Fan-Fiction/Rollenspiele · Fantastisches · Romane/Serien

Von:    Francis Dille      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 3. Juni 2012
Bei Webstories eingestellt: 3. Juni 2012
Anzahl gesehen: 2353
Seiten: 14

Diese Story ist Teil einer Reihe.

   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Memphis, Ägypten 1332 v.Ch.



Wie jeden Tag war am Nilufer wiedermal viel los. Die Frauen schleppten Wäschekörbe auf ihren Rücken und lehrten ihren Töchtern Gewänder zu waschen, während die Knaben das Abendessen angelten oder im Nil plantschten.

Die zwei Siebzehnjährigen, Rechmire und Petu, saßen am Ufer und unterhielten sich über ihren Pharao, der hier in dieser Hauptstadt Memphis seine Residenz hatte. Der Pharao war für die beiden Jungs so interessant, weil er im gleichen Alter wie sie war. Es dauerte nicht lange und es gesellten sich weitere Kinder zu ihnen, die dieses Gespräch mit anhörten. Das Thema Pharao

Tutanchamun war bei allen Jugendlichen sehr gefragt und beliebt. Er war nicht nur für sie ein lebender Gott, sondern zudem überaus populär und ein großes Vorbild für all die Kinder.

“Ich wette mit dir, wenn es endlich Krieg gegen die Hethiter gibt, wird Tutanchamun in seinem Streitwagen die ganze Armee vorne an der Spitze anführen und all diese Söhne Seths besiegen.“

Rechmire stieg auf einen kleinen Felsen, der am Ufer stand und posierte mit einem Stock zum Angriff. Ein vorwitziger kleiner Junge machte eine Bemerkung:

“Aber vielleicht ist Tutanchamun gar nicht so mutig. Vielleicht ist er genauso ein Feigling wie sein Vater es war, Sohn des Osiris, zu Re emporgestiegener Pharao Echnaton. Mein Vater hat mir erzählt …“

“Schweig und hüte deine Zunge, Winzling! Sonst wird man sie dir noch eines Tages abschneiden, samt deiner Nase und Ohren.“

Rechmire hielt ihm die Angelspitze an die Kehle und alle anderen Kinder lachten herzlich.

“Und lasse dir lieber erst die Kindheitslocke von deinem Vater schneiden, bevor du es wagst, der Art Behauptungen zu erheben.“

Schmollend, den Blick zum Boden gesenkt lies sich der Junge diese Schmach im tosenden Gelächter über sich ergehen, während Rechmire längst einen fremden Jugendlichen beobachtete, wie er mit seinem Gewand und Stock sich der Gruppe näherte. Er blieb stehen und entkleidete sich, sodass er nur noch in seinem Schurz da stand. Sein Kopf war kahl geschoren, wie der von einem Hohepriester und seine Haut war bleich und nicht so braun gebrannt wie bei all den anderen Kindern.

“Imhotep, es ist Imhotep.“



Rechmire und Petu rannten ihm entgegen und begrüßten ihn herzlichst, indem sie über ihn herfielen und Imhotep zu Boden rissen.
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Sie kannten sich schon seit fünf Jahren und sahen sich nun seit einem Jahr das erste Mal wieder. Imhotep besuchte die Schreiberschule in Theben denn er durfte das Handwerk eines Steinmetzen erlernen, weil sein Vater der berühmte Steinmetz war, der schon für den verstorbenen Pharao Echnaton, Tutanchamuns Vater, tätig war. Das erzählte er jedenfalls.

Der Bauernsohn Rechmire war besonders stolz auf seinen gelehrten Freund.

Sogleich schwammen sie um die Wette und balgten aus Spaß im Sand. Imhotep war zwar sehr flink, setzte eine effektive Kampftechnik ein, die er in der Schule erlernte, doch Rechmire war letztlich der Stärkere und bezwang ihn im Zweikampf.

“Beim Osiris, bist du stark geworden Rechmire. Du solltest als Leibwache dem großen Pharao dienen.“

“In der Tat“, antwortete er, “vielleicht wird dies eines Tages auch so geschehen.“

Ein junges Mädchen in ihrem Alter beobachtete die Drei, während sie Kleider wusch. Imhotep bemerkte ihr bezauberndes, scheues Lächeln und fragte Petu, wer sie sei.

