dem Beichtstuhl herauszutreten, diese freche Figur am Kragen zu packen und im hohen Bogen aus der Kirche rauszuschmeißen. Also, so etwas Unverschämtes war mir seit Jahren nicht mehr über den Weg gelaufen. Was kam als nächstes? Zog der vielleicht noch eine Bierflasche aus der Tasche um diese dann auf Ex runterzukippen? <<<<



Pauli: „Rauchen ist hier selbstverständlich strengstens verboten! ..........Hannibal, glaubst Du, dass es ein höchstes Wesen gibt?"



Hannibal: „Nein! Glauben Sie daran?"



Pauli: „Du fragst mich als Pfarrer, ob ich an Gott glaube? Findest Du Deine Frage gut durchdacht? Die beantwortet sich ja wohl von selbst."



Hannibal: „Ach ja? Da bin ich aber anderer Meinung. Vielleicht war Ihr Numerus clausus für das Medizinstudium ja zu schlecht und da haben Sie halt einen auf Pfarrer gemacht. Na ja, dafür habe ich ja irgendwie Verständnis. Jeder muss heute sehen, wie er über die Runden kommt.“



Pauli: „Kannst Du mir einen Beweis bringen, dass es Gott nicht gibt?"



Hannibal: „Es gibt ihn nicht. …..Haben Sie Charles Darwin nicht gelesen? Die Evolutionstheorie lernt man doch schon in der gymnasialen Mittelstufe im Biologieunterricht. Haben Sie da nicht aufgepasst?"



Pauli (fest entschlossen sich nicht provozieren zu lassen): „Was hältst Du von dem Kausalkettenargument?"



Hannibal: „Sie meinen, das jede Ursache eine Wirkung hat und jede Wirkung eine Ursache? Das ist doch kein Beweis, dass man daraus schlussfolgert, dass irgendwann alles einmal begonnen haben muss. Also so eine akosmisch theologische Anfangssingularität, eine Art transzendenter Urknall verursacht von einer allmächtigen Urinstanz. Ich glaube, da machen Sie und Ihr Verein es sich etwas zu einfach Hochwürden."



Pauli: „Wie erklärst Du Dir dann die Schöpfung?"



Hannibal: „Also das Wort Schöpfung haben Sie jetzt hier eingebracht und nicht ich.
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Sobald Sie diese Vokabel verwenden, unterstellen Sie indirekt, dass es jemanden oder irgendetwas gibt, was alles, also das ganze Universum erschaffen hat. Das Wort Schöpfung impliziert den Glauben an das Vorliegen eines Bauplans, eines Schöpfungsplans. Deswegen würde ich dieses Wort nicht verwenden. Ich vertrete hier einen naturwissenschaftlichen Ansatz."



Pauli: „Und welchen?"



Hannibal (im altklug belehrenden Tonfall): „Alles ist Energie, was uns umgibt und Energie kann nicht verloren gehen. Energie existiert ewig. Energie verschwindet nicht, sondern wird transformiert. Materie wird zur Energie und Energie wird zur Materie. Dies ist ein Naturgesetz. Deswegen muss es auch kein Anfang und kein Ende des Universums geben. Zeit existiert nur als Hilfsberechnungsgröße. Spätestens seit Einstein sollte klar sein, dass Zeit kein konstanter Faktor ist. Und wenn es keine Zeit gibt, dann muss es auch keinen Anfang unseres Kosmos geben und kein Ende. Es gibt nur die Gegenwart. Gegenwart in Ewigkeit, Amen!"



>>>Das „Amen“ an dieser Stelle war eine Frechheit ohne Gleichen. Dieser Gernegroß wollte mich offensichtlich mit Gewalt provozieren.Aber dies sollte ihm nicht gelingen, schwor ich mir in diesem Moment.>>>



Pauli: „Das ist aber auch nur eine Theorie, die Du da anführst. Wie Dir bekannt ist, gelten die Naturgesetze vermutlich nur in einem bestimmten Betrachtungsintervall der Physik. Zugegeben, dieser Betrachtungsbereich deckt 99 Prozent unseres Seins anscheinend ab. Im Bereich der Quantenmechanik, im Mikrokosmos und Makrokosmos, gibt es aber anscheinend Bereiche, wo die Naturgesetze nicht mehr hundert prozentig anwendbar sind. Die Existenz Gottes kannst Du so nicht wegdiskutieren. Für jede Frage, welche die Wissenschaft beantwortet, tauchen drei neue ungelöste Fragen wieder auf."



Hannibal (plötzlich im interessierten sachlichen Tonfall): „Okay, ganz kann ich Ihnen da nicht widersprechen. Aber werter Herr Pfarrer, wie soll ein Schöpfer aussehen, welcher hundert Milliarden Galaxien geschaffen hat, von der jede Galaxis wieder Milliarden von Sonnen hat und jeder dieser Sonnen hat auch noch eventuell zahlreiche Planeten und Monde.
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Glauben Sie wirklich das es so eine Urmacht gibt? Das ist doch völlig unwahrscheinlich. Keine Macht kann so etwas. Und noch absurder ist es doch, dass so ein, sagen wir mal, Schöpfer dann auch noch seinen Sohn für uns opfert. Für uns den primitiven Homo sapiens, der mit den Affen zusammen einen gemeinsamen stammesgeschichtlichen Vorfahren hat. Also beim besten Willen, da hört es bei mir auf."



