Blutmond - Karms Reise -21-   59

Fantastisches · Romane/Serien

Von:    Tis-Anariel      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 10. Juli 2012
Bei Webstories eingestellt: 10. Juli 2012
Anzahl gesehen: 1199
Seiten: 11

Diese Story ist Teil einer Reihe.

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   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Rama Saradi, Priesterin des Ordens des ewigen Lichts und Angehörige des Volkes der Dreganer, stand auf ihrem Balkon, blickte aufmerksam nach Norden und versuchte die Schwingung wiederzufinden, die sie eben aus dem Studium diverser Bücher gerissen hatte. Die junge Drachenfrau war auf ihre eigene Weise sehr hübsch mit ihren großen blauen Augen, dem langen, schwarzen Haar mit diesem deutlichen Blaustich darin, der blassen Haut und den zartblauen Schuppen, die Nacken, Schultern und einen Teil des Rückens bedeckten. Hochgewachsen und sehr schlank war sie zudem.

Die Inseln Dregenarth, die Heimat der letzen Drachenabkömmlinge lag südlich von den Bruchlanden in der Sargasisee, einem weitem, tiefblauen Meer, dass bei der Insel angenehm warm war. Die Dregenarthinseln waren vulkanischen Ursprungs und zogen sich in einem breiten, Sichelförmigen Band von Norden nach Süden. Es sah fast aus wie ein Sichelmond. Die offene Seite diesen Mondes lag nach Osten gewandt und der Bogen wölbte sich nach Westen. Die Burg des Orden des ewigen Lichtes und damit Ramas neues Zuhause stand auf der Insel, die die nördliche Spitze dieser Sichel bildete. Rama dachte daran, wie die Welt so wie sie nun war, einst entstand.

Der riesengroße Kontinent, der heute als die Bruchlande bekannt war, war einst in der Zeit der großen Verwüstung entstanden und heute der Hauptkontinent dieser Welt. Heute lebten die meisten Menschen , Albaelih, Elbaeh und Dunai dort. Auch viele Zauberwesen hatten sich in den teilweise schwer zu erreichenden Gegenden der Bruchlande ein Zuhause geschaffen. Weit im Nordosten, hintern dem Heralgebirge gab es weite Steppen und tiefe, dichte Wälder in denen die Wandelwölfe ihre Reviere hatten. Noch weiter im Norden begann dann die Kältesteppe und noch weiter nördlich begann schon das ewige Eis.

Die Bruchlande waren wie alle anderen Kontinente damals in der großen Verwüstung auseinandergebrochen und dann neu zusammengeschoben worden, wobei auch Bruchstücke anderer Kontinente und viele Inseln mitgerissen wurden und von dem neuen Kontinent vereinnahmt wurden. Das selbe war auch an den beiden Polen und weit im Osten geschehen, wobei dort die aufeinanderprallenden Massen nicht ganz so groß waren. So entstanden, neben Bruchlande, die beiden Eislande und das Land Saharm im Osten. Dazwischen entstanden durch vulkanische Aktivitäten und Verwerfungslinien neue, große Inselketten, wie Isengar, die Foraneinseln, Torane, Adanai und eben auch Dregenarth.
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Daneben verstreuten sich in den Ozeanen noch eine Vielzahl kleinerer Inseln, die nicht alle bekannt und erforscht waren.

Rama schauderte. Die Zeit der großen Verwüstung musste eine schreckliche Zeit gewesen sein. Millionen Lebewesen hatten damals ihr Leben gelassen und weitere Millionen starben in der sich anschließenden Zeit der Unruhe. Viele erlagen wohl einfach Hunger oder Krankheit, viele aber starben durch weitere Naturkatastrophen und nicht wenige durch die Hände ihrer eigenen Nachbarn.

Erst danach, als die Welt sich wieder beruhigt hatte und zur neuen Harmonie fand, fanden auch die Überlebenden zusammen und machten sich daran, sich wieder eine Heimat in dieser Welt zu schaffen. Weil aus den einzelnen Völkern oft kaum genug Wesen überlebten um für eine gesunde Population zu sorgen, schlossen sich tatsächlich zwar verwandte, aber bis dahin immer noch verfeindete Völker wieder zusammen. Darunter auch die Schwarzalben und die Hochelfen. So wurden aus diesen erbitterten Feinen nach undenkbaren Zeiten wieder ein einziges Volk, das Volk der Albaelih. Sie waren die ersten, die diesen Schritt taten und viele Völker folgten dem großen Beispiel. Es entstanden aber auch völlig neue Völker, wie die Dreganer, die von Drachen abstammten, die Sorkah oder die Dunai, in denen sich sogar drei Völker zu einem vermischt hatten. Daneben traten auch uralte Völker und Wesenheiten, wie die Wandelwesen wieder ins Licht , gaben sich zu erkennen und stellen ihre Kraft und ihre Macht den geschwächten Völkern zur Seite, damit die ihre Heimat wiedererrichten konnten.

