Blutmond - Karms Reise - 26 -   64

Fantastisches · Romane/Serien

Von:    Tis-Anariel      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 31. Juli 2012
Bei Webstories eingestellt: 31. Juli 2012
Anzahl gesehen: 1128
Seiten: 11

Diese Story ist Teil einer Reihe.

Verfügbarkeit:    Die Einzelteile der Reihe werden nach und nach bei Webstories veröffentlicht.

   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Edendars Augen sprangen auf, sein Körper bäumte sich in seinem Lager auf und auf seinen Lippen lag ein Schrei. Nur das er nicht schreien konnte und auch nicht aus seinem Lager aufspringen, denn jemand hielt ihn darauf fest und eine Hand lag schwer auf seinem Mund. Einige wenige Augenblicke breitete sich Panik in ihm aus, doch dann entspannte er sich, erkannte er doch Karm, der ihm den Mund zuhielt. Edendar verdrehte die Augen. So langsam gewöhnte er sich daran so aufzuwachen. Karm ließ von ihm ab und musterte den Albaelih intensiv. Edendar schenkte ihm ein ironisches Grinsen, setzte sich auf und fuhr sich müde durchs Gesicht.

“So langsam,” meinte er selbstironisch, “gewöhne ich mich daran, dass du mir beim aufwachen den Mund zuhältst.”

Karm gab ein belustigtes Geräusch von sich und setzte sich neben den Krieger.

“Wieder ein Wahrtraum?”

Edendar nickte nur.

“Wieder von deinem Bruder?”

Der Albaelih nickte erneut und runzelte die Stirn.

“Wenn ich wenigsten herausfinden könnte,” meinte er etwas ärgerlich, “in welcher Gegend oder Richtung der Ort liegt, wo sie ihn gefangen halten. Aber nichts. Es gibt keinen einzigen Hinweis in den Träumen.” Er schüttelte unwillig den Kopf. “Verdammte Träume!”

“Es sind,” ließ sich plötzlich Alaniah vernehmen, “eben nur Träume, Edendar und als solche sind sie eben verworren und nicht immer klar.”

Die Stimme der Frau war ebenso leise, dennoch schrak der Söldner erst einmal kräftig zusammen, dann jedoch seufzte er schwer.

“Alaniah,” meinte er ,”du hast die Ohren eines Luchses.”

Die Frau lachte leise, setzte sich nun ebenfalls auf und kam zu ihnen herüber. Sie setze sich auf Edendars andere Seite auf sein Lager und legte kurz den Arm um seine Schultern. Der Söldner ließ sich die vertraute Geste widerspruchslos gefallen, tat es ihm doch irgendwie auch gut.

Nachdem sich alle einander vorgestellt und die angekommenen Albaelih ihre Pferde versorgt hatten, ließen es sich die Söldner nicht nehmen kräftig mit anzupacken. Sie alle waren wirklich sehr froh Edendar lebendig wiederzusehen. Im Laufe des verbliebenen Tages hatte der Krieger Alaniah alles über seine Erlebnisse mit dem Fluss und den anschließenden Angriff durch die Dschan erzählt.
Seite 1 von 12       
Und später erzählte er ihr auch noch was er in seinen Wahrträumen gesehen hatte. Alaniah reagierte mit Entsetzen auf die Nachricht, dass die Dschan offenbar wirklich Meister hatten und sie war sehr betroffen über Aridians scheinbares Schicksal. Obwohl sie nicht so wirklich viel von Edendars kleinem Bruder hielt. Schließlich hatte er ihren Freund schon in manch ernste Schwierigkeiten gebracht, so leichtsinnig wie der Junge manchmal war, aber von den Dschan und ihren Meistern nicht nur gefangen gehalten, sondern womöglich auch noch zu Tode gefoltert zu werden, dass hatte Aridian bestimmt nicht verdient. Außerdem liebte Eden seinen kleinen Bruder nahezu abgöttisch und war so stolz gewesen, als er es in die Königliche Garde geschafft hatte. Sie konnte es ihrem Freund ansehen, wie schwer das grausame Schicksal des Kleinen auf ihm lastete. Noch mehr belastete Edendar natürlich, dass er noch nicht einmal wusste, wo der Bruder gefangen gehalten wurde, oder wo er zumindest mit der Spurensuche anfangen konnte. Diese verdammten Träume halfen ihm dabei wenig, sondern machten im Moment alles nur schlimmer, fand zumindest Alaniah. Dass sie mit dieser Meinung nicht alleine dastand bestätigte Karm gerade.

“Also,” knurrte der schwarzhaarige Mann eben leise, “verworrene Traumbilder hin oder her, aber sie könnten Edendar wirklich mal ne kleinen Ruhepause gönnen. Wie soll der Mann sich richtig erholen, wenn er nicht vernünftig schlafen kann?”