>>> Am veränderten Tonfall dieses Schlaubergers bemerkte ich, dass ich diesen nun an der Angel hatte. Man musste anscheinend durch geschickte Wortwahl erst dessen eitlen Verstand umschmeicheln, damit man mit diesem halbwegs vernünftig reden konnte. >>>



Pauli: „Hmmmm. Kann ich Dir mal eine kleine Geschichte von einer Ameise erzählen?“



Hannibal: „Hört sich schwer nach Kindergarten an. Aber gerne, wenn es der Wahrheitsfindung dient.“



Pauli: „Also, die Geschichte lautet wie folgt:



Eine Ameise verlässt ihren Ameisenhügel und läuft 1 Meter geradeaus. Dort steht ein Mensch.

Sie läuft einen weiteren Meter am Schuh des Menschen hoch, über die Hose in Richtung Kopf und bleibt irgendwo auf der Hose des Menschen erschöpft sitzen.

Nehmen wir an, sie sei also insgesamt eine Strecke von 2 Metern gelaufen.

Der Mensch setzt sich in Bewegung und entfernt sich weitere 4 Meter vom Ameisenhügel, ohne dass sich die erschöpfte Ameise dabei auf der Hose von ihrem Sitzplatz bewegt hat.

Die Ameise hat sich erholt, läuft den einen Meter am Körper des Menschen wieder runter, bis sie den Boden erreicht. Nun rennt sie zurück zum Ameisenhügel und erzählt allen anderen Ameisen, dass sie eine Strecke von 2 Metern hingelaufen ist, aber der Rückweg 6 Meter war.

Na, Hannibal, was meinst Du, was die Reaktion der Ameisengesellschaft auf die Schilderung der Ameise ist?“



Hannibal: „Na ist doch klar. Die anderen Ameisen erklären die Ameise für geistesgestört und verstoßen diese vielleicht sogar aus ihrer Ameisengesellschaft.“



Pauli: „Die Geschichte geht aber noch etwas weiter:



Mit dem Verstoß aus der Ameisengesellschaft ist die Ameise nicht einverstanden.
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Sie beschwert sich beim internationalen Ameisengerichtshof. Dort beruft sie sich auf die grundlegenden Ameisenrechte. Sie bekommt teilweise recht und sie schließt mit ihrem Heimatameisenhügel einen Vergleich: „Rückkehr in die Gemeinschaft ist möglich, wenn sich die Ameise zu einer psychiatrischen Behandlung bereit erklärt." In der Psychiatrie wird die Ameise mit Elektroschocks behandelt und mit Psychopharmaka vollgepumpt. Nach einem Jahr stellt die Ameise fest, dass sie damals tatsächlich geistesgestört war, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Und siehe da, nun ist sie wieder eine gute Ameise und ein nützliches Mitglied der Ameisengesellschaft.

Ende der Geschichte: Der Mensch von damals kehrt zurück und zertritt aus reinem Sadismus den Ameisenhügel. Viele Ameisen sterben qualvoll. In der Geschichte der Ameisen geht diese Zerstörung später als "großes Erdbeben" ein, welches die Ameisengesellschaft völlig unvorbereitet traf.“



Hannibal: „Nicht schlecht die Geschichte. Aber was wollen Sie mir damit sagen?“



Pauli: „Versetze Dich gedanklich in die Position der Ameisen. Stell Dir vor, Du seist kein Mensch, sondern eine Ameise............. Die Ameisen haben keine Ahnung, was ein Mensch ist, da der Mensch in seiner Komplexität das Erkenntnismaximum der Ameisenwelt völlig übersteigt. Für die Ameisen ist der Mensch dreidimensional nur ein Gegenstand, vielleicht eine Art Berg, auf den die Ameisen hinaufklettern können. Eine höhere Deutungsmöglichkeit haben sie nicht. Maximal verschieben die Ameisen weitergehende Vermutungen über diesen bergähnlichen Gegenstand in den Bereich der Ameisenmetaphysik. Übernimmt man als Mensch nun einmal die Position der o. g. Ameise, so erscheinen Naturereignisse, wie Erdbeben, Vulkanausbrüche und Asteroideneinschläge auf der Erde in einem anderen Licht. …......Schlägt ein Mensch mit der Faust fest in einen lockeren Ameisenhügel, so hat das für die Ameisenpopulation ähnliche Auswirkungen, wie der Einschlag eines Asteroiden auf die Erde für die Menschen.“



Hannibal: “Jetzt bin ich immer noch nicht viel schlauer. Könnten Sie meinen Geist erhellen, Herr Pauli?“



