Blutmond - Karms Reise -16-   74

Fantastisches · Romane/Serien

Von:    Tis-Anariel      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 17. Juni 2012
Bei Webstories eingestellt: 17. Juni 2012
Anzahl gesehen: 1312
Seiten: 12

Diese Story ist Teil einer Reihe.

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   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Als hinter ihr ein Bellen, Fauchen und das schrille Wiehern eines Pferdes erklang, wandte sich Alaniah erschrocken im Sattel um. Ihre Augen weiteten sich erschrocken bei dem Anblick, der sich ihr bot. Edendar und sein Pferd wurden von neun Wesen angegriffen, mit denen sie so weit südlich gar nicht gerechnet hätte. Schneebestien!

Als sie wieder nach vorne blickte, erkannte die Kriegerin das Liranah ihrem Hengst bereits die Sporen gegeben hatte und das letzte Stück über die Brücke in einem beinahe Galopp hinter sich brachte. Zudem sah sie, das Kerehnu seinen Bogen spannte. Aufgeregte Rufe drangen an ihr Ohr, als sie es Liranah gleichtat und auch ihr Pferd zu einer schnelleren Gangart antrieb. Das Tier auf der schmalen und rutschigen Brücke zu wenden war schlicht zu gefährlich, darum musste sie erst runter von dem Bauwerk und dann wieder zurück. Sie konnte nur hoffen dass Edendar sich die Biester lange genug vom Leib halten konnte.

Sobald ihr Ross die andere Seite der Brücke erreicht hatte, riss sie es herum und trieb es über die Brücke zurück. Nun hatte sie das Geschehen direkt vor Augen.

Sie sah wie sich eine der Bestien von hinten an ihren Freund heranschlich und ihm in den Rücken sprang, jedoch duckte sich Edendar zur Seite und das Tier rutschte ab. Alaniah konnte nur hoffen, dass die Krallen nicht durch das engmaschige Kettenhemd gedrungen waren, aber offenbar war der Krieger nicht schwer verletzt worden. Allerdings geriet er immer mehr in Bedrängnis, auch wenn Kerehnu mit seinem Bogen sein Bestes tat. Aber die Biester waren flink und schnell.

Schließlich beobachtete die Kriegerin den Mann bei seinem wagemutigen Sprung. In diesem Moment ließ sie alle Sicherheit fahren und trieb ihr Schlachtross zum Galopp an. Sie konnte sehen, wie sich der Krieger weiterhin gegen die überraschten Bestien wehrt, noch eine tötete, sein Schwert dabei verlor und sich schließlich nur noch mit seinem langen Dolch bewaffnet der größten der Bestien stellte. Sie hatte ihren Freund beinahe erreicht, als ihn das Tier angriff und mit in den Fluss riss.

“Edendar!”

Ihr Schrei erschreckte die verbliebenen zwei Schneebestien, die im Angesicht einer solchen Übermacht ihr Heil in der Flucht suchten und schnell im Unterholz verschwanden. Alaniah kümmerte sich gar nicht mehr um die Kreaturen.
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Stattdessen zügelte sie ihr Pferd, sprang aus dem Sattel und suchte mit verzweifelten Blicken das aufgewühlte Wasser auf. Aber gegen jede Hoffnung entdeckte sie nicht das kleinste Zeichen von Edendar. Noch nicht einmal die Schneebestie, die mit ihm in den Fluss gestürzt war, war zu sehen. Lange Augenblicke stand die Kriegerin nur da und starrte entsetzt und erschrocken in den reißenden Fluss hinab, der eben einen ihrer liebsten und ältesten Freunde verschluckt hatte. Immer wieder glitt ihr Blick über das Wasser. Irgendwo musste er doch sein.

“Alaniah?”

Die leise Frage ließ die Kriegerin aufblicken und sie sah sich Liranah gegenüber. Die Frau wirkte ernst und besorgt. Nervös biss sie sich auf die Unterlippe und schluckte sichtbar. Offenbar war sie ein wenig von Alanian eingeschüchtert. Doch sie fing sich schnell und wies mit einer kleine Gestein in den nun deutlich dunkleren Himmel.

“Ich würde auch gerne nach ihm suchen,” meinte Liranah sanft, “wir alle täten das wohl gerne. Aber seht doch, der Tag ist zu Ende, der Himmel schon dunkel und sicher werden bald die Dschan auftauchen.”