“Hathor steh dir bei. Du erinnerst dich in der Tat nicht mehr an Kira?“

“Kira, war das nicht dieses kleine Mädchen, dass wir zu gerne neckten?“ Antwortete Imhotep.

Petu lächelte.

“Nein Imo, es ist dasselbe Mädchen, dass du gerne necktest, allein nur du.“

Imhotep blickte nach unten und schüttelte ärgerlich mit dem Kopf.

“Ich Narr, das hätte ich lieber sein lassen. Woher sollte ich wissen, dass sie einmal zur Lotosblume erblüht?“



Am späten Nachmittag verabschiedete sich Imhotep von seinen Freunden und blickte dabei ständig nach Kira, um eventuell noch eine freundliche Geste zum Abschied von ihr zu erhaschen.

Tatsächlich, sie lächelte zurück doch schaute sie sofort verlegen zu Boden. Imhotep vermummte sich wieder in seinem Gewand und streifte über den belebten Marktplatz von Memphis, wo immer noch frisches Obst, Gemüse und Fische verkauft wurden. Hier vermischten sich die Gerüche von verschiedenen Suppen mit dem der geräucherten Ziege, die über ein Feuer schmorte.
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Er genoss es die Leute beim Feilschen zu beobachten und jedes Mal, wenn ihn jemand zum Kaufen animierte, schüttelte er freundlich mit einem Lächeln seinen Kopf. Mit einigen Händlern kam er ins Gespräch und auch bei ihnen war das Hauptthema meist dieser junge Pharao. Die Leute sprachen sehr positiv über ihn und jeder war der Meinung, dass er Ägypten besser regieren würde, als es sein Vater jemals tat. Neben einem Stand, an dem Bastkörbe lautstark von Marktschreiern angeboten wurden, blieb Imhotep stehen und betrachtete die wundervollen, köstlichen Datteln. Er entschloss sich einige davon zu kaufen, dann verdeckte er seinen Kopf wieder in der Kapuze und verschwand in den engen Gassen Men-nefer. (Memphis)

Schon bald erreichte der Jugendliche die Mauern des Königspalastes, zog seine Kapuze herab und ging zielstrebig an den Wächtern vorbei, die bei seinem Anblick ruckartig eine starre, militärische Haltung annahmen.

Er spazierte einfach quer über den gepflegten, großen Vorgarten und kletterte über eine kleine Mauer, die direkt zu einer Terrasse führte. Von dort aus schaute er auf einen paradiesischen Garten mit Palmen und einem angelegten Teich, indem Lotusblumen und kleine Schiffsmodelle schwammen. Ein angeketteter Leopard fauchte Imhotep an, als er sich dem Pool mit den planschenden jungen Frauen näherte. Mit einem verschmitzten Lächeln entkleidete er sich und als er sich gerade zu ihnen gesellen wollte, hörte Imhotep hinter sich eine griesgrämige Stimme:

“Wo warst du schon wieder? Wir wollten heute unser Bild fertig stellen lassen und nun, ist es schon wieder so spät. Du hattest es mir aber versprochen!“

Anches-En-Amun stand in einem weißen figurbetonten, fast durchsichtigen Gewand hinter ihm. Ihre Hände stützte sie auf den Hüften und die aus Erzürntheit entstandene Falte zwischen ihren mandelförmigen, geschminkten Augen verriet ihm, dass es jetzt besser angebracht sei, defensiv zu antworten.

“Verzeiht mir geliebte Schwester, aber nach all der Zeit in der Schreiberschule musste ich einfach meine Freunde wieder sehen.“

Anchesenamun konnte es einfach nicht verstehen, warum ihr Bruder und Gemahl, der Pharao Tutanchamun sich immer wieder unter das Volk mischte.

“Anchese, ich werde mich rasch beeilen. Ich wünsche die Künstler sofort in meinem Garten.
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“ Daraufhin klatschte Anchesenamun zwei Mal in ihre Hände und sofort verließen alle Zofen, verneigend den Garten um die Künstler herbeizuholen.

Tutanchamun setzte sich seine schwarze Perücke auf und lies sich von den Dienerinnen die Augenlieder schwarz schminken. Anchesenamun dagegen verzichtete stets auf eine Perücke denn sie legte sehr großen Wert darauf ihre langen schwarzen, wunderschönen Haare zu zeigen. Schließlich sollte dies das erste Porträt werden, auf der man sie nicht mehr als Kind sondern, als eine junge Frau betrachten sollte. Und obendrein zusammen mit ihrem Gatten.

