Blutmond - Karms Reise -36-   79

Fantastisches · Romane/Serien

Von:    Tis-Anariel      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 7. Februar 2013
Bei Webstories eingestellt: 7. Februar 2013
Anzahl gesehen: 1522
Seiten: 8

Diese Story ist Teil einer Reihe.

Verfügbarkeit:    Die Einzelteile der Reihe werden nach und nach bei Webstories veröffentlicht.

   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Anmerkung meiner Wenigkeit: Ich bin selber noch nicht so wirklich zufrieden mit diesem Teil bzw. Teilstück. Es war recht schwer zu schreben. Anmerkungen sind hier also sehr willkommen.



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Sotan erwachte überraschend früh. Die Sonne war wohl gerade erst untergegangen und das letzte Abendlicht warf einen rötlichen Schimmer in den Raum. Verwundert streckte er sich vorsichtig und löste sich lautlos von seinem Platz. Seltsame, beunruhigende Träume hatten ihn heimgesucht und ihm einen unruhigen Schlaf beschert. Er machte sich Gedanken um diese junge und ungewöhnliche Königin und zumindest vor sich selbst musste er zugeben, dass er sich auch Sorgen um sie machte.

Er hatte sofort bemerkt, als der oberste Meister ihr diesen leichten Zwangzauber auferlegt hatte und er hatte auch erkannt, dass es nicht nur ein Zwang war, sondern auch ein Verstärkungs- und Bindungszauber, der unter dem ersten verborgen war. Er war sich sicher, dass die Königin zwar bemerkt hatte, dass sie mit einem Zauber belegt worden war, aber er fürchtete dass sie nur den leichten Zwangzauber erkannt hatte.

Sotan plusterte sich etwas auf und seufzte dann leise. Er hätte es eigentlich wissen müssen, als er erkannte, dass sie sich noch nie zuvor an einem Lebewesen genährt hatte, aber er hatte einfach nicht daran gedacht. Vielleicht war er auch einfach schon viel zu lange fort von Zuhause. Aber nun war es sowieso schon egal. Er hätte es verhindern können, aber nun hatte diese junge, ungewöhnliche Königin eine sogenannte Erstbeutebindung zu ihrem allerersten Opfer gebildet und der Zauber, den der oberste Meister über sie gelegt hatte, hatte diese bestimmt verstärkt. Und nun würde sie diesen Ort sehr ungern verlassen, zumindest solange dieses Spitzohr am Leben blieb.

Es war ein Überbleibsel ihrer Vergangenheit als Jäger, diese Erstbeutebindung. Es war eine seltsame, manchmal verwirrende Sache diese Bindung. Zum einen verhinderte sie dass ein junger, unerfahrener Dschan seine erste Beute sogleich verlor, zum anderen konnte sie auch zu einer großen Last werden. Schließlich war es aufgrund der veränderten Lebensweise der Dschan, zumindest in ihrer Heimatwelt, unnötig geworden zu jagen. Es wurde zu einem Zeitvertreib, bei dem die Beute meist gar nicht getötet wurde.
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Entstand so jedoch eine Erstbeutebindung, so konnte das problematisch werden.

Zum einen verminderte dieses Phänomen bei der Beute die Furcht und setzte zugleich deren Fluchtbereitschaft herunter, zum anderen hinderte es den Dschan recht wirkungsvoll daran, sich sehr weit von seiner ersten Beute zu entfernen. Für einen starken Willen war es jedoch kein wirkliches Problem diesen Drang zu überwinden und bei jedem schwächeren Geist brachte es die Zeit in Ordnung, denn so eine Bindung hielt meist nur wenige Tage.

Hier jedoch machte wohl der Zauber des obersten Meister diese Möglichkeiten zunichte. Sotan schüttelte über sich selbst den Kopf. Er hatte es doch schon bei mehreren Dschan hier erlebt , warum also hatte er nicht daran gedacht, als er Nejasasaniah dazu verführt hatte sich von dem Spitzohr zu nähren. Aber er war so fasziniert von dieser jungen Königin gewesen, irgendwie hatte er dabei alles andere verdrängt.