Sie schenkte dem seltsamen Mann ein kurzes Lächeln. Das war noch etwas, das ihre Gedanken beschäftigte. Wer war eigentlich Karm? Wo kam er her und was, bei den Göttern war er eigentlich? Gut sie hatte Edendars recht glaubhafte Erklärung zwar hingenommen, glaubte aber nicht, dass Karm wirklich nur ein Mischblut mit zweifelhaftem Vater war. Hinter dem Kerl steckte einfach viel mehr. Erneut musterte sie den Mann, seine spitz zulaufenden Ohren und diesen seltsamen, wilden Augen. Dann jedoch seufzte sie unhörbar und wandte ihre Aufmerksamkeit wieder Edendar zu. Der Albaelihkrieger hockte noch immer grübeln zwischen ihr und Karm und schien die leise Bemerkung des anderen Mannes gar nicht gehört zu haben. Er sah müde aus, fand Alaniah und er war blass. Diese ganze Sache, der Fluss, die Dschan, die Kollision mit der Felswand, das alles hatte ihm viel schwerer zugesetzt, als er zugab.
Seite 2 von 12       
Und jetzt steckte auch noch Aridian offenbar in einer schrecklichen Klemme! Alaniah machte sich ehrliche Sorgen um ihren Freund.

Sie drückte nochmals seine Schulter.

“Karm hat Recht,” meinte sie leise, “du musst schlafen, Eden, damit du morgen so erholt wie möglich bist. Schließlich müssen wir an einem einzigen Tag bis nach Kliffstein zurück reiten. Das ist für uns alle schon hart genug, aber du hast auch noch einiges durchgemacht und bist erschöpft und verletzt.”

Sie klang ernst und so besorgt, dass der Krieger endlich wieder aufsah.

“Ich schaff das schon,” meinte er etwas unwillig, “ist ja nicht so, dass wir in die Schlacht ziehen.”

Alaniah verdrehte die Augen.

“Das vielleicht nicht,” antwortete sie, “aber wir müssen wohl stellenweise durch über hüfthohen Schnee und wir müssen es bis Sonnenuntergang nach Kliffstein geschafft haben. Also ein Spazierritt wird das morgen nicht und deswegen solltest du so ausgeruht wie möglich sein.”

Sie sah ihn eindringlich an.

“Wenn ich Mondtrank dabei hätte,” meinte sie, ”dann würde ich darauf bestehen, das du ihn trinkst.”

Edendar verdrehte die Augen und fuhr sich dann müde über die Augen.

“Du weißt, dass ich das Zeug nicht gerne nehme.”

Er sah Karm an und bemerkte die Frage in den Augen des Wandlers.

“Der Mondtrank,” erklärte er ihm, “gehört in die Kategorie Kräutermagie und ist ein Trank, der für Leute wie mich gemacht wurde. Er schenkt erholsamen, traumlosen Schlaf der eben auch sehr tief ist.”

Der Wandler nickte verstehend. Ein so tiefer Schlaf war nur ratsam, wenn man sich an einem absolut sichern Ort befand, was für einen Söldner wohl nur selten der Fall war. Dann kam ihm ein weiterer Gedanke und seine Augenbrauen wanderten in die Höhe.

“Reiten,” fragte Karm, “etwa ich auch? Ihr wollt wirklich, dass ich mich morgen auf den Rücken eines dieser Riesenpferde setze und es reite?”

Er klang ungläubig, ja sogar ein wenig entsetzt und Edendar musste unversehens grinsen. Er nickte nur stumm, während auf Alaniahs Gesicht nun ebenfalls ein sanftes Lächeln erschien.

“Du bist wohl noch nie auf einem Pferd gesessen,” stellte sie fest, “nicht wahr? Du musst dich aber nicht sorgen.
Seite 3 von 12       
Du musst das Pferd weder lenken noch sonst etwas tun, sondern nur oben bleiben und dich festhalten. Das wird zwar hart morgen, aber so ein starker Mann wie du, steckt das schon weg.”

Sie lächelte beschwichtigend, doch Karms skeptischer Blick wollte nicht weichen.

“Ich? Auf einem Pferd?” Er wirkte tatsächlich besorgt. “Ich weiß noch nicht einmal ob eines dieser Tiere mich in seine Nähe lässt, geschweige denn mich auf seinem Rücken dulden wird.”

Nun runzelte Alaniah die Stirn und Edendar lachte leise in sich hinein. Schließlich hob er den Blick und sah die Kriegerin wieder ernst an.

“Ich glaube,” meinte er ,”es gibt da etwas, dass du über Karm wissen solltest.”





Aufmerksam betrachtet der oberste Meister den jungen Albaelihkrieger, nachdem Sotan wieder von ihm abgelassen hatte. Der Junge war ganz offenbar bewusstlos, aber seine Atmung sah gut aus und ein Griff an den Hals bestätigte die Vermutung des Meisters, denn der Puls war auch gleichmäßig, wenn auch ein wenig flach und schnell. Körperlich hatte der Gefangene also keinen großen Schaden davongetragen. Wie es jedoch mit seinem Geist aussah, das konnte man wohl erst beurteilen, wenn er wieder zu sich gekommen war. Klar hätte man den Albaelih auch gewaltsam aus dieser Bewusstlosigkeit herauszerren können, aber er sah darin im Moment keinen Sinn. Sollte er sich ruhig erst einmal etwas erholen. Schließlich hatte der Meister noch viel mit dem jungen, überraschend zähen Kerl vor. Die Vorfreude zauberte ein böses Lächeln auf sein Gesicht, dass er aber sofort wieder verblassen ließ.