So hätte eine sehr harmonische und schöne Zivilisation entstehen können und tatsächlich lernten die findigen Menschen und auch die anderen Völker aus ihren Fehlern. Aber offenbar nicht genug. Denn eine ganze Weile später, nachdem es allen wieder besser ging, hatten einige wohl schon wieder vergessen, wie sehr sie aufeinander angewiesen gewesen waren. Erneut begannen kleinliche Streitigkeiten und die Gier nach Macht, von der einige erneut befallenen wurden, endete schließlich in einer Katastrophe und die Dschan wurden in diese Welt herübergerissen!

Rama schüttelte ärgerlich den Kopf. Sie fand die Schwingung nicht wieder, war schlicht zu abgelenkt dafür.
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Schon seit Tagen durchstöberte sie die alten Schriften und Geschichten, die Bücher und Schriftrollen, auf der Suche nach wichtigen Antworten.

Wann genau waren die Dschan zum ersten Mal aufgetaucht ? Waren sie alleine gekommen, oder hatten diese Verrückten, die diese Wesen ihrer eigenen Welt entrissen hatten, auch noch etwas anderes mitgebracht? Etwas, das die Dschan aufhalten, vielleicht sogar vernichten konnte?

Es gab da eine Anmerkung in den Büchern, die sich auf eine ihrer Vorgängerinnen bezog. Genauer gesagt auf Ralini Saradi, ihre Urgroßmutter, die damals, nachdem die Dschan endlich verbannt werden konnten, dem reinen, hellem Licht, mit dem dies überhaupt möglich war, eine neue Form schenkte und es so bewahrte. Eben diese Urgrossmutter hatte etwas in ihrem persönlichem Tagebuch niedergeschrieben, was die junge Dreganerin nun dazu gebracht hatte, in den Büchern und Schriften nach einer Antwort zu suchen.

“Die Dschan,” hatte Ralini geschrieben, “sind glaube ich nicht alleine gekommen. Etwas wurde als Ausgleich mitsamt dieser schattenhaften Wesen in unsere Welt herübergeholt, dessen bin ich mir nun sicher. Ich glaube nur dieses ist in der Lage die Dschan aufzuhalten, vielleicht sogar zu vernichten. Die Antwort liegt im reinsten Licht.”

Rama seufzte. Ihre Urgroßmutter hätte sich ruhig etwas klarer ausdrücken können, dann wüsste sie jetzt wonach sie suchen müsste. Das Licht, von dem sie sprach und das damals die Dschan bannte, war nachdem es eine neue Form erhalten hatte, einfach verschwunden. Es wurde offenbar absichtlich versteckt. Noch nicht einmal seine neue Form wurde beschrieben, sondern nur, dass es so die Jahrtausende überdauern würde.

Die junge Priesterin fuhr sich müde durchs Gesicht und über die Augen. Die Dschan waren wieder da! Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Aber das reinste Licht war noch immer verschwunden. Allerdings hatte es auch beim ersten mal Sucher bedurft, die das Licht fanden und dann dorthin brachten, wo es gebraucht wurde. Einige davon hatten sogar ihr Leben dafür gelassen.

Besorgt blickte Rama in den klaren Sternenhimmel , strich sich unbehaglich über die zartblauen Schuppen an Nacken und Schultern und verschwand schließlich seufzend erneut in ihrem Zimmer, wo ihr Schreibtisch voller Bücher wartete.
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Karell stand unterhalb des Balkons der Priesterin auf seinem Posten auf der Burgmauer und sollte eigentlich Wache halten. Stattdessen hatte der junge Dreganer die Priesterin beobachtet. Sie stand einige Zeit in der frischen Nachtluft und blickte angespannt und besorgt nach Norden. Schließlich verschwand die schöne Drachenfrau wieder in ihrem Zimmer. Er seufzte leise, als sie wieder verschwand. Sie hatte ihn nicht einmal bemerkt. Dabei war sie immer so freundlich zu allen. Es tat ihm leid, dass die Frau solche Sorgen hatte und wenn es erlaubt wäre, dann würde er sie gerne aufmuntern. Müde kratzte er sich die juckenden, grünen Schuppen im Nacken. Sie würden sich bald häuten und er war froh, wenn das wieder vorbei war, denn zu dieser Zeit juckten die Schuppen ganz schrecklich. Er wandte sich ab und sah nun selbst in die Nacht hinaus und seufzte erneut leise. Ein trauriges Lächeln umspielte seine Mundwinkel, erreichte aber nicht die dunkelgrünen Augen.