Pauli: „Es freut mich zu hören, dass Du nach Erkenntnis strebst.
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….........Hast Du einmal darüber nachgedacht, ob es vielleicht Ereignisse in unserer Welt gibt, die ihre wirklichen energetischen oder vielleicht sogar transenergetischen Ursachen jenseits des Erkenntnismaximums des Menschen haben und vom Menschen im Rahmen seines beschränkten Erkenntnishorizonts, nur im Rahmen seines naturwissenschaftlichen Wissensstands, mit Hilfsbegriffen wie "Erdbeben" belegt werden? …....…..........Wo kommt die Energie wirklich her, welche z. B. die Plattentektonik verursacht? Was wissen wir heute über Erdbeben? …....Ich will es Dir sagen. .......... Nach herrschender Lehre ist unsere Erdkruste in mehrere Platten zerbrochen. …..Ich glaube, da erzähle ich Dir nichts Neues. ….....Diese großen Platten schwimmen auf dem glühend flüssigen Inneren unserer Erde und driften mit unterschiedlicher Geschwindigkeit in individuell verschiedenen Richtungen. ...............Erdbeben sind natürliche physikalisch messbare Erschütterungen der Erdkruste, welche zum Beispiel durch Vulkane oder tektonische Ursachen entstehen. Die mit ihnen verbundenen Erdbebenwellen breiten sich, vom Epizentrum ausgehend, über die Erdoberfläche aus.“



Hannibal: „Mir ist durchaus bekannt, dass angeblich ca. 90 Prozent der Erdbeben durch tektonische Verschiebungen von gewaltigen Erdmassen entstehen. Erdplatten reiben sich aneinander und schieben sich auch über- und untereinander.“



Pauli: „Ich möchte noch ergänzen, dass u. a die Plattendrift und der Hub der Erdplatten, nach Meinung einiger Forscher, ähnlich wie bei Ebbe und Flut, deutlich durch die Gravitation des Mondes, vielleicht auch der Sonne, beeinflusst werden.“



Hannibal (im nachdenklichen Tonfall): „Hmmm. Die Zentrifugalkraft der Erdrotation hat hier sicherlich auch noch einen Einfluss. ….....Interessante Sache.....Worauf wollen Sie hinaus?“



Pauli: „Diese ganzen wissenschaftlichen Erkenntnisse erklären aber nicht, wieso die eine Platte im Betrachtungsintervall X unbedingt 10 cm nach links driftet und die andere 20 cm nach rechts und auch nicht, warum die Spannungsenergien sich unbedingt im Zeitpunkt Y (Datum, Stunde, Sekunde, Mikrosekunde) entlädt und nicht zu einem anderen Zeitpunkt nämlich z.B. 5 Sekunden später oder früher.“



Hannibal: „Nun ich würde es Zufall nennen, aber ich gehe davon aus, dass Sie eine andere Erklärung dafür haben.
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Pauli: „Meine Meinung dazu ist, dass die Vielzahl der diesbezüglichen energetischen Einflussmöglichkeiten und Einflussfaktoren, eventuell auch transenergetischer oder transdimensionaler Art, sich einer hundert prozentig rein naturwissenschaftlichen Erklärung entziehen. Wäre das nicht so, so könnte man Erdbeben hundert prozentig genau vorhersagen.“



Hannibal: „Ich gebe zu, die Geschichte ist voll krass. …...Wenn wir die Theorien über "Spukhafte Fernwirkungen" und "Quantenmechanischen Verschränkungen" hier mit einbeziehen, so könnte man durchaus darüber fantasieren, ob ein Beben auf unserer Sonne, oder auf einem anderen Himmelskörper in unserem Kosmos, vielleicht Millionen von Lichtjahren entfernt, gleichzeitig auch ein Beben auf unserer Erde auslösen kann. …...........Aber was hat das nun mit dem Gottesbeweis zu tun?“



Pauli: „Das bedeutet, dass die einzige gesicherte Erkenntnis, die wir als Menschen haben, die ist, dass wir trotz unserer wissenschaftlichen Erkenntnis im Prinzip nichts genau wissen, sondern fast alles nur erahnen. Weiterhin bedeutet das, wobei wir wieder bei unserer Ameise sind, dass unser menschlicher Verstand zu klein ist, um Gott zu erfassen. …..Und was bedeutet das Hannibal?“



Hannibal: „Das bedeutet, dass man an Gott entweder glauben oder nicht glauben kann. Man wird aber nie beweisen können, dass es diesen gibt oder das es diesen nicht gibt.“



Pauli: „Es verbleibt der persönliche Glaube!..........Was meinst Du dazu?...Macht man sich über einen solchen Glauben lustig?“



Hannibal (nachdenklich geworden): „Hmmmm.“



Pauli: „Gehe hin in Frieden. Aber bitte geh schnell! Und überlege zukünftig erst, bevor Du etwas sagst.“





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Kommentare zur Story:

  Eine intelligente Satire. Unterhaltsam, zum Schmunzeln und zum Nachdenken. Hat mir sehr gut gefallen.  
   doska  -  04.12.15 16:22

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