Erneut seufzte der große Dschan und betrachtete die schlafende Jungkönigin mit einem nachdenklichem Blick. Sie schlief unruhig und nicht wirklich tief. Sotan runzelte irritiert die Stirn. Irgendwie verstand er sich in diesem Moment selber nicht so ganz. Was war denn nur mit ihm los? Warum bekümmerte es ihn überhaupt so sehr, dass die junge Königin noch einige Zeit hier nicht fort konnte? Sollte er sich nicht eigentlich darüber freuen?

Er sackte etwas in sich zusammen. Im Grunde wusste er genau, warum es so war. Dieser jungen, ungewöhnlichen Dschan war es irgendwie gelungen sein Herz zu berühren und das, obwohl er gedacht hatte, dass dieses, sein Herz, schon vor vielen Jahrhunderten zusammen mit seiner Königin gestorben sei. Unwillkürlich senkte der große Dschan den Blick und seine Hände verkrampften sich zu Fäusten, als ihn dieser uralte Schmerz heimsuchte. Er hatte Sansarial, seine Königin so sehr geliebt!

Als sie kurz nach den Transfer in diese Welt in seinen Armen gestorben war, da war etwas in ihm regelrecht zerbrochen, ja erloschen und abgestorben. Zumindest hatte er das geglaubt. Und nun?

Sotan hob den Blick wieder und betrachtete erneut Nejasasaniahs ausdrucksstarkes Gesicht. Er lächelte schmal. Sie sah Sansarial nicht einmal ähnlich und dennoch erinnerte sie ihn sehr stark an seine einstige Königin.
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Versunken in die Betrachtung der jungen Königin bemerkte er den Meister nicht sofort. Tatsächlich bemerkte er den Magier erst, als dieser einen kleinen, aber unangenehmen Zauber über ihn warf. Das scharfe Stechen, dass sich in seine Schläfen bohrte veranlasste den großen Dschan dazu sich zusammenzukrümmen. Zum Glück währte der Schmerz nicht lange und so konnte er sich einige Augenblicke später bereits wiederaufrichten und sich umwenden. Der oberste Meister stand abwartend ein Stück weit entfernt und winkte nun den Dschan zu sich. Sotans Körper straffte sich und er folgte ohne weiters Zögern dem stummen Befehl. Ein wenig wunderte er sich, da er normalerweise das Herannahen des obersten Meisters Kardric spüren konnte. Aber diesmal war er wohl zu abgelenkt gewesen um das leichte Ziehen in seiner Brust wahrzunehmen, das ihm sonst die Nähe des obersten Meisters anzeigte. Als er sich dem Magier näherte nahm er automatische eine leichte Demutshaltung ein und neigte den Kopf. Leider trug der Meister an diesem frühen Abend seine Vollmaske, so konnte der Drohnei nicht gleich erkennen, in welcher Stimmung der Mann war.

“Meister?”

Selbst für seine eigenen Ohren klang Sotan angespannt.

“Sie gefällt dir, nicht wahr,” fragte der Meister unvermittelt, “diese fast reife, junge Königin hat es dir richtig angetan, oder?”

Sotan wagte es aufzublicken.

“Ja, Meister,” antwortete er schließlich wahrheitsgetreu, “ich empfinde sie als sehr schön. Es ist lange her, dass ich die Nähe einer Königin genießen durfte.”

Kardric schwieg einige Momente und dachte über die seltsame Formulierung nach. Es war wirklich so, dass die kleine Königin eine ganz eigenen Ausstrahlung auf die Dschan zu haben schien. Warum das nun so war, das war ihm noch ein kleines Rätsel. Er vermutete dass es ähnlich wie bei den Bienen war und sie wohl eine besondere Art Geruch verströmte, den nur die Dschan wahrnehmen konnten. So oder so, auf jeden Fall fühlten sich die meisten Nachttode aus diesem Schwarm zu ihr hingezogen. Er betrachtete den großen Dschan vor sich aufmerksam. Er wirkte so untertänig wie immer, aber dennoch hatte er nicht bemerkt, das sich sein Meister näherte. Kardric nickte sachte, ließ seine Hand in den Nacken des Dschan gleiten und zwang diesen dann mit festen, geübten Griff dazu, den Kopf noch weiter zu beugen und zog ihn so zu sich herab.
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Sotan zuckte zuerst zusammen, doch dann fügte er sich widerstandslos in die neue Haltung und hielt selbst dann noch still, als sich der Griff des Magiers verstärkte. Der Körper des Dschan erschauderte, aber er entzog sich dem Griff nicht.