“Hör auf zu träumen, Karell.”

Die leisen Worte ließen den Wachmann erschrocken herumfahren, doch dann atmete er erleichtert auf.

“Tegan,” meinte er gespielt genervt, “hör auf mich so zu erschrecken. Ich dachte einen Moment der Oberwachtmeister hätte mich erwischt.”

Der andere grinste nur breit.

“Na wenn du so träumst,” neckte er, “dann hast es auch nicht anders verdient.”

Er zwinkerte seinem Freund aufmunternd zu, doch dieser war heute wohl schwermütiger Stimmung und blickte nur traurig wieder in die Nacht hinaus. Tegan gab ein leises, etwas gereiztes Grollen von sich. Seit diese neue, junge Priesterin von der Hauptinsel hier her gekommen war, hatte Karell nur Augen für diese Schönheit. Gut er konnte schon verstehen, dass sich der Freud davon angezogen fühlte, das ging hier jedem ungebunden Mann so. Aber Karell schien sich tatsächlich in das Mädchen verkuckt zu haben. Tegan schüttelte leicht den Kopf.

“Hör auf zu träumen, Karell,” wiederholte er sich, “und konzentrier dich auf deine Aufgabe.” Er warf dem Freud und Kameraden einen Blick zu. “Komm schon, Karell! Was bringt es dir, diese Schönheit anzuschmachten, wenn du doch weißt, dass du niemals mit ihr zusammen sein wirst? Sie mag ja schön sein, aber sie ist eine zukünftige Hohepriesterin des ewigen Lichts und sie hat außerdem blaue Schuppen.
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Selbst wenn diese Frau sich mal einen Gefährten sucht, dann wird es sich keiner wie wir sein, das muss dir doch klar sein.” Er boxte den Freund spielerisch in die Schulter. “Schau dich lieber nach einem hübschen grün- oder braunschuppigen Mädel um. Wie die Kleine letztens in der Schenke, die mit den blonden Haaren und den jadegrünen Schuppen. Die hatte sowieso nur Augen für dich, uns andere hat sie einfach abblitzen lassen.”

Erleichtert registrierte Tegal wie sich ein Grinsen ins Karells Gesicht schlich. Offensichtlich war es ihm jetzt doch gelungen den Freund aufzumuntern. Vielleicht ließ er sich ja diesmal sogar dazu überreden nach dem Dienst noch in eine der Schenken zu gehen.

“Stimmt,” meinte Karell leise kichernd, “das war ein richtig heißes Drachenmädel. Die hatte richtig Feuer, oder?”

Tegal nickte und lachte nun ebenfalls.

“Oh ja, an so was könnte man sich glatt verbrennen.”

Er klopfte Karell noch einmal freundschaftlich auf die Schultern und machte sich auf, um seinen Rundgang zu vollenden. Karell hielt das Grinsen noch einige Augenblicke aufrecht, doch als der Freund weit genug weg war, ließ er es verblassen. Noch einmal warf er einen sehnsüchtigen Blick auf den nun leeren Balkon und seufzte schwer. Doch dann wandte er sich entschloss um und konzentrierte sich wieder auf seine Aufgabe. Tegal hatte schon Recht, was brachte es ihm Rama von der Ferne aus anzuhimmeln, wo er doch wusste, dass sie beide nie zusammenkommen würden. Obwohl sie beide als Kinder die besten Freunde waren, zusammen Strände , Höhlen und Wälder unsicher gemacht hatten und sie das erste Mädchen war, das er je geküsst hatte. Aber es war eben nun mal wie es war. Sie war eine zukünftige Hohepriesterin mit blauen Schuppen und er eben nur ein Wachmann und Krieger mit grünen Schuppen. Er schüttelte über sich selber den Kopf. Tegal hatte Recht!