Alaniah blinzelte einmal, dann noch einmal und schließlich ging ein Ruck durch die Frau. Sichtbar fing sie sich wieder und nickte dann schließlich. Doch bevor sie antwortete, blickte sie doch noch einmal zurück zum Fluss und seufzte tief, aber lautlos.

“Ja du hast Recht, Liranah,” meinte sie schließlich, “wir sollten zusehen, dass wir für diese Nacht sicher sind.”

Noch einmal blickte sie auf die aufgewühlten Wasser.

“Und schließlich,” fuhr sie halblaut fort, “hat Edendar schon so einiges überlebt.”

Erneut hielt sie inne und dachte kurz nach, dann nickte sie leicht. Nun wirkte sie wieder ganz wie die Anführerin, die diese vierzehn Söldner jetzt wirklich nötig hatten.

“Gut,” Alaniah klang bestimmt, “wir schlagen nun für die Nacht ein sicheres Lager in dieser Höhle auf und morgen früh teilen wir uns auf. Sieben bleiben hier und sehen in Kleinfall nach dem Rechten, der Rest kommt mit mir. Wir werden den Fluss entlang reiten und nach Edendar suchen.”

Se blickte sich um und wieder beugten sich die Krieger ihren Entscheidungen ohne Widerrede. Stattdessen kehrten sie auf die andere Seite des Flusses zurück, sicherten die Höhle und schlugen nun endlich das Nachtlager auf.
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Alaniah packte mit an und nur zwei Stunden später schlossen sie die dicken Tore der Höhle und sie taten es keine Augenblick zu früh, denn über ihnen in Kleinfall sammelte sich ein Schwarm der Dschan.

Alaniah stand noch lange bei den Toren, die Hand auf das schwere eisenbeschlagene Holz gedrückt und tief in Gedanken. Sie konnte die Dschan auf der anderen Seite der Tore spüren, sie beinahe hören. Gleichzeitig wusste sie, dass die Wesen die Tore nicht überwinden würden. Selbst wenn es keine Tore gegeben hätte, müssten sie sich nur tief genug in die Höhle zurückziehen um vor den Nachttoden sicher zu sein. Aus irgendeinem Grund drangen diese Wesen einfach nicht in unterirdische Gewölbe vor. Warum dies so war, das wusste niemand.





Alaniah seufzte leise. Morgen, ja morgen würde sie Edendar finden und hoffentlich lebend. Vorausgesetzt er hatte den Sturz in den Fluss überlebt, war nicht ertrunken, hatte es überhaupt aus dem Fluss geschafft, war dann nicht von den Dschan entdeckt und gefressen worden, oder war nicht, klatschnass wie er war, in der kalten Nacht erfroren. Die Kriegerin schluckte ihre Tränen herunter. Doch sie würde Edendar morgen finden, und wenn es nur sein lebloser Körper war. Aber selbst den würde sie nicht den Aasfressern überlassen. Sie würde ihren Freund finden!





Der Aufprall auf das aufgewühlte Wasser hätte Edendar beinnahe die Luft aus den Lungen getrieben. Doch geistesgegenwärtig hatte er sich angespannt und zudem die Schneebestie von sich geschoben. Die scharfen Krallen der Kreatur kratzten über sein Kettenhemd, dann war er das Tier los. Sobald das kalte Wasser über ihm zusammenschlug erfasste ihn die heftige Strömung, drückte ihn noch tiefer unter Wasser und riss ihn fort. Der Mann kämpfte verzweifelt gegen die Strömungen an, wurde aber gegen einen Fels geschleudert und verlor fast das Bewusstsein. Kurzfristig orientierungslos wurde er erneut vom aufgewühlten Wasser herumgewirbelt und schaffte es schließlich doch, die Oberfläche zu erreichen. Nur ein einziger, tiefer Atemzug blieb ihm, bevor er wieder in die Tiefe gerissen wurde. Seine Kleidung hatte sich bereits vollgesaugt und behinderte ihn nun sehr.
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Hatte ihm zuvor das abgesteppte Unterwams, ein sogenanntes *Gambeson, das er unter dem Kettenpanzer trug, vor schlimmeren Verletzungen durch die Krallen der Schneebestien geschützt, so wurde es jetzt, vollgesogen wie es war, zu einer Gefahr für sein Leben. Das selbe galt für das Kettenhemd und seine restliche Winterkleidung, die schwer an ihm zerrte. Er machte erneut die Bekanntschaft mit einem weiterem Stein, gegen den ihn das Wasser warf, schaffte es aber erneut an die Oberfläche. Wieder blieb dem Albaelih nur ein einziger Atemzug.