Ancheses Augen funkelten wieder vor Freude als eine Zofe ihr eine Kette aus Lapislazuli um ihren Nacken band und eine Andere, ihr eine Lotusblume übergab. Vier Künstler waren nun dabei das Abbild des Königspaars auf den Deckel einer Truhe aus Holz und Elfenbein zu schnitzen und bemalen. Ehrfürchtig und mit mehrfachen Verbeugungen verbesserten sie die Haltung des jungen Königspaares.

Wie Statuen standen nun beide im Garten. Anchesenamun überreichte eine Lotusblume und Tutanchamun stand anmutig da, um sie zu empfangen. Doch immer wieder musste die Königin den Pharao ermahnen.

“Beweg dich nicht so viel Tut, hörst du? Deine Perücke sitzt schon wieder schief.“

“Anchese, ich bin hungrig.“

Kaum hatte Tutanchamun diesen Satz ausgesprochen, wurde er schon von einer Zofe mit Trauben gefüttert. Er ließ sich eine Traube nach der Anderen in den Mund stecken aber er zerkaute und verschluckte keine davon. Tuts Backen wurden immer dicker, dabei schaute er seiner Gemahlin ernst in die Augen. Langsam wurde die Zofe nervös denn sie wusste jetzt nicht mehr, was zu tun war, ob sie den Pharao weiter füttern sollte oder lieber nicht. Tutanchamun fing an Grimassen zu schneiden und schielte dabei. Die Dienerin verbeugte sich daraufhin tief mit dem Kopf zu Boden und wand sich rückwärts gehend von dem König ab.

“Hör auf Tut, hör mit dem Unsinn auf.“

Anchese konnte ihr Lachen nur schwer unterdrücken.

Plötzlich betrat der Wesir Eje den Garten und verneigte sich kurz.

“Verzeiht mein unangemeldetes Stören, großer Pharao, aber ich erwünsche Eure Anwesenheit umgehend im Audienzsaal.
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Es handelt bezüglich auf den bevorstehenden Krieg gegen die Hethiter.“

„Der Pharao hat im Moment keine Zeit. Diese Angelegenheit muss bis morgen warten.“

Anchesenamun mochte diesen alten Eje nicht besonders und antwortete daher sehr forsch.

“Anchese, das sind äußerst wichtige Angelegenheiten!“

Tutenchamun warf ihr einen warnenden Blick zu.

“Ich erwarte Euch dann im Besprechungssaal, mein großer Pharao.“ Antwortete der alte Eje ohne die Königin Anchesenamun eines Blickes zu würdigen.

Ejes Gesichtsausdruck war stets ernst, sein faltiges, kantiges Gesicht verlieh ihm Weisheit und seine autoritäre Persönlichkeit war selbst manchmal für den jungen Pharao beängstigend. Eje konnte es sich's erlauben, ein kurzes Nicken als eine Verbeugung durchgehen zu lassen denn er war eine höchst wichtige Person in Ägypten.

“Anchese, so kannst du mit Eje nicht umgehen. Er ist nicht irgendwer, er ist unser Wesir von ganz Ägypten und diente schon unserem Großvater, Amenophis III und unserem Vater. Er tätigte schon die Regierungsgeschäfte noch lange, bevor wir Aton erblickten. Der Schöpfergott Atum lächelt, wenn er sein Wort erhebt.“

“Wach endlich auf Tut, du bist der Pharao nicht er. Eje ruft nach dir und du springst. Der Ursprung deines Handelns war stets sein Wille und in letzter Zeit sprichst du zu oft seine Worte. Pass auf, er benutzt dich für seine Macht. Einen Krieg zu führen ist nicht notwendig. Ägypten ist wieder reich genug. Wenn es Krieg gibt, bleibt er hier, um zu regieren, während du in Schlachten ziehen musst. Du könntest getötet werden oder Ägypten könnte den Krieg verlieren, was dann? Das Baby, das ich bekam, starb. Wir brauchen einen Sohn, einen Nachkommen!“

Anchesenamun wirkte viel reifer als ihr Gemahl und ihr anmutiges Wesen verkörperte mit ihrer jugendlichen Schönheit und immer größer wachsender Selbstsicherheit, eine wahre Königin. Tutanchamun nahm seine Halbschwester in den Arm.