Nur langsam konnte Edendar sein Entsetzen zurückzudrängen, doch schließlich gelang es ihm. Er beobachtete wie Karm die erschrockene Annabella beruhigte und über etwas, das die Katze von sich gab den Kopf schüttelte. Nicht zum ersten Mal an diesem seltsamen Abend wünschte sich der Albaelih, er würde das Tier verstehen.
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Karm verschwand derweil aus der hinteren Kammer und kehrte nach kurzer Zeit zurück. Diesmal hatte er ein bauchige Flasche bei sich, die er dem Krieger reichte.

“Ich glaube,” meinte er trocken, “ein Schluck davon tut dir jetzt gut.”

Mit hochgezogenen Augenbrauen nahm Edendar die Flasche entgegen, öffnete sie und nahm , obwohl ihm der Geruch sagte wie stark der Alkohol war, einen kräftigen Schluck. Das starke, vermutlich selbstgebrannte Zeug entlockte ihm ein trockenes Husten. Doch die Hitze des Schnapses, die sich in seinem Magen verbreitete löste die Spannung und endlich konnte er wieder tiefer atmen. Er nahm noch einen Schluck und reichte die Flasche an Karm zurück, der nur daran roch, schauderte und das Ding wieder verschloss. Eden bedachte den Wandler mit einem erstaunten Blick. Der jedoch grinste nur und setzte sich auf dem Rand seines Lagers.

“Alkohol,” meinte er ,”ist nicht unbedingt das, was einem Wolf schmeckt.”

Edendar nickte verstehend.

“Ich verstehe.”

Er streckte die Hand nach der Flasche aus, bekam sie aber nicht zurückgereicht. Auf seinen irritierten Blick, erntete er nur eine hochgezogene Augenbraue des Wandlers.

“Du hast selber Gaben?”

Karms Frage klang zum Glück nicht vorwurfsvoll, aber Edendar fühlte sich dennoch etwas beschämt. Schließlich war der Wandelwolf ehrlich zu ihm gewesen und er hatte seine Begabung verschwiegen, auch wenn er dies nicht absichtlich getan hatte. Er nickte langsam.

“Ja,” antwortet er, “ich habe auch welche. Nichts großartiges, aber ja, ich bin auch begabt. Wie gesagt, manchmal bin ich ein wenig hellsichtig und ich habe Wahrträume und Visionen im Schlaf. Und wie du gesehen hast, ist das manchmal nicht gerade angenehm für mich. Ich hab das von meiner Großmutter geerbt.”

Der Albaelih schluckte und streckte erneut die Hand nach der Schnapsflasche aus. Karm hingegen wirkte skeptisch.

“Du wurdest ganz schön schwer verletzt,” meinte der Wandler leise, “so viel Alkohol kann da nicht wirklich gut sein.”

Plötzlich musste Edendar lächeln. Solche Sorgen machten sich doch eigentlich nur Freunde, aber diesen Wandelwolf und seine zwei kleine Freundinnen, die eine ein Kind und die andre eine Katze, kannte er doch erst seit einigen Stunden.
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Also warum kam ihm das Zusammensein mit diesen drei ungewöhnlichen Geschöpfen so vertraut vor?

“Na komm schon,” meinte er leise, “auf jeden Fall werde ich dann besser schlafen können und ich habe nicht vor mich völlig zu betrinken.”

Karm seufzte, gab ihm aber den Schnaps zurück.

Während der Söldner noch einen weiteren Schluck von der scharfen Flüssigkeit nahm, erhob sich der Wandler und setzte sich zu Annabella auf den Rand ihres Lagers. Das Kind hatte sie beide nur mit großen Augen beobachtet und schien jetzt , nachdem es endlich ganz wach war, ein wenig verängstigt.

“Alles in Ordnung, Annabella?”

Karms Stimme war sanft und das Kind schüttelte den Kopf.

“Nein,” meinte sie leise, “ich hab Angst, Karm.”

Sie sah ihn mit großen, runden Augen an und der Wandler sah, das sich die Kleine wirklich fürchtete. Er rutschte etwas nach hinten, so dass er ganz neben dem Kind saß und zog das Mädchen stumm in eine Umarmung. Vertrauensvoll kuschelte sich Annabella an den Wandler und schlang die schmalen Arme um seine Taille.

“Sch.. Sch.. Ist gut meine Kleine,” murmelte Karm beruhigend, “ist doch alles gut. Hier bist du sicher und musst doch keine Angst haben. Bin doch da.”