Seine Bewegungen wurden schon langsamer, seine Glieder drohten in der brutalen Kälte des Wassers zu erlahmen, aber Edendar dachte gar nicht daran aufzugeben und kämpfte verbissen weiter um sein Leben. Und auch wenn ihn Wasser und Strömungen immer wieder in die Tiefe zogen, kämpfte sich der Krieger zurück an die Oberfläche und schließlich wurde der Fluss etwas ruhiger. Das bedeutete zwar nicht, das Edendar in seinen Bemühungen nachlassen konnte, aber er konnte immerhin mehrere Atemzüge nehmen, bevor ihn der Fluss wieder in die Tiefe zog.

Bald darauf wurde der Wasserlauf noch ruhiger. Zwar war die Strömung immer noch stark und schnell, aber die Unterströmungen und Strudel fehlten. Einzig allein seine vollgesogene Kleidung zerrte Edendar jetzt noch unter die Wasseroberfläche. Nun musste der Mann nur noch dagegen ankämpfen, während ihn die schnelle Strömung fort trug. Dennoch würde er ertrinken, wenn er es nicht bald aus dem Fluss herausschaffte, das war ihm nur zu klar. Seine Bewegungen wurden nun deutlich langsamer, die Erschöpfung und die bittere Kälte forderten ihren Tribut von dem Krieger.

Schließlich wurde er mit Wucht in die Krone eines umgestürzten Baumes getrieben und mehr instinktiv als bewusst klammerte sich Edendar an den Ästen fest. Hustend, zitternd und nach Luft ringend hing er im Geäst und nach wenigen Augenblicken war er so weit zu sich gekommen, um sich zu fragen, wie er es von hier aus zum Ufer schaffen könnte, da knarrte es unheilverkündend im Holz. Sekunden später brachen die Äste unter dem Gewicht des Kriegers und der Strömung, die an ihnen zerrte. Edendar schrie gepeinigt auf, als sich ein abgebrochener Ast in seinen linken Unterarm bohrte und nicht nur Stoff, sonder auch die Haut darunter aufriss.
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Blut färbte das Wasser dunkel und der Fluss griff unbarmherzig erneut nach dem Krieger.

Doch diesmal trieb er nicht alleine, sondern mehrere recht große Äste waren mit in die Strömung geraten. Verzweifelt griff der Albaelih nach diesen, ignorierte dabei die Schmerzen im linken Unterarm, bekam die Äste schließlich tatsächlich zu fassen und klammerte sich daran fest. Auch wenn die Äste zu klein waren, um sich auf sie legen zu können, so waren sie zum Glück wenigstens groß genug, so dass sie den Mann über Wasser halten konnten. Müde ließ Edendar sein Kinn auf das Holz sinken und kämpfte zitternd gegen die Erschöpfung an, die ihm das Bewusstsein zu rauben drohte. Ihm war klar, das ein Teil der Benommenheit, die sich in ihm ausbreitete, von der Kälte herrührte. Schon jetzt wurden seine Glieder langsam taub und starr. Er musste unbedingt aus dem Wasser heraus und dann schnellsten eine Möglichkeit finden, um sich wieder aufzuwärmen, sonst würde er die nächsten Stunden sicher nicht überleben!



Karm sah sich aufmerksam um, dann wandte er sich Annabella zu und half dem Kind über einen weiteren Felsabsatz herunter. Der große Steig bestand aus einer Art breiten Hohlweg, der sich in mäanderartigen Windungen über die recht steile, aber breite Schräge hinunter wand. So konnten auch Reittiere und Wägen auf die kleine Bruchkante und so auch nach Kleinfall gelangen. Allerdings war dieser Weg sehr lang und Zeitaufwendig. Außerdem hatten die flüchtenden Menschen und ihre Fuhrwerke den Schnee in dem Hohlweg in teilweise knietiefen Matsch verwandelt.

Zum Glück gab es eine zweite und kürzere Möglichkeit, die wohl extra für jene angelegt worden war, die zu Fuß unterwegs war. Der Pfad ging relativ direkt den Hang hinunter, wobei er immer wieder den breiten Weg kreuzte. An vielen Stellen waren Absätze in den Fels gemeißelt, die sich in Höhe und Abmessungen unterschieden, dennoch waren sie sich alle irgendwie ähnlich. Als Gesamtes betrachtet entstand der Eindruck eine etwas unregelmäßige, riesenhafte Treppe vor sich zu haben.