“Beruhige dich. Während unser Vater sich nur um seine Selbstdarstellung kümmerte und seine Zeit dem Bau der Stadt Amarna widmete, besessen von seinem Sonnengott Aton, nahm mich Eje in seiner Obhut, wie ein wahrer Vater. Hier im Königshof vertraue ich nur zwei Menschen.
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Das bist du und Eje.“

“Papperlapapp,“ erwiderte sie forsch.

Anchese befreite sich sachte und nachdenklich aus Tuts Armen, lief im Garten umher und pflückte eine Traube vom Strauch, der auf einem goldenen Tablett lag. Sie knabberte an dieser Traube und warf sich plötzlich vor die Füße Tutanchamuns.

“Wir werden immer zusammenhalten und nur mir kannst du tatsächlich immer trauen, bei Osiris und Isis.“



Mit einer weißen, zylindrischen Krone auf seinem Haupt, mit Geißel und Krummstab in seinen Händen betrat der Pharao den Audienzsaal und setzte sich auf den Horusthron. Mit einem regungslosen, gelangweilten Gesichtsausdruck verfolgte der junge Pharao die Debatte über einen möglichen Krieg gegen Syrien und Libanon, weil diese Länder sich schon längere Zeit weigerten, Tribute zu zahlen. Tuts Gedanken schweiften ab und er wünschte sich grade unten am Nil, bei seinen Freunden zu sein. Immer wieder hatte er das Bild von der hübschen Kira vor seinen Augen. Natürlich liebte er seine Halbschwester, so war es schon immer doch bei diesem Mädchen fühlte er etwas anderes, etwas Stärkeres als für Anchese. Er konnte es sich's nicht erklären. Er sehnte sich nach einer Berührung von diesem Mädchen und nach ihren Worten, die er zu gerne lauschen würde. In Tuts Gedanken verwandelte er sich wieder in den unbekümmerten Steinmetzlehrling Imhotep und beide schlenderten Hand in Hand durch das hohe Schilf am Ufer des Nils entlang. Dort beobachteten sie die quakenden Frösche, die Nilpferde wie sie sich im Wasser erfrischten und er malte sich aus, wie er Kira tollkühn zeigte, scheinbar schlafende Krokodile zu ärgern, bis sie reflexartig zuschnappten. Seine Gedanken schweiften im Audienzsaal immer weiter ab und als er sich Kira nackt vorstellte, verzierte ein leichtes Lächeln seinen Mund.

“…und darum ist ein Krieg unwiderruflich, mein großer Pharao. Ich entschuldige meine Offenheit aber dank eures verstorbenen Vaters Echnaton sind die Kassen Ägyptens nun sehr erschöpft und unser Ruf ruiniert. Schon sehr bald werden die Syrier uns angreifen und vielleicht sogar einmarschieren, wenn wir es nicht vor ihnen tun. Der Respekt dieser Söhne Seths ist gegenüber uns so geschrumpft, wie das Bauvorhaben der Pyramide, deines Ahns dem Gott und Pharao Mykerinos gegenüber Chufus und Chephrens.
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General Haremhab, ein furchterregender Mann mit einem gestählten Körper und rauer Stimme, schaute den Pharao fragend an. Für einen Augenblick schwieg Tutanchamun, so hatte er doch eben gar nicht zugehört. Gespannt schauten die Großen des Hofs auf dem höher sitzenden Pharao. Sekundenlang hielt die Stille im Audienzsaal bis Tutanchamun wieder das Wort erhob:

“Ich werde mich persönlich vergewissern, wie es tatsächlich um die Finanzen in ganz Ägypten steht. Man soll die königliche Barke zur Reise vorbereiten denn ich gedenke, mit der königlichen Gemahlin alle Städte zu besuchen und mir Vorort die Bücher zeigen zulassen. Vorher werde ich keine Kriegserklärung auf irgendeinem Papyrus unterzeichnen. So soll es geschehen!“



So soll es geschehen, sagte ein Pharao diesen Satz so bedeutete dies das Ende jeglicher Diskussion. Daraufhin musste jeder Anwesende den Raum unverzüglich verlassen. Nur Eje sollte bleiben denn Tutanchamun brauchte diesmal wieder seinen Rat.