Nachdem er sich über den Zustand des Gefangen Klarheit verschafft hatte, wandte sich der Rotgewandete Mann an den großen Dschan, den er Sotan getauft hatte. Geduldig hatte das Wesen in der Nähe gewartet. Als der Dschan erkannte, dass ihm nun die Aufmerksamkeit des Meister galt, schwebte er etwas näher heran und verneigte sich vorsichtig. Ohne dass ihn der Meister auffordern musste begann die Kreatur leise zischend zu sprechen.

“Er war sehr stark, Meister,” ließ sich Sotan vernehmen, “viel stärker als ich gedacht habe und er hat sich trotz dem Mittel, das seinen Geist benommen gemacht hat, sehr heftig gewehrt.
Seite 4 von 12       
Es war schwieriger, als ich angenommen habe.”

Als der Nachttod daraufhin schwieg verengten sich die Augen des Rotgewandeten gefährlich und der Dschan sank ein wenig in sich zusammen. Ihm war nicht entgangen, dass sein Meister nicht sehr erfreut zu sein schien und er konnte das sogar ein wenig verstehen. Schließlich wollte der Magier auch noch selber ein wenig mit dem Gefangen spielen und wenn Sotan dessen Geist zu sehr beschädigt hatte, dann war das nicht mehr wirklich amüsant oder sogar unmöglich geworden.

“Ich habe mich bemüht,” fuhr der Dschan schnell fort, “wirklich Meister, ich war so vorsichtig wie ich konnte und ich glaube ich habe ihn nicht beschädigt.”

Der Nachttod hielt inne, denn was es jetzt zu sagen galt, das mochte dem Meister noch weniger gefallen. Sotan duckte sich noch mehr zusammen und zeigte damit deutlich wie unwohl er sich fühlte.

“Es kann aber sein, Meister,” meinte er leise, “dass er sich selber geschadet hat, als er sich so sehr gegen meine Präsenz in seinen Gedanken gewehrt hat.”

Der Meister wirkte immer noch nicht besänftigt und tatsächlich hob er langsam die Hand, die Handfläche dem Dschan zugewandt und rezitierte einen kurzen Spruch. Sotan spürte die Energien, die sich um ihn herum verdichteten und duckte sich unglücklich noch mehr zusammen, machte sich so klein wie möglich. Elektrische Entladungen knisterten zwischen den Finger des Meisters und sprangen dann auf den Nachttod über, der sich in stiller Qual unter den schmerzhaften Wellen, die ihn nun durchfuhren anspannte und zuckte. Endlich, nach einer scheinbaren Ewigkeit, die allerdings nicht einmal eine Minute angedauert hatte, verebbten die Energien und ließen Sotan wieder frei. Der Dschan duckte sich verschüchtert zusammen und starrte mit großen, erschrockenen Augen zu seinem Meister auf. So sehr der Meister auch die anderen Dschan strafte, ihn selbst hatte er bisher immer verschon, auch wenn er kleinere Fehler begangen hatte. Um so mehr erschreckte ihn nun diese Reaktion auf ein Vergehen, für dass er noch nicht einmal etwas konnte und das womöglich auch gar nicht stattgefunden hatte. Gut er hatte weitergemacht, obwohl ihm die Stärke des Geistes aufgefallen war, aber der Schmerz war einfach zu köstlich gewesen und er hatte auch nicht gedacht, dass dieses Zweibein sich so sehr wehren würde.
Seite 5 von 12       
Der Meister hingegen sah nur kalt und streng auf ihn herab, einen Missbilligenden Zug um den sichtbaren Mund und offenbar immer noch verstimmt.

“Das,” hob er kalt zu sprechen an, “war dafür, dass du versucht hast den Fehler, den du begangen hast von dir zu weisen. Dir ist mit Sicherheit der starke Geist aufgefallen, aber weil du, noch mehr als ich, auf Schmerz versessen bist, hast du das ignoriert. Nein schlimmer noch, wahrscheinlich hast du es sogar begrüßt, weil das den Schmerz des Gefangen noch vergrößert hat.”

Der Meister klang ehrlich wütend und Sotan wagte es nicht sich aufzurichten.

“Du hast dich nicht an meine Befehle gehalten,” fuhr der Rotgewandete fort, “und den Gefangen für dein eigenes Vergnügen so belassen, anstatt mir bescheid zu geben, damit wir ihm noch mehr von den Drogen eingeben konnten, was es viel einfacher gemacht hätte für dich, aber eben auch weniger schmerzvoll. Also hast du eigenmächtig entschieden und dabei den Gefangen unterschätzt und somit womöglich eine wertvolle Informationsquelle und vor allem mein neues Spielzeug beschädigt!”