Tatsächlich war der große Steig nach diesem treppenartigen Weg benannt worden.

Karm und Annabella hatten sich für diesen Weg entscheiden, auch wenn er wohl etwas anstrengender war.
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Dennoch hatten die beiden keine große Lust durch den Morast auf dem breiten Weg zu stiefeln und außerdem wurde es nun rasch dunkler. Sie hatten vielleicht noch zwei oder drei Stunden Tageslicht und die Treppe war einfach kürzer. Zudem hatte nun auch wieder Schneefall eingesetzt und entwickelte sich zu einem heftigen Schneetreiben. So also mühten sich der Wandelwolf und das Kind über den treppenartigen Weg den Steig hinunter.



Etwa zwei Stunden später hatten die beiden das schlimmste hinter sich und waren fast am Ende des Steigs angekommen. Nur noch ein einziger Absatz und ein kleines Stück Weg lagen zwischen ihnen und der Jägerhöhle. Karm warf einen besorgten Blick in den Himmel, denn vor kurzem war die Sonne untergegangen. Sie würden es vermutlich gerade noch vor der endgültigen Nacht schaffen. Obwohl die Dschan nur flogen, wenn es endgültig dunkel geworden war entspannte sich der Wandler nicht. Aufmerksam ließ er den Blick schweifen. Dennoch kam er nicht umhin kurz innezuhalten und die Brücke, die hier über den Sarath führte, zu bewundern. Sie war ebenso groß, wie die bei Kleinfall oberhalb der Bruchkante, aber diese hier war weniger elegant, sondern sehr viel massiver und breiter. Bei genauerem Hinsehen fiel dem Wandler die Symmetrie des Bauwerks auf und auch die klaren, schlichten und präzisen Linien. Auf seine Frage hin, bestätigte Annabella seine Vermutung. Die Dunai hatten diese Brücke erbaut und dass schon lange bevor es Kleinfall gab. Sie hatten hier wohl auch den Steig in den Fels geschlagen.

Nur wenig später erreichten sie endlich die Höhle. Erschöpft setzten sie ihre Rucksäcke ab und Schnurr sprang flink aus Karms Rucksack heraus. Die Katze hatte trotz der Worte des Wandlers doch ein schlechtes Gewissen, zumindest ein wenig. Sie war froh, dass sie nun vielleicht wieder nützlicher für ihre Freunde war. Und so verschwand sie behände im Schatten der Höhle und sah sich neugierig um.

Annabella lächelte und zeigte auf einen Hebel neben der großen Öffnung.

“Mit dem Hebel da,” meinte sie, “kann man das große Tor herunterlassen. Es ist auch aus Stein und hat eine eingelassene Tür, damit man nicht immer das ganze Tor hochziehen muss, wenn jemand hinaus will.” Sie schenkte Karm, der sie neugierig musterte ein breites Lächeln.
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“Mein Papa hat mir von diesen Höhlen erzählt und auch wie toll er die Werke der Dunai findet. Mit dem Rad dahinten,” sie deutete auf eine große Kurbel auf der anderen Seite der Öffnung, “kann man das Tor wieder hochziehen und weil es die Dunai gebaut haben, kann das sogar ein einziger Mann machen. Wie genau das aber mit den Rädern und den Seilen und Ketten funktioniert, das weiß ich auch nicht.”

Karm grinste das Kind an.

“Flaschenzug nennt sich das,” meinte er und überraschte Annabella damit, “und wie genau so einer funktioniert, weiß ich zwar auch nicht, aber immerhin wie man einen einfachen baut.”

Er zwinkerte dem Kind zu.

“Es gab einen Einsiedler in dem Wald, in dem wir unser Lager hatten, wenn wir menschliche Gestalt annahmen,” erklärte er, “ein sehr alter Albaelih und der hatte Spaß daran uns viele verschiedene Dinge beizubringen. Das war neben seiner Muttersprache auch alles mögliche andere, eben alles was er für nützlich hielt. Und davon wusste er eine ganze Menge.”

Annabella staunte.

“Dann sprichst du also Albaehl?”

Karm grinste erneut.

“Nur den einfachen Dialekt und auch nicht so gut, aber ja, verständlich kann ich mich machen?”

“Ich würde auch gerne diese Sprache beherrschen, sie klingt so schön.”