“Eje, Ihr ward immer wie ein Vater für mich und ich vertraue Euch, so wie es mein Großvater und Vater tat. Bevor es tatsächlich zu einem Krieg kommen wird und ich an der Front stehen soll, brauche ich einen Sohn, damit meine Dynastie nicht ausstirbt. Ich hatte Euch Jahre lang verschwiegen, dass ich mich immer wieder unter mein Volk mischte. Schon vor einigen Jahren habe ich wirkliche Freunde in meinem Alter gefunden und ich wünsche sie nun an meiner Seite, hier im Königspalast. Außerdem wünsche ich eine zweite Gemahlin an meiner Seite. Sie ist eine aus dem Volk. Ich weiß aber, dass dies möglich ist, denn mein Großvater tat es auch. Großmutter Teje war eine vom Volk.“

Eje drehte seinen Rücken dem Pharao zu und schaute mit einem ernsten Blick aus dem Fenster, der beinahe finster wirkte.

“Wer sind Eure Freunde und wer ist dieses Mädchen?“

“Das möchte ich noch nicht sagen, noch nicht denn sie ahnen gar nicht, wer ich wirklich bin. Ich werde sie nach meiner Reise darüber informieren.“

Eje drehte sich wieder dem Pharao zu.

“Weiß denn die königliche Gemahlin schon von Euren Plänen? Ihr seid noch sehr jung und könnt nicht absehen, dass der Dolch der Eifersucht Euch gefährlicher werden könnte, als der eines barbarischen Nubiers.
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Lernt aus den Fehlern Euer Ahnen, meine Majestät. Wenn ihr das Mädchen haben wollt, dann nehmt es doch einfach aber verärgert die Königin lieber nie.“

Tutanchamun schaute verschämt auf den Boden. Eje lächelte und klopfte ihm behutsam auf die Schulter.

“Gewiss, geht diese Reise an und lernt Euer Land kennen, mein Pharao, danach werden Eure Gedanken wieder so klar wie das Wasser im Nil sein. Es ist Euer Volk, es soll endlich sehen, dass Eure Majestät kein Kind mehr ist. Ehrt vor den Augen des Volkes die Götter und das Volk, wird Euch wie einen Gott verehren. Begutachtet die Bauwerke eurer Ahnen Djoser, Snofru und Cheops. Dann werdet Ihr erkennen, das Ägypten die Weltmacht ist und alle anderen fremden Völker sich nun mal dem schwarzen Land beugen müssen, also vor Euch. Ihr werdet schließlich einsehen, dass Krieg führen keine Schande ist denn der Wille der Götter muss geachtet werden. Euer Ruhm und Name wird dann noch in tausenden von Jahren in sterblichen Ohren wie eine unsterbliche Melodie erklingen. Ihr werdet Eure Pflicht dies zu erhalten erkennen, wenn Ihr einmal die Gottes Bauwerke, Euren Ahnen Chufu, Chephren und Mykerinos von einem anderen Blickwinkel betrachtet.“



Eje erzählte ständig mit so viel Kraft und Elan, dass Tutanchamun seiner Begeisterung schnell verfiel und teilte. Seine Worte waren berauschend wie kostbarer Wein. Tutanchamun besaß alles, wovon sogar mancher König nur träumte; ein prachtvolles Land, unendliche Macht, wertvolle Schätze und wunderschöne Dienerinnen, die täglich geschmeidig durch seinen Palast schlenderten und nun lernte er zu begreifen, was wirkliche Macht bedeutet.

Aber Eje begriff nun, dass ihm dieser junge Pharao langsam aus den Händen glitt. Als er noch ein Prinz war und er mit 7 Jahren zum Pharao gekrönt wurde, war es noch ein Leichtes ihn zu kontrollieren. Eje war der mächtigste Wesir, den Ägypten seiner Zeit je sah. Er wurde in seiner gesamten Laufbahn sehr reich, mächtig und einflussreich. Auch bei den Hohepriestern hatte er einen großen Einfluss und selbst jetzt noch, mit über siebzig Jahren träumte er immer noch davon, eines Tages Pharao zu werden, denn die Möglichkeit wäre gegeben.
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Doch Anchesenamun bereitete ihm zusätzlich Probleme.

Sie hatte einen weiteren großen Einfluss auf den jungen Pharao, zumal sie 6 Jahre älter war als er und ihn aufrichtig liebte. Sie war ihrer Mutter, Nofretete sehr ähnlich. Sie war sehr schön und klug. Außerdem war sie schon fast besessen daran interessiert, die Dynastie ihrer königlichen Vorfahren zu erhalten. Sie und Tut waren die Letzten der 18. Dynastie, in denen noch wirkliches Königsblut floss.