“Sotan,” begann der oberste Meister mit ungewöhnlich freundlicher Stimme, “ich habe lange mit den anderen Meistern darüber gesprochen und wir sind uns überein gekommen, dass wir die Schwarzmondriten fortführen werden.”

Er war zwar auf die Reaktion des Dschan gefasst, denn er wusste, dass gerade für Sotan diese Rituale alles andere als schön und angenehm waren, aber es überraschte ihn dann dennoch ein wenig, wie sehr sich der Körper des Nachttodes versteifte. Der Dschan hatte den Blick gehoben und starrte ihm mit einem fast entsetzten Gesichtsaudruck an.

“Aber Meister, ich dachte…”

Weiter kam Sotan mit seinem Protest nicht, denn Kardric hatte sich schon gedacht, dass der Dschan aufbegehren würde und einen Zauber vorbereitet, den er nun auslöste. Energieblitze wanderten über die Hand, die in Sotans Genick lag und verursachten so dem Dschan erhebliche Schmerzen. Der Körper des Dschan versteifte sich diesmal vor Schmerz und seine Hände verkrampften sich zu Fäusten. Ein gequältes Stöhnen kam ihm über die Lippen und er war dem Meister in diesem Moment völlig hilflos ausgeliefert. Dieser zwang ihn nun dazu den Blick erneut zu Boden zu richten und hielt ihn eisern in dieser Demutshaltung fest, während weitere Energieblitze in seinen Körper fuhren und schließlich seine Glieder zum zittern brachten. Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit beendete der Meister die Bestrafung und hätte ihn der Magier nicht noch immer eisern festgehalten, dann wäre Sotan vor Erleichterung bestimmt ganz zu Boden gesunken.

Es dauerte einige Zeit, bis sich die Hände des Dschan entkrampften und seine Glieder zu zittern aufhörten. Merkwürdiger Weise wartete der Meister dies nun ganz geduldig ab, ja tat sogar das seine dazu, in dem er sanft Sotans Genick massierte. Erst als der Dschan wieder aufnahmefähig war, begann Kardric erneut zu sprechen.

“Ich weiß, mein Großer, du hattest gehofft, jetzt da diese junge Königin aufgetaucht ist, bleiben dir die Schwarzmondrituale erspart.
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Ich weiß, es ist jedes Mal nicht nur sehr erschöpfend und belastend für dich, sondern auch sehr unangenehm und beunruhigend. Aber wir haben schon zu viel erreicht um es einfach so aufzugeben. Außerdem wissen wir alle nicht wann und wie diese junge Königin zur Reife gelangt , oder ob sie zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch bei uns ist.”

Er musterte den schweigenden Dschan ganz genau und erkannte, dass die Kreatur noch immer angespannt und sogar etwas ängstlich wirkte.

“Und da heute Schwarzmond ist,” fuhr er unerbittlich fort, “wirst du dich heute, spätestens um Mitternacht in der unteren Kammer einfinden, verstanden?”

“Ja, Meister.”

Die Stimme des Dschan zitterte ein klein wenig und diesmal war es der Meister, der lautlos seufzte. Ganz gegen seine Gewohnheiten und Neigungen hatte er Sotan nämlich doch irgendwie gerne. Vorsichtig lockerte er etwas seinen Griff und sprach dann einen Zauber. Sotan spürte wie sich der leichte Zwang um seinen Hals legte und zuckte unglücklich zusammen. Sein Gesicht verzog sich etwas und seine Hände ballten sich erneut zu Fäusten, aber er wehrte sich nicht. Gegenwehr hätte die ganze Sache nur noch unangenehmer und schlimmer gemacht.

“Nur um sicher zu gehen, “murmelte der Magier, “das verstehst du doch, nicht wahr Sotan? Ich möchte einfach nicht, dass du vielleicht doch noch auf dumme Gedanken kommst.”

“Ja, Meister.”

So langsam gewann Sotans Stimme ihre alte Festigkeit zurück.