Schnurr beteiligte sich auf ihre Weise. Sie schmiegte sich an Annabellas Seite und begann aus Leibeskräften zu schnurren. Das Mädchen reagierte indem es die Katze auf den Schoß zog und begann sie zu streicheln. Als Edendar die drei so beobachtet, spürte er einen harten Kloß im Hals. Er schluckte hart und vermisste plötzlich seine Familie so sehr, wie es schon seit Jahren nicht mehr der Fall war. Karm hingegen achtete im Moment nicht auf den Albaelih, sondern hatte seine Aufmerksamkeit nur Annabella geschenkt. Das Kind zitterte etwas und er machte sich Sorgen, dass das alles doch ein klein wenig zuviel für die Kleine gewesen war.

“Na,” murmelte er leise, “was ist den Annabella, du bist doch hier in Sicherheit. Du brauchst doch jetzt keine Angst haben? Hat dich Edendar erschreckt? Der Arme hatte doch nur einen schlimmen Traum, solche hattest du doch auch schon.”

Annabella nickte unglücklich.

“Das ist es nicht, Karm.
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Die Stimme des Mädchens war sehr leise. Sie ließ den Wandler los und sah ihm ins Gesicht.

“Glaubst du wirklich, dass die Dschan Gefangene machen?”

Karm nickte langsam.

“Ich fürchte, dass tun sie wirklich. Aber ich werde nicht zulassen, dass sie dich wegschleppen, das weißt du, oder.”

Nun schenkte ihm das Kind ein kleines, zaghaftes Lächeln.

“Klar weiß ich das. Aber Karm, was wenn die Dschan meine Mama oder meinen Papa oder einen meiner Brüder oder sie alle haben? Ich meine, die sind doch nicht lieb zu ihnen, die würden ihnen sicher weh tun, oder?”

Nun kullerten der Kleinen die ersten Tränen über die Wangen.

“Ich hab Angst um meine Familie, Karm! Ich dachte die ganze Zeit, dass wir sie schon irgendwie finden werden, aber jetzt….” Annbellas Stimme brach und sie find jetzt richtig an zu weinen.

Karm drückte das Kind ein wenig hilflos an sich und ließ es eine Weile weinen.

“Ach Süße,” meinte er leise, “jetzt versteh ich. Aber, he mach dir mal keine Sorgen.”

Das Mädchen rückte etwas ab und sah ihn fragend an.

“Na komm, Annabella,” meinte der Wandler aufmuntern und sah ihr dabei offen in die Augen, “wenn ich mir so ansehe, was dein Papa dir alles schon beigebracht hat, dann ist der doch ein kluger, schlauer Mann. So einer lässt sich doch nicht so leicht von den Dschan fangen. Schon gar nicht, wenn er weiß wie man Leuchtsteine überlädt.”

Er zwinkerte dem Mädchen zu, das sich jetzt ein kleines Lächeln abrang.

“Und meines Kleine,” fuhr er fort, “wenn du nur ein wenig nach deiner Mama kommst, dann bin ich mir sicher, dass die sich auch nicht so einfach weg fangen hätte lassen. Und sicher hat sie auch nicht zugelassen, das einer deiner Brüder gefangen wurde. Ich glaube nicht, dass sie dich freiwillig alleine gelassen hat. Vermutlich hat dein Papa sie mit Gewalt aus der Stadt schleppen müssen, weil sie sonst zurückgelaufen wäre um dich zu suchen!”

Annabella hatte nun fast aufgehört zu weinen, wischte sich die Tränen ab und sah den Wandelwolf neugierig an.

“Woher willst du das denn wissen?”

Sie klang irritiert und Karm schenkte ihr ein kleines Lächeln.
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“Na, weil ich dich kennengelernt habe und wenn du nur ein wenig nach deinen Eltern gerätst, dann sind das zwei kluge Menschen mit einem sehr starken Willen und so jemand lässt sich nicht einfach so fangen und wegschleppen.” Er drückte ihr freundlich die Schulter. “Wir finden sie schon wieder, Annabella und bis es soweit ist hast du auf jeden Fall mich und Schnurr.”

Das Mädchen sah ihn mit großen Augen an, dann schniefte es und warf die Arme um den Mann und drückte sich fest an ihn. Karm erwiderte sanft die Umarmung.