Der Meister starrte immer noch böse auf den Dschan hinab, dann holte er jedoch tief Atem, zwang sich zur Ruhe und sah sich um. Die anderen Nachttode, die immer hier herumschwirrten, hatten sich allesamt soweit wie möglich von ihm und Sotan zurückgezogen. Sie sahen verstohlen und zutiefst verschreckt zu ihnen herüber, wagten es aber nicht, ihren Blick lange verweilen zu lassen. Jetzt huschte ein kurzes böses Grinsen über die Lippen des Meisters. Die Zurechtweisung und Bestrafung gerade war nicht nur wegen des Fehlers geschehen. Tatsächlich musste der fähige Dschan in seinem beginnenden Hochmut zurechtgestutzt werden. Aber noch viel wichtiger war, dass die anderen Dschan dies mitbekommen hatten und begriffen, das nicht einmal so ein von ihm wertgeschätzter, fähiger und mächtiger Dschan wie Sotan vor Bestrafung sicher war.

“Nun,” fuhr der Meister fort, “was hast du dazu zu sagen, Sotan?”

Der Dschan senkte demütig und erschüttert den Blick.

“Meister,” wisperte er kleinlaut, “es tut mir leid, Meister.”

Vorsichtig blickte er auf und erkannte froh, dass der Meister offenbar damit zufrieden war.
Seite 6 von 12       


“Nun gut,” meinte der Rotgewandete nun etwas ruhiger, “dann sag mir wenigstens, dass es nicht umsonst war und du die Informationen, die ich haben will, gefunden hast. Welchen Schaden dein eigenmächtiges Handeln angerichtet hat, dass kann ich sowieso erst feststellen, wenn der der Gefangene wieder erwacht ist.”

Unvermittelt wurde sein Blick wieder finster und kalt und Sotan, der sich eben aufrichten wollte sackte erschrocken wieder in sich zusammen.

“Hoffe, dass dieser Schaden nicht zu groß ist, Sotan, sonst könnte ich mich dazu genötigt sehen, dich ein weiteres mal zu bestrafen und dann wirst du nicht ganz so glimpflich davonkommen, wie gerade eben. Hast du mich verstanden?”

Natürlich hatte er nicht vor, seinen Liebling erneut zu bestrafen, zumindest im Moment nicht, aber es erschien dem Meister sinnvoll die momentane Demut des Dschan noch etwas zu vertiefen. Das Wesen hatte den Blick unglücklich zu Boden gewandt.

“Ja Meister.”



Erst nachdem der Meister abwarten schwieg, wagte es der Dschan seinen Blick wieder zu heben. Er richtete sich etwas auf.

“Ich habe die Information,” meinte er nun, “zumindest hoffe ich, dass es die richtige ist.”

Er sah den Meister nach Lob heischend an, doch dieser machte nur eine ungeduldige Geste. Ein wenig enttäuscht fuhr der Dschan fort.

“Eigentlich sind es sogar zwei Nachrichten, die der König diesem Spitzohr anvertraut hatte. Die erste hatte er schon überbracht, in einem Ort den er Wiegenstein nannte an eine Frau, die er Hüterin nannte. Ich konnte das Gesicht dieser Frau nicht aus seinen Gedanken holen und auch nicht ihren Namen. Er hat sich zu sehr dagegen gewehrt, also hab ich es ihm dann gelassen und lieber die Nachricht genommen.”

Erneut sah er den Meister unsicher an, doch diesmal nickte der Mann wohlwollend.

“Weiter,” forderte der Rotgewandete, “wie lautet diese Nachricht?”

Der Dschan konzentrierte sich und gab dann die gestohlene Information wortgetreu wieder.

“Seit auf der Hut, Hüterin, denn dunkel Mächte ziehen wieder. Der Feuerkristall ist nicht mehr in Weißklippe und auch Hohenfall ist nicht das Ziel. Euer Weg muss euch nach Tiefentritt führen.”

Sotan sah den Meister fragend an, doch dieser winkte aufgeregt ab.
Seite 7 von 12       
Ein breites Grinsen im Gesicht forderte er den Dschan auf auch den Rest der Information weiterzugeben.

“Die zweite Nachricht,” fuhr also der Dschan fort, “war für einen Ort den er Sturmturm nannte, der sich ganz oben auf dem schwarzen Pass befand, doch er war bereits heimgesucht, als er dort ankam. Ich glaube Meister, das war dieser Turm, den wir auf euer Geheiß als erstes niedermachten und dort in der Nähe haben wir dieses Spitzohr auch gefangen. Die Nachricht war für die Magier dort. Sie lautete: Ich bin ein Gesandter des Königs und soll euch berichten, dass eure Hilfe gebraucht wird. Dunkle Mächte ziehen durch die Lande, die Hüter und die heiligen Steine sind auf dem Weg. Abgesandte werden eure Hilfe in Silberklamm benötigen. Erwartet sie dort.”