Die 80 Meter lange Barke setzte ihre Segeln und steuerte auf den Nil die Richtung nach Theben an. Sie wurde von weiteren neun, kleineren militärischen Barken eskortiert. In Luxor wollte Tutanchamun sein in Auftrag gestelltes Bauwerk begutachten. Er kletterte das Holzgerüst hinauf und lies sich von den Architekten die Bauweise erklären.Tutanchamun war sehr angetan von dieser Arbeit und hätte am liebsten mitgeholfen, den Mörtel aufzutragen und Stein für Stein in die Höhe zu mauern.

Jedes Mal, wenn sie an Siedlungen vorbei kamen, jubelte und winkten ihnen die Menschen zu. Überall, wo das junge Königspaar auftauchte, wurde ihnen ein herzlicher Empfang bereitet. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht, dass der Pharao mit seiner königlichen Gemahlin über den Nil reiste. Das Königspaar begegnete den Beamten des Landes überaus freundlich, wie es noch nie ein Pharao zuvor getan hatte. Sehr bald bekamen beide einen Überblick über die Finanzen Ägyptens und erkannten, dass es dem Land wie auch dem Volke recht wohl ergehe.

Nun waren sie mittlerweile fast ein ganzes Jahr unterwegs und ihr letztes Ziel sollte das Plateau in Gizeh sein. Unterwegs dort hin beichtete Tutanchamun seiner Gemahlin von seinem Vorhaben, das Mädchen Kira aus Men-nefer zu seiner zweiten Gemahlin zu nehmen. Anchesenamun stockte zuerst der Atem, doch zeigte sie zugleich ihr Verständnis, denn auch diesmal erinnerte sie sich an die Worte ihrer Mutter, die auch weitere Rivalinnen hinnehmen musste. Sie erkannte schon seit Tagen, dass ihrem Bruder und Gemahl irgendetwas auf dem Herzen lag und es war offensichtlich, dass ihm dieses Geständnis sehr schwer fiel. Um ihre Verbittertheit zu verbergen, ging sie daraufhin wortlos in ihre Kabine und schloss sich Tage lang ein. Ihr einziger Trost war, dass sie ewig die Königin bleiben würde.
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Endlich, vom Weiten sah man die Spitzen der drei kolossalen Pyramiden, wie sie am Himmel den Morgennebel durchbrachen und emporstiegen. Dieses Antlitz war wahrlich atemberaubend und göttlich. Anchesenamun vergaß den ganzen Groll über einer möglichen Konkurrentin und ihr wurde bei diesem Anblick bewusst, wenn solche Bauwerke schon über eintausend Jahre wie Berge standhielten, ihre Familie, die Dynastie, mit allen Mitteln zu erhalten galt. Auch der junge Tutanchamun schaute mit großer Ehrfurcht auf diese gigantischen Pyramiden und nun verstand er Ejes Worte, die er ihm vor seiner Abreise sagte.

“Schau nur Anchese, genau, wie es mir die Priester erzählten. Ist es nicht beeindruckend, was unsere Vorfahren erschufen?“

Anchesenamun war so überwältigt von diesem Anblick, dass ihr Tränen in den Augen stand. Am Hafen wurden sie wieder herzlichst empfangen und vor allem junge Leute und Kinder riefen winkend ihre Namen. Die Älteren waren sehr erstaunt und verwundert über ihren Pharao denn er verzichtete auf seine Träger. Tutanchamun begrüßte die Menschen, gab ihnen die Hand und unterhielt sich mit ihnen. Er zeigte sich dem Volk freundlich und sehr interessiert, so nahbar war noch nie ein Pharao vor ihm. Anchesenamun dagegen ließ sich in einer bedachten Sänfte tragen und winkte dem Volke zu. Viele der älteren Generation lobten ihr anmutiges Wesen und sahen in ihr eine würdige Nachfolgerin, ihrer Mutter.