Annabella klang verträumt, aber Karm merkte auf.

Wo hatte das Mädchen die Sprache der Albaelih gehört?

Er beschloss später zu fragen, denn ein kalter Wind erinnerte ihn daran, dass die Nacht mit großen Schritten herankam und mit der Dunkelheit kamen auch die Dschan.

Nun wieder ernst zeigte er auf den Hebel, neben dem das Kind stand.

“Willst du, Annabella, oder soll ich?”

Mit einem breitem Grinsen betätigte Annabella den Hebel und das große Falltor rauschte beinnahe geräuschlos herunter, wurde kurz vor dem Grund durch irgendwelche, im Fels verborgene Maschinerie verlangsamt und schloss sich dann beinahe sanft. Einen langen Augenblick war es stockfinster, dann glühte ein einziger Leuchtstein direkt über ihnen auf. In diesem Licht fand sich bald der Hebel, der weitere in die Decke eingelassene Leuchtsteine aktivierte.
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Im sanften Licht der Steine nahmen die drei nun neugierig die Höhle in Augenschein.

Karm untersuchte als erstes die erwähnte Tür, die etwas seitlich in dem großen Tor eingelassen war und offenbar aus Metall bestand. Ein breiter Riegel aus demselben Metall versenkte sich links und rechts der Tür im Stein und hielt diese so fest verschlossen. Ein Rad bildete die Mitte des Riegels und Karm fand schnell heraus, dass sich mit dem Rad der Riegel bewegen lies. Drehte er es nach rechts, drehte sich der Verschluss von horizontal nach vertikal und die schwere Tür ließ sich überraschend leicht aufziehen. Dass sie sich nach innen öffnete beruhigte den Wandler. Er schloss die Tür wieder, drehte den Riegel zurück, wandte sich der Höhle zu und sah sich aufmerksam um.



Die Höhle bestand offenbar aus mehreren Kammern, denn links, sowie rechts gab es relativ schmale Öffnungen und eine weitere größere Öffnung führte geradeaus weiter in den Fels hinein. An vielen Wänden lief eine Art Sims entlang, in das halbrunde Mulden gemeißelt worden waren. Immer zwei dicht nebeneinander, dann das nächste Paar in einem Abstand von etwa einem Schritt. Die eine Mulde der jeweiligen Paare beinhaltete einen rund geschliffenen Leuchtstein und in die andere Mulde war eine Metallschale eingelassen. Der Zweck dieser Anlage war einfach zu verstehen. Karm trat zu einem dieser Simse, nahm einen der Steine, legte ihn von der einen in die andere Mulde und er begann unverzüglich zu leuchten. Es war einfach und schlicht, aber zweckmäßig.

Der Wandler wandte sich wieder der Höhle zu und nahm auch diese nun genauer in Augenschein. In der mittleren Kammer wiesen ein Gatter auf einer Seite und Stroh, das dort auf dem Boden verteilt war, daraufhin, dass dieser Teil wohl dafür gedacht war Reit- und Zugtiere unterzubringen. Aus der rechten Kammer klang das Geräusch und der Geruch von Wasser. Als Karm einen schnellen Blick hineinwarf, bestätigte sich seine Wahrnehmung, denn die recht kleine Kammer beinhaltete ein Felsbecken voll klarem Wasser, das von oben offenbar durch eine Quelle gespeist wurde. Es floss sanft über den Beckenrand und verschwand dann in einer kleinen Öffnung im Boden, vermutlich fand das Wasser so seinen Weg zum Fluss, der draußen vorüberrauschte. Von dieser Kammer zweigte eine zweite, noch kleinere ab, die mit einem Tuch verhängt war.
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Der Wolf warf auch dort einen Blick hinein. Die Kammer war leer, bis auf ein relativ großes Loch im Boden, durch das man Wasser rauschen hören konnte. Karm zog die Augenbrauen hoch, als ihm sein Geruchsinn sagte, für was dieser Ort genutzt wurde. Nach kurzem Nachdenken erkannte der Wandler die Logik dahinter, denn an einem Ort, in dem man sich über viele Stunden, womöglich sogar Tage lang verbarrikadierte, war es nur sinnvoll einen Ort zu schaffen an dem man sich erleichtern konnte, ohne dass man dabei seinen Unterschlupf verunreinigte. Sein Respekt vor den fremden Erbauern wuchs.