Der Dschan atmete auf, als der Meister anfing laut zu lachen. Offenbar war der Mann über diese Informationen erfreut und Sotan war froh darüber, denn dann würde er hoffentlich nicht mehr weiter bestraft. Ein Teil von ihm war immer noch erschrocken und auch ein wenig verletzt deswegen, aber er begriff warum er bestraft worden war. Er hätte wirklich besser aufpassen müssen und nicht ganz so eigenmächtig handeln dürfen. Das hatte den Meister so verärgert. Doch nun legte der Dschan den Kopf schräg und wagte sich etwas näher an den lachenden Mann heran. Er hatte Fragen.

“Meister,” wagte er schließlich zu wispern, “was ist ein Feuerkristall?”

Der Magier wandte sich dem Wesen wieder zu und bedachte es mit einem langen, undeutbaren Blick. Der bereits verunsicherte Dschan reagierte nervös und wich wieder ein wenig zurück. Doch nun streckte der Meister die Hand nach dem Wesen aus und ein wenig zögernd gehorchte Sotan dieser Geste und begab sich in die Reichweite dieser Hand. Doch diesmal gewährte ihm der Meister nur eine Liebkosung, der sich Sotan gerne hingab. Der Rotgewandete lachte leise.

“Vor langer Zeit,” erklärte er nun dem Nachttod, “bald nachdem ihr in diese Welt gerissen wurdet, da entdeckten die Auserwählten der Völker das reinste Licht und lernten von der Hüterin des Lichtes, wie es zu verwenden sei. Unter ihren aufmerksamen Augen erschufen die größten guten Magier dieser Zeit sieben heilige Steine, die in eine Krone eingesetzt werden sollten. Mit dieser Krone, die später dann Schicksalskrone getauft wurde, konnte das reinste Licht zentriert und all seine Kraft auf einen Punkt konzentriert werden.
Seite 8 von 12       
Diese Steine, oder auch Kristalle wurden den sieben Richtungen Osten, Süden, Westen, Norden, Oben, Unten und Mitte zugeordnet und den dazugehörigen Elementen Luft, Feuer, Wasser, Erde, Blut, Seele und Geist. Der Feuerkristall ist einer davon. Auch nachdem das reinste Licht beinahe zerstört wurde wohnen diesen Kristallen große Mächte inne und womöglich ist auch ein geringer mit der Schicksalskrone auf dem Haupt fähig euch Dschan wieder zu bannen. Auf jeden Fall wird die Macht stark genug sein, um alle Zweibeiner, die mittlerweile ebenfalls in den Bann von uns Meister geraten sind, zu befreien.”

Er blickte wohlwollend auf den Dschan hinab, der sich so willig liebkosen ließ und aufmerksam zuhörte.

“Siehst du, Sotan, aber genau darin liegt auch die Schwachstelle. Ohne das Licht brauchen sie nämlich alle sieben Steine in der Krone, fehlt auch nur einer, haben sie wohl nicht genügend Macht. Außerdem lassen sich die vier Elementkristalle, das heißt, der Luftkristall, der Feuerkristall, der Wasserkristall und der Erdkristall auch mit schwarzer Magie beherrschen und mit dem Schattenstein, den ich besitze und mit dem ich euch aus eurem Gefängnis befreit habe ist das sicher noch einfacher.”

Der Dschan nickte verstehend und der Meister fuhr fort.

“Die Hüterin und den Feuerkristall finden wir vielleicht nicht, aber wir haben den Boten gefangen, bevor er jemanden warnen konnte, das der Sturmturm schon eingenommen wurde. Diese Gesandten haben also keine Ahnung, dass ihnen in der Silberklammbucht niemand helfen wird. Ich möchte wetten, dass auch sie einen Hüter oder heiligen Stein oder sogar beides dabei haben.” Er lachte böse. “Sie werden stattdessen von Dschan und uns Meistern dort empfangen werden.”

Der Meister wirkte sehr zufrieden und darum wagte sich Sotan noch ein wenig weiter vor.

“Meister,” der Dschan klang vorsichtig, “darf ich fragen warum nur vier dieser Steine von eurer dunkler Magie beherrscht werden können?”

Sotan duckte sich und wand sich dann etwas, als der Griff des Meisters hart und schmerzhaft wurde. Aber nur einen Moment lang, dann lockerte sich die Hand wieder und der Dschan wagte es aufzusehen.
Seite 9 von 12       
Der Meister nickte fast verständnisvoll. Schien aber dennoch wieder wütend zu sein.

“Weil,” fauchte der Mann leise, “dieser vermaledeite Wandelwolf damals, dieser dreimal verfluchte Mondsinger mit seinem Opfer diese drei Steine für immer dem Zugriff der schwarzen Kräfte entzogen hat. Sein Opfer hat sie so rein gemacht, dass nicht mal ein befleckter sie zu berühren vermag. Der Blutkristall, der für den Leib, das Blut steht und der Lichtkristall, der für die Seele, das Licht steht und zuletzt der Herzkristall, der für den Geist, das Herz des Lichtes steht.”