Tutanchamun begutachtete sofort auf dem Plateau die farbenprächtige, so groß wie eines seiner Paläste, in Gerüst gestellte Sphinx, dessen Kopf das Antlitz seines Ahnes Chephren zeigte, aufgesetzt auf einem Löwenleib, nach Osten schauend. Er unterhielt sich mit den Bauleitern und sie erklärten dem Pharao die Gründe dieser Restauration. Denn schon zu seiner Zeit war die Sphinx, wie auch die drei Pyramiden mindestens eintausend Jahre alt und benötigten, um den Erhalt ihrer Schönheit zu bewahren, mindestens alle hundert Jahre eine Restaurierung. Besonders die blauen und goldenen Farben der Kopfbemalung litten unter den Jahrhunderten.

Kurz entschlossen bestieg der König das Gerüst und ließ sich interessiert die Vorgehensweise der Arbeiten erklären. Noch vor Ort und Stelle bewilligte er Zuschüsse für diese Restaurierung.
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Das Königspaar verbrachte eine ganze Woche in Gizeh und bei ihrem Abschied feierte man ein großes Fest bei den Pyramiden. Nun hatten sie ganz Ägypten gezeigt, dass ihr Volk nicht von zwei ahnungslosen Kindern regiert wird, sondern von modernen Göttern, die es verstanden, ihr Volk zu verstehen. Von nun ab liebten Alt wie Jung ihren lebenden Gott, den Pharao Tutanchamun.



In später Nacht erreichte die königliche Barke den Haupthafen Peru-nefer und schon am nächsten Spätnachmittag in Memphis angekommen, als die Sonne nicht mehr ganz so kraftvoll schien, stieg Tutanchamun auf sein Ross und ritt durch die Stadt hinunter zum Nilufer.

Jeder bestaunte den edlen Reiter, der eilig durch die Gassen ritt und eine Staubwolke hinter sich ließ doch niemand war sich sicher, wer genau er sei. Unten am Nil konnte man wieder die Frauen beim Waschen und die Knaben beim Angeln beobachten, als ein junger Mann auf einem kräftigen schwarzen Hengst heran galoppiert kam. Schon vom Weitem erkannte er Kira, wie sie sich kniend mit den anderen Frauen angeregt unterhielt, lachte und dabei Gewänder im Nilwasser schrubbte. Tut stieg von seinem Pferd und ging direkt auf sie zu. Kira streifte sich eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht und schaute verblüfft auf den edlen jungen Mann, der im weißen Gewand vor ihr stand. Er lächelte sie zuerst nur an.

“Kira…, “ raunte er entzückt.

“Imo? Imhotep bist du das? Was für eine Überraschung.“

Imhotep stand nun endlich vor Kira und erhoffte sich sehnsüchtig eine Umarmung von ihr doch nun war er ihr sehr fremd geworden. Jetzt war er nicht mehr mit einer schlichten, beigenfarbigen Robe bekleidet und kahl geschoren, wie sie ihn kannte, sondern mit einem weißen Gewand, indem goldener Saum eingenäht wurde, bekleidet, und sein Haar war in kleinen Zöpfen geflochten, die wiederum elegant am Hinterkopf zu einem einzigen Zopf gebunden wurde.

Und seine Augenlieder waren jetzt schwarz geschminkt, so wie es nur die Großen des Landes taten und auch die goldenen Ringe an seinen Hände und die Kette aus Lapislazuli, die seinen Hals umschmückte, erschraken Kira mehr, als das Sie sich über ein Wiedersehen ihres Freundes Imhotep freuen konnte.

“Imo? Warum trittst du so vor mir? Ich erkenne dich gar nicht mehr wieder.
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Was hat das alles zu bedeuten?“

“Hör mich an, Kira. Mein Name ist gar nicht Imhotep. Ich bin… Tutanchamun.“



Die Frauen rundherum erschreckten als sie seine Worte hörten und traten alle einen Schritt zurück. Einige warfen sich sogar sofort mit dem Gesicht flach zu Boden, andere schauten ihn nur misstrauisch an und tuschelten aufgeregt, während sie sich langsam rückwärtsgehend von ihm abwanden.

“Aber was – was erzählst du da, Imo? Sei kein Narr, willst du uns denn alle in Gefahr bringen?“ Antwortete sie ungläubig, und aufgebracht..

“Kira, so glaube mir doch, ich bin tatsächlich Pharao Tutanchamun und ich will dich heiraten. Du sollst meine zweite Gemahlin werden.“

In diesem Moment kreuzte sein Freund Rechmire auf und stellte sich schützend vor Kira. Auf seinen gebräunten Oberkörper glänzten Schweißperlen und seine Muskeln waren noch gestählter, als sie sich das letzte Mal sahen. Rechmires dunkle Augen schauten ernst und zugleich besorgt auf seinen besten Freund, über den er sich lieber hätte freuen wollen, als das Er nun beinahe feindselig ihm gegenüberstand.