Mehr hatten diese beiden Kammern nicht zu bieten und so kehrte Karm in den Eingangsbereich zurück und nahm nun die zweite Öffnung auf der anderen Seite unter die Lupe. Dort entdeckte er, dass dieser etwas größere Raum wohl so etwas wie ein Lagerraum war. Zumindest ließen die Kisten und Truhen darauf schließen. Außerdem gab es einen großen Tisch vor einer Wand, an der sauber an Hacken aufgereiht einiges an Werkzeugen hing. Viele davon erkannte der Wandelwolf, aber einige davon erschienen ihm recht fremd. Der Raum war also nicht nur ein Lagerraum, sondern zugleich auch eine Werkstatt.

Schließlich folgte der Wandler dem Kind und der Katze, die bereits neugierig in die hintere Kammer gelaufen waren. Als er die hintere Wand erreichte fielen ihm als erstes die großen zweiflügeligen Holztore zu beiden Seiten der Öffnung auf. Offenbar konnte man sogar die hinter Kammer von der vorderen trennen. Das war auch sehr interessant, fand zumindest Karm. Hier hatte sich jemand alle erdenkliche Mühe gegeben einen Ort zu schaffen, in dem man sich womöglich wochenlang verschanzen konnte.

Die hintere Kammer war die größte und auch höchste. In der Mitte gab es eine tiefe Bodenmulde, die offenbar für ein Feuer gedacht war und zwar für ein Kochfeuer. Zumindest ließ der große Dreifuß, der über der Vertiefung verankert war, drauf schließen. Um die Vertiefung herum gab es mehrere Blöcke aus Stein, offenbar dazu gedacht um darauf zu sitzen. Linker Hand entdeckte Karm einen großen Tisch an der Wand und eine Auswahl verschiedener Messer, die sauber aufgereiht an Hacken an der Wand hinter dem Tisch hingen, ganz ähnlich wie das Werkzeug in der anderen Kammer.
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Auf der selben Seite, direkt neben der Tür befand sich ein großer Vorrat an aufgestapelten Feuerholz. Auf der anderen Seite gab es ebenfalls einen Tisch und dahinter ein Regal, in dem sich alles Mögliche an Zeug sammelte. Karm konnte mit den meisten dieser Dinge nicht wirklich viel anfangen. Die hintere Wand wölbte sich in einem großen Halbrund, selbst die Decke wurde dort zu den Wänden hin niedriger. In der ganzen Höhle wirkte dieser Teil am natürlichsten. Innerhalb des Halbrundes gab es eine zweite , kleinere Feuerstelle und an den Wänden entlang zogen sich Steinbänke mit Strohsäcken, Decken und Schaffellen darauf. Ganz offenbar war dieser Teil dazu gedacht dort zu schlafen. Auch hier gab es diese Simse und die Vertiefungen für die Leuchtsteine, wie es sie in allen andere Kammern bisher auch gegeben hatte.

Ein Blick zur Decke empor zeigte dem Wandler, dass sich diese auch über der Kochfeuerstelle in die Höhe wölbte wie eine Glocke. Er vermutete dass es irgendwo dort oben kleine Öffnungen nach draußen gab, damit der Rauch der Feuer abziehen konnte. Sein Respekt vor den ihm unbekannten Baumeistern wuchs noch ein wenig. Hier hatte sich wirklich jemand viel Mühe gegeben einen bequemen Unterschlupf zu schaffen.

Der Wandler kehrte noch einmal in die vordere Kammer zurück, nahm ihre Rucksäcke auf und kehrte dann in die hinter Kammer zurück, wo er ihr Gepäck neben der Feuerstelle abstellte. Annabella hatte bereits einige der Leuchtsteine in ihre Schalen gelegt, so dass die gesamte Kammer in ein angenehmes Licht getaucht war. Karm begann Holzscheite für ein Feuer zu holen und aufzuschichten, während Annabella ihre Vorräte auspackte. Ihr Blick traf den von Karm und unwillkürlich grinsten beide. Heute Nacht würden sie es wirklich sehr bequem haben.

Bald hatten sie ein schönes Feuer am brennen und während sich Karm daran machte einen weiteren Eintopf zu fabrizieren, musterte Annabella fasziniert das Zeug in den Regalen. Plötzlich stieß sie einen kleinen Freudenschrei aus und lockte damit nicht nur den Wandler zu sich, sondern auch Schnurr, die bisher aufmerksam und neugierig jede einzelne Kammer bis in den hintersten Winkel untersucht hatte.