Der Mann klang wütend und angewidert und Sotan fauchte erschrocken bei diesen Worten und wich etwas zurück. Winselnd duckte sich der große Dschan zusammen und erntete dafür einen irritierten Blick des Rotgewandeten. Ein wenig verwirrt runzelte er unter seine Maske die Stirn. Die Reaktion des Dschan überraschte ihn nun doch etwas.



“Teil dich mit!”

Die laute Forderung des Mannes hallte in dem Raum wieder und war eindeutig mit einem Zwangzauber vermischt. Der Dschan wand sich und sank zu Boden wo er kurz verkrampfte. Unwillig erkannte der Meister, dass sich Sotan gegen den Zwang wehrte und verstärkte umgehend den Zauber. Erneut verkrampfte der Dschan, dann jedoch wurde er ruhiger und beugte sich dem Zwang. Er löste sich wieder vom Boden, schwebte ruhig vor seinem Meister und hatte den Blick zu Boden gerichtet.

“Verzeiht mir,” murmelte der Nachttod, “Meister, bitte verzeiht. Ich erinnerte mich an den Tag, an dem wir gebannt wurden. Dieser Tag war so schrecklich für mich, nur deswegen habe ich mich gegen euch gewehrt.”

Der Meister musterte den nu wieder unterwürfigen Dschan eindringlich und mit kaltem Blick.

“Teil dich mit!”

Erneut peitschte die Forderung auf das Wesen ein und diesmal beugte es nur noch mehr das Haupt und tat, was von ihm verlangt wurde.

“An dem Tag,” begann Sotan, “an dem wir von der verräterischen Königin in die Falle gelockt wurden, trat uns nach einem heftigen Kampf nur noch das reinste Licht entgegen. Doch die Form des Lichtes war nicht stark genug, sie würde zerbrechen, das wussten die damaligen Meister sofort, als sie es sahen und darum wussten auch wir es. Es hätte zersplittern sollen, das Licht und viele unserer Feinde wären mit ihm zerstört worden, doch dann mischte sich dieser Wandelwolf ein.
Seite 10 von 12       
Er trat frei und ungehindert durch alles Sphären ins Zentrum, zum reinsten Licht und rief dann: Mein Herz, mein Blut, Mein Leben! Und da wurde er von dem Licht durchdrungen, verschlugen und in Besitz genommen. Jetzt war die Form stark genug und alles um uns wurde hell und grell und wir konnten uns nicht mehr bewegen. Das Gewicht vieler Banne legten sich schwer auf uns und wir wurden fortgerissen. Als wir uns wieder bewegen konnten fanden wir uns in dieser Höhle aus Eis wieder, deren Wände undurchdringlich für uns geworden waren und die wir nicht mehr verlassen konnten.”

Sotan endete mit seiner leisen Erzählung und schwebte noch immer in der selben devoten Haltung vor seinem neuen Herrn und wartete darauf, was dieser nun mit ihm machen würde. Verweigerung hatten schon die ersten Meister nicht geduldet, selbst wenn sie aus so verständlichen Gründen wie eine schreckliche Erinnerung oder einer instinktiven Reaktion heraus geschah. Auch die neuen Meistern hatten schon mehrere Dschan, die sich verweigerten getötet. Er konnte nur hoffen, dass seine einzigartigen Fähigkeiten ihn davor bewahrten dieses Schicksal zu erleiden. Aber bestraft würde er mit Sicherheit werden, da war er sich ganz sicher.

“Komm her!”

Auch dieser Befehl das Meisters war kalt und hart gesprochen. Sotan folgte ihm umgehend. Den Blick noch immer zu Boden gewand schwebte er auf den Meister zu, bis er sich dicht vor ihm befand. Der Meister besah sich den Dschan genau, seine Haltung war so devot, wie es für einen Nachttod nur ging. Den Kopf gebeugt, den Blick zu Boden gerichtet, die Arme und Tentakel ließ er genauso hängen wie die Schultern und er schwebte nur ganz knapp über dem Boden. Langsam nickte er. Er war überzeugt, dass der Dschan wirklich nur instinktiv Gegenwehr gegen den Zwang gezeigt hatte. Und dann überraschte er den Dschan, indem er ihn weder schlug, noch bestrafte, sondern nur die Hand hob und ihm sanft, ja beinahe zärtlich über den Kopf strich. Ein Schaudern durchlief den ganzen Körper der Kreatur und ihre Haltung entspannte sich ein klein wenig.

“Du wirst dich nie wieder widersetzen, nicht wahr Sotan?”

Die Stimme des Meisters war ruhig und leise, während er seine Hand bis in den verletzlichen Nacken des Nachttodes gleiten ließ.
Seite 11 von 12       
Erneut lief ein Erschaudern durch den Körper des Wesens.