“Nun,” der Meister klang nun wieder ungewöhnlich freundlich, “du wirst die Jungkönigin ablenken müssen. Du hast also meine Erlaubnis den Abend bis zur Mitternacht mit ihr an dem Ort deiner Wahl zu verbringen. Vielleicht unternehmt ihr zwei ja einen kleinen Streifzug durch die Umgebung, das wäre ideal. Ich weiß wie gerne ihr Dschan fliegt und ich denke ihr wird hier sowieso langsam die Decke auf den Kopf fallen. Wenn die Zeit gekommen ist, entschuldigst du dich und erzählst ihr, dass du leider noch etwas wichtiges für mich zu erledigen hast. Ermuntere sie dazu, doch alleine die Gegend zu erkunden, so ist sie beschäftigt und hat zudem ihren Spaß dabei.
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“Ja, Meister,” flüsterte da Sotan, “das ist eine gute Idee und sie wird dabei bestimmt viel Spaß und Freude haben.” Endlich wagte der Dschan es wieder aufzublicken. “Meister, ich würde ihr sehr gerne die Wasserfälle zeigen. Der Ort wird ihr sicher gefallen.”

Kardric nickte langsam.

“Das ist eine hervorragend Idee, Sotan!”

Er verstärkte noch einmal seinen Griff im Nacken des Dschan und zwang ihn zurück in die Demutshaltung.

“Diese Riten sind wirklich wichtig und es sind nur noch drei Rituale nötig bis das Werk vollendet werden kann. Ich weiß, dass du dich dabei nicht wohlfühlst, aber du wirst auch diese drei Mal noch überstehen, dessen bin ich mir ganz sicher und ich werde noch mit Meisterin Marelihs sprechen, damit sie dir heute den Trank etwas stärker macht. Ich verstehe dein Unbehagen, Sotan, aber ich werde nicht dulden, wenn du zu spät kommst. Ich möchte diesen Zwang, den ich dir gerade auferlegt habe, nicht nutzen müssen! Verstanden?”

“Ja, Meister.”

Der Meister nickte kurz, blickte dann auf und bemerkte die eben erwachte Jungkönigin, die nun langsam auf ihn und den großen Dschan zuschwebte. Er entließ Sotan aus seinem Griff und nickte kurz zu der bemerkenswerten Dschan hinüber.

“Weil wir gerade von der jungen Königin sprachen, sie ist eben erwacht.“

Er bedachte Sotan mit einem letzten strengen Blick, dann gab er dem Wesen einen Wink.

“Du darfst dich nun entfernen, aber sei rechtzeitig zurück.”

“Ja, Meister. Danke, Meister.”

Die Stimme des Dschan klang noch immer etwas angespannt, aber das sah ihm der Mann heute nach. Fasziniert beobachtete der Magier, wie sich der große Nachttod aufrichtete und sich seine Gestalt straffte. Nur wenige Momente später war von der devoten, ängstlich angespannten Haltung, in der er eben noch verharrte nichts mehr übrig. Er wandte sich mit einem Lächeln zu der Jungkönigin um und schwebte dann zu ihr hinüber.

Der Meister beobachtete die zwei Kreaturen noch einige Augenblicke. Vor allem fiel ihm der nachdenkliche Blick der jungen Königin auf.







Nejasasaniah erwachte erst bei Dunkelheit. Das letzte Abendlicht war bereits verschwunden und silbriges Sternenlicht wanderte als schmaler Streifen über den Steinboden.
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Die junge Dschankönigin fühlte sich alles andere als erholt. Sie hatte unruhig geschlafen und sich mit seltsamen Träumen herumplagen müssen, deren Innhalt nun aber schon fast völlig verblast war. Sie löste sich behutsam von ihrem Platz und plusterte sich etwas gereizt auf. Dann erst gewahrte sie, dass der große Dschan, der Sotan genannt wurde nicht an seinem Platz hing, sondern offenbar wirklich vor ihr erwacht war. Sie schwebte etwas höher und sah sich suchend um. Schließlich entdeckte sie den großen Drohnei ein ganzes Stück weit entfernt. Er schwebte nahe der Mitte des großen Raumes und wirkte alles andere als glücklich. Der Grund hierfür war leicht zu erraten, denn dieser seltsame oberste Meister stand direkt vor dem großen Dschan, hatte diesen erneut in eine Demutshaltung gezwungen und schien sehr ernst mit ihm zu sprechen. Leider war sie viel zu weit weg um zu verstehen, was den der Meister da von sich gab, aber sie konnte der feinen Körpersprache des Dschan deutlich entnehmen, dass dieser nicht sehr erfreut, ja sogar erschrocken und ein wenig verängstigt war. Die junge Königin fragte sich unwillkürlich was dieses schreckliche Zweibein denn jetzt schon wieder von dem Drohnei verlangte.