Karm wischte sich die Hände an einem Tuch ab.

“Was hast du gefunden?”

Er klang neugierig und Annabelle grinste ihn breit an.
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“Etwas ganz tolles,” meinte sie aufgeregt, “ich hab eine Leuchtsteinlaterne gefunden!”

Karm legte den Kopf schräg und musterte das Kind amüsiert.

“Erklärst du mir, was das ist?”

Die Frage des Wandlers klang aufrichtig und das Kind schenkte dem Mann ein sanftes Lächeln. So wie er jetzt war vergaß sie manchmal zu leicht, was er eigentlich war. Sei hob ihn die Laterne entgegen.

“Es ist eine Laterne,” erklärte sie ,” aber anstatt mit Öl und Docht, oder einer Kerze funktioniert die hier mit einem Leuchtsein und einem kleinen Energiekristall.”

Karm betrachte das Gerät interessiert. Es sah tatsächlich fast wie eine gewöhnliche Laterne aus, die ein kleines, filigranes Türmchen auf dem Dach hatte. Dieses Türmchen bestand aus Holz und wies eine feine Lochschnitzerei auf. Dort wo eigentlich die Kerze saß, befand sich eine Halterung aus Metall, in der ein offenbar gesprungener Leuchtstein steckte.

“Siehst du,” meinte das Kind und zeigte auf die Halterung im inneren der Laterne, “da ist der Leuchtstein drin.” Dann schraubte sie den Deckel des Türmchens ab. “Da rein kommt der Energiekristall,” sie zeigte es ihm , ”der Deckel ist aus Metall und im oberen Teil der Fassung gibt es auch Metall. Das ist die Verbindung und wenn man den Deckel soweit herunterschraubt, dass er den Energiekristall berührt, dann leuchtet der Leuchtstein.”

Sie zeigte ihm den Deckel, der tatsächlich aus Metall bestand und dann das Innere des Türmchens, dessen oberes Schraubgewinde tatsächlich auch aus Metall bestand. Karm begriff die Verbindung, als sie ihm gezeigt wurde. Dann lächelte er schräg und zwinkerte dem Kind zu.

“Und warum leuchtet diese Laterne dann nicht?”

Annabella grinste ihn wieder an.

“Weil die Laterne keinen Energiekristall hat und außerdem ist der Leuchtstein kaputt. Aber ich krieg den nicht raus. Hilfst du mir Karm?”

Jetzt grinste auch Karm breit und schenkte ihr ein weiteres zwinkern.

Natürlich half er dem Mädchen und bald hatte er den gesprungen Leuchtstein aus seiner Verankerung gelöst und den neuen, den ihm das Mädchen reichte eingesetzt. Annabella gab gerade einen ihrer Energiekristalle in die Fassung, da horchte Karm auf.
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War das gerade ein Schrei?

Er blickte zu Schnurr hinab, die ihnen die ganze Zeit fasziniert zusah. Die Katze hatte ebenfalls die Ohren gespitzt und Annabella bewies erneut ein feines Gespür für ihre Nichtmenschlichen Begleiter, denn sie hielt in ihrem Tun inne und warf den beiden einen neugierigen Blick zu.

“Was ist los,” fragte das Kind, “hört ihr beide etwas?”

Die Katze nickte langsam.

“Ja, Kind, wir hören etwas.” Schnurr klang sehr ernst. “Dort draußen schreit jemand um sein Leben!”







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* Ein Gambeson (auch Gambison, franz. gambesson) ist ein textiles Rüstungsteil das entweder aus mehreren Lagen Leinentuchs bestand oder mit verschiedenen Materialien, wie Rohbaumwolle, Stoffresten usw ausgestopft war. Beide Versionen waren abgesteppt. Wie Experimente der ARMA (The Association for Renaissance Martial Arts) zeigen, konnte das Gambeson sogar vor Schwerthieben guten Schutz bieten, aber nicht vor Stichen.



Der Gambeson wurde von Rittern oder Reisigen als Bestandteil der Rüstung unter dem Kettenpanzer getragen, aber auch von Kriegsknechten entsprechend dicker als Primärrüstung.

Im deutschen Sprachraum bezeichnete man den Gambeson ursprünglich als Sarrock, die Hersteller dieser Textilrüstungen bezeichnete man als Sarroxwewer oder Sardoichsmechger (Köln). Die Ringbrünne, also das Kettenhemd, nannte man dagegen Sarwat, die Panzermacher hießen Sarwürken (Nürnberg) oder Sarworter (Köln). Diese Begriffe stammen ursprünglich wahrscheinlich aus dem Nahen Osten, dürften also im Zuge der Kreuzzüge zu uns gelangt sein.