“Ja, Meister,” antwortet Sotan unterwürfig, “ich werde mich euch nie mehr widersetzen.”

Der Rotgewandete liebkoste weiterhin den verwundbaren Nacken des Dschan und genoss jeden Schauer, der das Wesen durchlief. Schauer, die wie er wusste zu gleichen Teilen aus Angst und reiner körperlicher Erregung geboren waren. Doch dann lenkte ihn ein leises Geräusch ab. Er entließ Sotan aus seinem Griff und wandte sich dem Stuhl zu, in dem noch immer der Albaelih gefesselt saß. Der junge Krieger gab ein leises Stöhnen von sich und kam wohl tatsächlich zu sich.

“Na schau mal einer an,” grinste der Meister, “wer hat denn da beschlossen wach zu werden.”
Seite 12 von 12       
Punktestand der Geschichte:   64
Dir hat die Geschichte gefallen? Unterstütze diese Story auf Webstories:      Wozu?
  Weitere Optionen stehen dir hier als angemeldeter Benutzer zur Verfügung.
Ich möchte diese Geschichte auf anderen Netzwerken bekannt machen (Social Bookmark's):
      Was ist das alles?

Kommentare zur Story:

  Ja stellenweise kam es mir tatsächlich so vor.
Nicht falsch verstehen, es geht hier nicht um die Fehlerchen und Kleinigkeiten, das ist völlig in Ordnung.

Es geht hier um solche abwertende (zumindest empfinde ich es so) Ausdrücke wie dröge, comichaft, künstlich und dergl. Wenn mir jemand sowas um die Ohren knallt, dann frag ich mich dann schon: Gefällt ihm die Geschichte überhaupt?

Und da ich mein Mundwerk ebensowenig halten kann wie du, stell ich diese Frage dann auch einfach mal.  
   Tis-Anariel  -  19.08.12 16:29

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  ^^ kommt es dir tatsächlich so vor, als wolle ich dir die Geschichte madig machen? Das tut mir leid, denn es ist ganz sicher nicht meine Absicht.
Ich mag Karms Reise und das ist auch der Grund, warum ich immer noch am Ball bin.
Alles worauf ich hinweise sind nur Kleinigkeiten (wie z.B. winzige inhaltliche Fehler, umgangssprachliche Grammatikfehler) oder auch nur subjektiv empfundene Diskrepanzen.

Ich werde mein vorlautes Mundwerk demnächst etwas zügeln, da es nicht in meiner Absicht liegt, deinen Text zu zerpflücken - entschuldige bitte.  
   Jingizu  -  19.08.12 11:11

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Ich bin sprachlos.
Gefällt dir die Geschichte überhaupt, oder willst du sie nur zerpflücken?  
   Tis-Anariel  -  18.08.12 16:53

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  "Nachdem sich alle einander vorgestellt und die angekommenen Albaelih ihre Pferde versorgt hatten, ließen es sich die Söldner nicht nehmen kräftig mit anzupacken." - Auch bei dem zweiten Teil des Satzes handelt es sich um Vorvergangenheit, da es ja Ereignisse sind, die vor Edendars Schlaf und Erwachen stattfinden.

"Du bist wohl noch nie auf einem Pferd gesessen" - Die Faustregel lautet, dass nur Verben der Bewegung mit "sein" konjugiert werden. Die Verben "stehen", "liegen" und "sitzen" drücken keine Bewegung aus, daher werden sie standardsprachlich mit "haben" konjugiert: Ich habe gesessen, ich habe gelegen, ich habe gestanden.

Das ist jetzt wieder eines der stärkeren Kapitel, obwohl die eingestreuten Erklärungen, so informativ sie auch sind, hier wieder etwas aufgesetzt und konstruiert wirken, dennoch wird langsam klar, was die Geschichte nun eigentlich will und worauf es wohl hinausläuft, aber ich hab mich ja auch schon früher geirrt - also mal sehen.  
   Jingizu  -  18.08.12 16:19

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Hallo Petra,
danke dir für den Kommentar. Es freut mich, dass es dir wohl immer noch gefällt.
Ja Edendar und diese Träume, du hast einen scharfen Blick. Im Moment sieht ersie eher als Fluch, doch im Laufe der Geschichte wird er lernen sie richtig zu deuten und ihren Nutzen erkennen. Stimmt, der Meister hat jetzt erst mal einen Sieg errungen, aber ob ihm die Information auch Nutzen brigen wird?