Edendar, der mittlerweile die Schnapsflasche weggestellt und das alles beobachtet hatte, schluckte schwer. Daran hatte er gar nicht gedacht, das Kind musste ja auch irgendwo her kommen und es musste auch eine Familie haben. Er musste wirklich etwas angeschlagen sein, dass ihm nicht sofort die Frage in den Sinn kam, warum Annabella nicht bei ihrer Familie war? Wo kam die Kleine eigentlich genau her? Den Bruchstücken zufolge, die er mitbekommen hatte, nahm er mal an, dass Annabella aus einer der Städte am Heralgebirge stammte und offensichtlich hatte sie den dortigen Angriff der Dschan irgendwie überlebt. Plötzlich hatte er eine Idee, wie er dem Mädchen ebenfalls ein wenig Trost schenken konnte.

“Annabella,” seine Stimme klang sanft, “darf ich dich fragen, woher du kommst?”

Das Kind blinzelte ihn verwirrt an.

“Aus Blaustein,” antwortete sie ,”warum willst du das wissen?”

“Nun,” erklärte er ,” ich und meine Freunde sind doch den Flüchtlingen entgegengeritten und vielleicht bin ich ja auch deiner Familie dabei begegnet. Auch wenn ich das nicht sicher weiß, es waren ja so viele Menschen, aber ich weiß zumindest aus welchen Städten es die meisten Leute geschafft haben.” Er dachte kurz nach und nickte dann. “Aus Blaustein sind viele rausgekommen, viele davon nur mit dem nötigsten bekleidet, aber sie haben es nach Kliffstein oder bis kurz davor geschafft.” Er lächelte sie an. “Siehst du, die Chancen stehen gut, dass deine Eltern und deine Brüder darunter waren.”

Jetzt schenkte ihm das Kind ein echtes Lächeln.

“Danke.”

Sie kuschelte sich wieder an Karm und der streichelt sachte ihren Rücken. Plötzlich zeigte sich ein Lächeln auf dem Gesicht des Wandlers.
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“Soll ich dir eine Geschichte erzählen, Annabella?”

Das Kind blickte neugierig zu ihm auf.

“Kennst du denn welche?”

Karm grinste sie breit an.

“Aber natürlich kenne ich Geschichten, sehr viele sogar. “ Der Wandler lachte leise. “Stell dir doch einmal ein großes Rudel Wölfe vor, das tagelang in seiner Höhle eingeschneit ist. Da kann man kaum mehr machen außer schlafen, raufen und spielen. Nun ja und Geschichten erzählen natürlich.” Karm lächelte bei der Erinnerung. “Aramantha, die Älteste des Mondsingerrudels kennt die meisten Geschichten und in manchen dieser Nächte lauschte das ganze Mutterrudel ihrer Stimme, wenn sie eine davon erzählte.” Der Wandler rutschte etwas nach hinten, so dass er sich an die Wand lehnen konnte und Annabella kuschelte sich an seine Seite.

“Das hört sich schön an,” meinte sie, “und welche Geschichte erzählst du jetzt?”

“Hmm … lass mich kurz nachdenken.” Karm durchforstete sein Gedächtnis, dann lächelte er wieder. “Ja ich glaube ich weiß die richtige für heute.” Er sah auf Annabella hinab und zwinkerte ihr zu. “Eine Geschichte über Mut und über Freundschaft und Vertrauen. Das ist die Geschichte von Schneeflocke. Weißt du, Annabella, Schneeflocke war eine Wandelwölfin, aber sie war ein wenig kleiner als ihre Kameraden und auch ein wenig zarter, aber sie hatte einen starken Willen und Mut für zwei. Da war sie dir sehr ähnlich, denn sie ließ sich einfach nicht unterkriegen.”

Er schenkte dem Kind ein Lächeln und bemerkte nebenbei, wie sich auch Edendar zurücklehnte und ebenfalls zuzuhören schien.



“Nun,” fuhr Karm fort,” das besondere an Schneeflocke war, das sie weiß war und zwar ganz und gar. Weiß wie Schnee, weswegen sie auch gerade diesen Namen erhalten hatte. Ein weißer Wandelwolf, das kommt nur alle Jubeljahre mal vor. Nun, ihre Mutter und ihr Vater waren natürlich ganz erstaunt über den weißen kleinen Welpen inmitten des ganzen Wurfes. Aber sie freuten sich, denn die kleine Wölfin würde sicher etwas besonderes sein. So also wuchs die kleine Schneeflocke mit ihren schwarzen und grauen Brüdern und Schwestern auf und hatte dabei viel Spaß.
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Bald hatte sie auch zwei Freunde, Weißpfote und Lauscher. Die drei erlebten eine ganze menge kleiner Abenteuer, doch dann kam der Tag und Schneeflockes Mutter wurde ganz schrecklich krank.