Der Gambeson oder Sarrock wurde offenbar als Zusatzpanzerung auch über dem Kettenpanzer getragen. So ließ sich etwa Theodorich von Lichtenhayn auf seinem Grabbild in der Erfurter Predigerkirche (1366) im Gambeson verewigen.



Besonders in Verbindung mit dem Kettenpanzer war der Gambeson offenbar durchaus ein wirksamer Schutz gegen die mittelalterlichen Fernwaffen (Bogen und Armbrust), besonders auf größere Entfernung. Bei modernen Beschußproben durchschlug der Pfeil oder der Bolzen zwar meist das Kettenhemd, blieb aber im Gambeson stecken



(Quelle: Wikipedia).
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schlug der Pfeil oder der Bolzen zwar meist das Kettenhemd, blieb aber im Gambeson stecken



(Quelle: Wikipedia)
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Kommentare zur Story:

  Hallo Gerald,

wie schön, dass auch dir die Fortsetzung gefällt.
Ja dieser Sturz war nicht ohne.
Ja wer da wohl schreit....das wird wohl der nächste Teil offenbaren.  
   Tis-Anariel  -  22.06.12 15:13

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  Ein dramatischer Sturz. Die Raubkatze ist wohl ertrunken. Da kann man nur sagen, wie gut, dass Menschen Hände haben. Alaniah kann ihn nicht finden und wird wohl erst am nächsten Tag weitsuchen können. Eine schöne Unterkunft bietet Anabella, Karm und der kleinen Katze diese riesige Höhle. Da kann man nicht meckern. Und nun ruft gerade hier jemand um Hilfe. Spannend.  
   Gerald W.  -  21.06.12 14:34

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  Huhu Petra,

wie schön, dass es auch dir noch gefällt.
Herzlichen Dank für dein schönes Lob.

Hmm, ja manchmal träum ich komisches Zeug und machnmal auch wirklich schöne Sachen. So eine Höhle,wie ich sie beschrieben habe, würd ich selber ganz gerne mal besuchen und erforschen.

Ja wer wird das wohl sein, der dort schreit?
Das wird das nächste Kapitel zeigen.  
   Tis-Anariel  -  20.06.12 15:43

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  Ich muss Jingizu zustimmen. Sehr spannend ist dir Edengars Sturz in den Fluss gelungen und die Höhle ist klasse. So etwas würde ich gerne mal mit eigenen Augen besichtigen. Was du so alles träumst? Anabella und Karm haben also jemanden schreien
gehört. Wer das wohl ist?  
   Petra  -  20.06.12 12:28

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  Hallo Jingizu,

freut mich,dass es auch dir noch gefällt. Schön wenn ich es spannend hinbekommen habe.
Und sehr gut, dass man sich auch den Sturz in den Fluss gut vorstellen kann. Der war gar nicht so einfach zu schreiben, ist aber für den weiteren Verlauf der Geschichte durchaus wichtig  
   Tis-Anariel  -  19.06.12 12:46

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  Na jetzt ziehst du die Spannungsschraube aber in jedem Teil deiner Geschichte an. Die Beschreibung vom Sturz in den Fluss ist dir wirklich gut gelungen und auch die Höhle kommt gut rüber - Alles in Allem wieder ein schönes Kapitel.  
   Jingizu  -  18.06.12 20:50

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  Huhu doska,

wie schön, dass es dir immer noch gefällt. Ja arme Alaniah, aber sie wird ihn schon wiederfinden.
Oh ja, diese Höhle. Die ist wirklich toll. Von der hab ich mal geträumt und seither hab ich das Bild im Kopf, sie wollt nur bisher nicht wirklich in eine meiner Geschichten passen. Es freut mich selber, dass sie nun auch endlich einen Platz gefunden hat.  
   Tis-Anariel  -  18.06.12 16:44

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  Arme Alaniah nun muss sie ohne ihren treuen Edengar weiterziehen, aber sie hat ja noch ihre Freunde die ihr zur Seite stehen. Das ist ja eine wirklich tolle Höhle in der es sich Annabella und Karm gemütlich machen. Ich bin gespannt in welches Abenteuer sie als nächstes verwickelt werden.  
   doska  -  17.06.12 22:18

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