Huhu Gerald,
wie schön, dass auch du noch Gefallen an der Geschichte findest und sie jetzt erst so richtig spannend für dich wird. Auch dir danke für den netten Kommentar.
Es freut mich, dass diese eigenartige Hassliebe, diese so seltsame Beziehung zwischen Sotan und seinem Meister so gut rüberkommt. War gar nicht so einfach zu schreiben. Und der nächste teil ist auch nicht so einfach.
Ja so langsam zeigt sich die Richtung, in die diese Geschichte will.... zumindest so ungefähr. ;-)


Liebe Grüße euch...  
   Tis-Anariel  -  02.08.12 23:22

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Ganz ausgezeichnet, finde ich, hast du das seltsame Verhältnis Sotans zu seinem Meister dargestellt. Diese Hassliebe, sehr schön eigenartig. Jetzt weiß ich auch immer genauer worum es sich bei dieser Geschichte dreht und die Spannung nimmt deshalb zu. Der Wandelwolf Mondsinger hatte sich also in früheren Zeiten geopfert und so können die Meister wohl nicht alle Steine beherrschen. Schade, dass Aridian nun doch so einiges verraten musste. Ich bin deshalb echt gespannt wie die ganze Sache noch weitergehen wird.  
   Gerald W.  -  02.08.12 19:15

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Edendar muss zwar sehr leiden in seinen Träumen, aber es geht ihm dennoch wesentlich besser als seinem jüngeren Bruder. Gut auch, dass er die Träume hat. Sonst wüsste er ja gar nicht was passiert ist. Leider hat der Meister inzwischen erreicht, was er haben wollte. Wenn die Gesandten mit den Hütern und Lichtsteinen in der Silberklammbucht sind, wird ihnen niemand helfen können und die Meister bekommen vielleicht sogar noch einige der heiligen Steine. Ich hoffe dass Karm und die Albaelihkrieger irgendwie noch rechtzeitig auftauchen werden.  
   Petra  -  02.08.12 18:43

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Hallo doska,

herzlichen Dank für deinen langen Kommentar. Es freut mich, dass dich die Vorstellung von Karm auf einem Pferd so amüsiert.
Schön auch, dass ich dir diesen schrecklichen Meister so plastisch machen konnte. Er ist wirklich ein furchtbares, machtgieriges und grausames Wesen. Was er nun aber genau ist, das wird sich später zeigen.
Nun schön, dass du selbst mit Sotan ein wenig Mitleid hast. Owohl der zu den Bösen gehört, hat er es eben auch nicht leicht.
Es freut mich sehr dass du mitfiebern kannst.

Liebe Grüße dir...  
   Tis-Anariel  -  01.08.12 14:50

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Ist ja einfach entzückend, der Wandelwolf auf einem Pferd sitzend, das muss man sich mal vorstellen. Nun, ich denke mal, dass Edendar seine Alaniah nun doch etwas genauer aufklären muss. Wie du später den obersten Meister darstellst - das ist schon recht plastisch und einfach schauerlich. Welch ein machthungriges Geschöpf ist er doch oder ist er eher ein Mensch? Na Genaueres wird sich ja bestimmt irgendwann herausstellen. Obwohl Sotan ein Dschan ist, tat er mir doch leid. Er scheint ziemlich intelligent zu sein und vielleicht gar nicht mal so einverstanden mit der Herrschaft dieser Meister. Offensichtlich haben die Dschan vorher andere Meister gehabt und nun versteht man erst, weshalb die Botschaft des jungen Albaelih so wichtig für diese Meister gewesen ist. Wirklich toll ausgedacht und spannend geschrieben. Es gibt nicht nur einen Helden in dieser Geschichte, sondern gleich mehrere, die das Böse besiegen müssen und das lässt einen darum richtig mitfiebern.  
   doska  -  31.07.12 18:25

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

Stories finden

   Hörbücher  

   Stichworte suchen:

Freunde Online

Leider noch in Arbeit.

Hier siehst du demnächst, wenn Freunde von dir Online sind.

Interessante Kommentare

Kommentar von "Sim1" zu "Nach Hause kommen"

Darum geht es wohl, ums "nach Hause kommen", diese Sehnsucht, die uns unser ganzes Leben begleiten wird und die Frage, ob wir jemals zu Hause ankommen werden.

Zur Story  

Aktuell gelesen

  In Arbeit

Funktion zur Zeit noch inaktiv. Über ein Konzept zur sicheren und möglichst Bandbreite schonenden Speicherung von aktuell gelesenen Geschichten und Bewertungen, etc. machen die Entwickler sich zur Zeit noch Gedanken.

Tag Cloud

  In Arbeit

Funktion zur Zeit noch inaktiv. In der Tag Cloud wollen wir verschiedene Suchbegriffe, Kategorien und ähnliches vereinen, die euch dann direkt auf eine Geschichte Rubrik, etc. von Webstories weiterleiten.

Dein Webstories

Noch nicht registriert?

Jetzt Registrieren  

Webstories zu Gast

Du kannst unsere Profile bei Google+ und Facebook bewerten:

Letzte Kommentare

Kommentar von "Homo Faber" zu "Herzensfreiheitsflug"

Sehr traurig

Zur Story  

Letzte Forenbeiträge

Beitrag von "Tlonk", erstellte den neuen Thread: ???

Eben ist mir wohl eine Story beim Freischalten weggeflutscht. Das war nicht mit Absicht, deshalb bitte nicht übel nehmen und einfach wieder reinstellen. Euer Tlonk

Zum Beitrag