Doch noch während sie sich den beiden langsam näherte wurde sie von dem Meister bemerkt. Er ließ von Sotan ab und nickte kurz zu ihr hinüber. Sofort straffte sich die Gestalt des Dschan und noch während er sich zu ihr umwandte erlangte er seine Selbstbeherrschung zurück und seine Körpersprache veränderte sich. Nun gab seine Haltung nicht mehr preis welche Gefühle unter seiner schwarzen Haut tobten. Das Lächeln, dass er ihr schenkte war nur eine Maske. Nejasasania musterte ihn aufmerksam und nachdenklich. Vielleicht sollte sie ihn einfach fragen, was denn vorgefallen war, aber sie hatte die Vermutung, dass er ihr nicht die Wahrheit sagen würde.

Der Vorschlag, den der große Dschan ihr dann aber machte, überraschte sie dann doch. Sie hätte nicht gedachte, dass er ihr so schnell vertrauen würde um sie schon jetzt auf einen Streifzug in der Umgebung und außerhalb des schwarzen Turmes mitzunehmen. Unwillkürlich fragte die junge Königin sich, welche Absicht Sotan damit verfolgte.
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Dennoch willigte sie sogleich ein, denn diese Gelegenheit wollte sie nicht ungenutzt verstreichen lassen. Schließlich konnte sie sich so noch einmal genauer draußen umsehen. Gut sie hatte schon die Umgebung in Augenschein genommen, als sie hier angekommen war, aber da hatte sie sich vorsichtig bewegen und achtsam sein müssen. Es war bestimmt nützlich wenn sie sich noch einmal ganz in Ruhe umsehen konnte.

So also folgte sie Sotan bereitwillig, als sich dieser zu einem Ausgang begab, denn den die junge Königin noch gar nicht kannte. Dieser hier lag ganz in der Nähe der Küche und die menschlichen Mägde reagierten nervös und ein wenig furchtsam auf die beiden Nachtode. Neben der Küche verlieb ein Gang, der offensichtlich direkt nach draußen führte und genau diesen Weg nahmen die beiden Dschan nun.
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Punktestand der Geschichte:   79
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Kommentare zur Story:

  Hallo Petra,

freut mich, dass auch du weiterliest und dass es dir wohl auch gefällt.
Hmm...mit Sotan hab ich noch einiges vor, aber vorerst nix gutes. Und ob die kleine Königin den Meistern noch einmal entkommen wird, nun das wird sich auch bald zeigen.

Liebe Grüße an dich  
   Tis-Anariel  -  26.02.13 02:10

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  Spannend und Sotan gefällt auch mir immer besser. Wie kommt er nur aus dieser verfahrenen Situation wieder heraus? Auch die kleine Dschankönigin droht dem System der unheimlichen Meister mehr und mehr zu verfallen. Bleibt nur zu hoffen, dass von außen irgendwie Hilfe kommt.  
   Petra  -  22.02.13 21:23

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  Huhu Gerald,

freut mich das es dir gefällt.
Na ich weiß nicht so wirklich, irgendiwe fehtl mir da was. Ich kann es aber selber nicht mal so richtig benennen.
Ja was wird wohl der Meister vor haben?

Liebe Grüße dir  
   Tis-Anariel  -  18.02.13 00:33

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  Wieso? Das ist doch wieder eine recht hübsche Fortsetzung geworden. Irgendwie schließe ich deinen Sotan mehr und mehr ins Herz. Ich drücke ihm die Daumen, dass der Meister nicht allzu Schlimmes mit ihm vorhat.  
   Gerald W.  -  17.02.13 18:20

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  Hallo Doska,

herzlichen Dank für deinen Kommentar.
Freut mich, dass es dir wohl immer noch gefällt.
Derzeit sträubt sich die Story ein wenig, obwohl ich die Bilder dazu genau im Kopf habe.

Liebe Grüße dir  
   Tis-Anariel  -  12.02.13 02:16

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  Diesmal gab es nichts über Karm und seine Freunde dafür aber viel über die junge Dschanköniging und vor allem über Sotan zu lesen. Er kann einem leid tun, denn der Meister ist schrecklich. Man fragt sich, was hat der vor?  
   doska  -  11.02.13 14:19

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