Doch Lauschers Vater wusste von einer weisen, alten Füchsin, die vielleicht ein Mittel kannte, wie man der kranken Wölfin helfen konnte. Das Problem war nur, dass die Füchsin die erwachsenen Wölfe fürchtet und sich vor ihnen versteckte. Doch da kam Weißpfote auf die Idee, dass die Füchsin sich vielleicht nicht vor den drei jungen Wölfen fürchten würde, also machten sich Schneeflocke, Weißpfote und Lauscher auf, die weise Tasa, so hieß die Füchsin, zu finden. Weißpfote hatte Recht, denn als die drei die Füchsin endlich fanden, lief sie nicht vor ihnen davon. Sie hörte sich die Bitte der jungen Wölfe an und ließ sich genau erzählen, was genau die arme Wölfin plagte. Schließlich meinte sie, dass sie wüsste, was Schneeflockes Mutter retten könnte, aber das sei sehr, sehr schwierig zu erlangen. Nur die große, weiße Mondblume könnte die Wölfin noch retten!

Doch um diese Blume zu erlangen, mussten die drei zuerst weit nach Norden gehen und die drei Sturmperlen wiedererlangen, die dem Herrn der Stürme gestohlen worden waren und sich nun in dem Besitz eines großen weißen Löwen, eines Eisbären und eines riesigen Eisadlers befanden. Erst wenn sie die drei Perlen hatten könnten sie zum schwarzen Berg laufen und dort dem Herrn der Stürme im Austausch für seine Perlen um die Mondblume bitten. Denn nur der Herr der Stürme konnte die Mondblume pflücken.

Mutig wie sie war, beschloss Schneeflocke, dass sie es versuchen wollte und ihre Freunde, auch wenn etwas ängstlicher hatten nicht vor sie alleine gehen zu lassen. So also machten sich die drei auf um die Mondblume zu erringen, damit Schneeflockes Mutter wieder gesund werden konnte….”



Edendar ließ sich auch langsam zurücksinken und lauschte wie Annabella der Geschichte, die der Wandelwolf da zum besten gab. Es war eine schöne Geschichte über diese kleine, weiße Wandelwölfin und ihre zwei Freunde. Eigentlich ein klassisches Märchen, in dem drei Freunde aufbrechen um etwas wichtiges zu erringen und dafür mehrere Prüfungen bestehen mussten.
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Das besondere an dieser Geschichte war, das sie aus der Sicht einer Wölfin erzählt wurde und Edendar ertappte sich dabei, dass er ebenso fasziniert zuhörte wie Annabella. Ein feines Lächeln erschien auf seinem Gesicht. Diese Geschichte musste er sich unbedingt merken, damit er sie irgendwann einmal seinen Nichten und Neffen erzählen konnte. Davon hatte Edendar nämlich so einige. Dieser Gedanke ließ ihn wieder an seinen Bruder denken und plötzlich musste er schlucken. Er konnte Annabella gut verstehen, denn er machte sich auch Sorgen und er hatte schreckliche Angst um seinen kleinen Bruder.
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Punktestand der Geschichte:   59
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Kommentare zur Story:

  hallo Jingizu,
na danke für die Meinung.
Stimmt da is ne wortwiederholung, die muss da weg.
Zur zweiten Hälfte.... die ganz bewusst ruhiger und stiller geschrieben ist. Tatsächlich dient sie eigentlich Hauptsächlich dazu Annabella wieder ein wenig in den Vordergrund zu holen, die Kleine ist nämlich meiner Meinung etwas ins Hintertreffen geraten.

Liebe Grüße  
   Tis-Anariel  -  17.08.12 16:32

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  "Nur langsam gelang es Edendar [...], doch es gelang ihm." - hier gibt es zweimal "gelang" in diesem Satz.

Der Rest des Kapitel ist ruhig und behält damit den Ton der vorherigen bei. Da sich jedoch zwischen Karm, Anna, Schnurr und Edendar nicht wirklich etwas Neues ereignet und die Gespräche keine neuen Informationen bieten (es sei denn, ich habe hier diesen einen, wichtigen Satz überlesen, den du vielleicht versteckt hast) kommt mir die zweite Hälfte etwas künstlich in die Länge gezogen und unnötig vor.

Zu dem Satz: “Alkohol,” meinte er ,”ist nicht unbedingt das, was einem Wolf schmeckt.” musste ich unwillkürlich grinsen, da mir dazu gleich die Zeilen aus einem Comedy Programm von Jim Jeffries einfallen.
"I don´t like the taste of it (alcohol)."
"NOBODY DOES! Nobody likes the taste of it. We drink it, cause we f***ing have to. Noone has ever had a shot of tequila an said ´oh that´s so lovely - next time I´ll have that instead of pudding´."  
   Jingizu  -  17.08.12 08:42

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  Huhu Jingizu,
na das freut mich ja, dass du weiterlesen willst.
Schön, dass dir das so gut gefällt, ich mag das nämlich selber und mach es auch ganz gerne.

Hihi..."die junge Drachenfrau war....." ist doch auch tatächlich nach menschlichen Maßstäben beschrieben, aber du hast Recht, vielleicht sollte ich das in dem Satz noch irgendwie unterbringen.

Danke für das finden der doppel gemoppelten warmen See, den Satz muss ich auf jeden Fall umschreiben.

Nun dann bin ich ja auf weiter Kommentare von dir gespannt.
Liebe Grüße dir...  
   Tis-Anariel  -  13.08.12 16:24

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  So, ich hänge ja schon ganz schön hinter her, hinter deiner Geschichte, aber ich komme nun mal zum Weiterlesen.

In diesem Teil wird mal wieder etwas weiter ausgeholt, um die Welt zu veranschaulichen - mir gefällt das.

"Die junge Drachenfrau war auf ihre eigene Weise sehr hübsch..." - das klingt wie aus der Sicht eines Nicht-Drachen geschrieben, der sie nach üblichen, menschlichen Maßstäben begutachtet - sicher finden Drachen an sich andere Dinge hübsch und anziehend. (wie im späteren Verlauf der Geschichte ja rüberkommt)

"in der warmen Sargasisee, [...] dass [...] angenehm warm war." - ist doppelt gemoppelt.

****************

kam leider nur dazu die Hälfte zu lesen, werde mich später weiter damit beschäftigen  
   Jingizu  -  13.08.12 11:40

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  Huhu Gerald,

wie schön, dass auch dieser Teil dein Gefallen findet.
Schön, dass auch du mit Edendar und der kleinen Annabella mitfühlen kannst.
Und es freut mich wahnsinnig, das auch dir die zwei Dreganer so gut gefallen. Ja die zwei werden noch öfters auftauchen.  
   Tis-Anariel  -  16.07.12 20:11

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  Aha, es fehlt also das Licht, das damals die Dschan bannte. Es existiert in einer neuen Form und wurde zunächst versteckt. Das weiß die Drachenpriesterin, die der einfache Drachenkrieger Karell liebt. Eine bezaubernde kleine Geschichte in der eigentlichen Geschichte. Ich nehme mal an, dass die beiden noch häufiger auftauchen werden. Edendar ist natürlich in tiefer Sorge um seinen Bruder, aber Annabella ist auch nicht viel besser dran.  
   Gerald W.  -  16.07.12 15:42

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  Hallo doska,

wie schön, dass auch dir dieser Teil gefällt. Lieben Dank für den schönen Kommentar.
Es freut mich, dass dir auch die Dreganer gefallen. Ja der Name, der ist mir zugeflogen.

Ich freu mich auch drüber, dass mir offenbar gelungen ist die Sorge und Angst gut rüberzubringen, die Annabella und Edendar gerade empfinden.  
   Tis-Anariel  -  12.07.12 00:30

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  Da muss ich mich Petra anschließen. Das neue Drachenpaar - die Dreganer (süßer Name übrigens) gefällt mir sehr gut. Aber, halt - sie dürfen ja gar kein Paar sein. Bin gespannt was mit den zweien sein wird. Annabella tut einem leid, nochmehr Edendar, denn er "weiß" ziemlich sicher, dass sich sein kleiner Bruder in der Gewalt der boshaften Dschan befindet. Wieder ein prima Kapitel.  
   doska  -  11.07.12 22:09

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  Hallo Petra,

na das freut mich ja, dass dir auch dieser Teil so gut gefällt. Ja die zwei Dreganer, mit den zweien hab ich auch noch so einiges vor.

Tja, arme kleine Annabella, aber Karm is ja da.  
   Tis-Anariel  -  11.07.12 14:34

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  Ist ja bezaubernd beschrieben, wie der junge Drachenkrieger für die Drachenpriesterin schwärmt. Der Wandelwolf tröstet indes die kleine Annabella , die in großer Sorge ist, ihre Familie nicht mehr wiederzufinden. Wunderschön romantisch und verwunschen ist dieses Kapitel.  
   Petra  -  10.07.12 22:27

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