“Imo, ich verzeihe dir denn du warst lange nicht mehr da und kannst es nicht wissen. Kira und ich, wir haben inzwischen geheiratet. Aber was soll das? Willst du uns mit einer Lüge beeindrucken? Ist dir denn nicht bewusst, dass wir dafür alle in den Kerker kommen könnten, schon alleine deswegen, nur weil wir dich kennen? Du, genauso wie wir. Nehme das sofort zurück, dass du dich Pharao Tutanchamun heißt!“

Tutanchamun war so von dieser Neuigkeit geschockt, dass er kommentarlos sein Pferd bestieg und in einer Staubwolke davon galoppierte.



In dieser Nacht, kurz vor seinem 19. Geburtstag, wollte Tutanchamun nur noch alleine sein und befahl seiner Wache, die vor seinem Schlafgemach postierte, niemanden herein zulassen.

Zur späten Nachtstunde, als nur noch der Vollmond mit einem sachten Licht sein Schlafgemach erhellte, rollte eine Träne über seine Wange, bevor er sich allein auf sein Bett legte. Stunden vergingen, der Pharao war längst friedlich eingeschlafen, da schlich eine Gestalt eingehüllt in einer dunklen Robe vorsichtig durch den Königspalast.
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Nirgendwo war mehr eine Wache zu erblicken nur dieser schwarze Mann, der sich immer wieder nervös umschaute. Leise näherte er sich dem königlichen Schlafgemach und öffnete sachte die Tür. Mit vorsichtigen Schritten schlich sich der dunkelhäutige Mann dem schlafenden Pharao an. Mit zitternden Händen holte er unter seinem schwarzen Gewand einen festen Holzknüppel hervor und er hatte Angst, Angst man könnte sogar sein Herzschlag hören doch man hörte nur das nächtliche Zirpen der Grillen von dem Fenster herein. Noch einmal blickte er um sich, dann holte er aus und schlug mit einem kräftigen Schlag auf Tutanchamuns Hinterkopf. Der junge Mann stöhnte kurz auf und zuckte noch ein paar Mal, bevor sein Körper leblos erschlaffte. Der unheimliche Mann wartete noch einen Augenblick und erst als er sah, dass Blut aus seinem Ohr und Nase rann, verschwand der geheimnisvolle Mörder wieder mit leisen Schritten.

Am nächsten Morgen weckte ein schriller Schrei einer Zofe den Königspalast.



Anchesenamun brach in Tränen aus und verweigerte Tage lang ihre Nahrung. Als sie endlich trotz ihrer tiefen Trauer über den Verlust ihres geliebten Bruder und Ehemann klaren Gedanken fassen konnte, stellte sie fest, das Eje die Wachhabenden der Todesnacht bereits ohne Anhörung hat hinrichten lassen. Die offizielle Meldung vom Königshaus an das Volk war: Der Pharao stürzte unglücklich vom Pferd und erlitt an den Folgen seines Leidens.

Niemand machte sich schließlich Gedanken oder schöpfte Verdacht, über die von Krokodilen zerfleischte Leiche eines Nubiers, die unten am Nil gefunden wurde denn so etwas war fast alltäglich.

Bevor der Leichnam des jungen Pharaos mumifiziert wurde, wurde er bei seiner Trauerfeier im offenen Sarkophag durch die Hauptstadt Memphis geführt. Tausende von Menschen, angereist von ganz Ägypten, standen stumm am Wegesrand, nur einige alte Frauen, im schwarzen Gewand, stürzten sich wehklagend zu Boden und schlugen traditionell mit ihren Fäusten in den Sand. Das junge Ehepaar Rechmire und Kira hielten sich im Arm, als der Trauerzug sich ihnen näherte.

“Schau nur Kira, dort ist er. Das ist unser Pharao, der so jung schon hinauf zu Osiris und Re gestiegen ist.“

Der Trauerzug näherte sich weiter und das Gefühl von Bewunderung und Traurigkeit verblasste bei dem jungen Ehepaar Rechmire und Kira, als sie das Gesicht des Königs genau erkannten.
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“Aber – aber das ist doch, das ist doch Imhotep. Imo, unser geliebter Freund. Bei Amun und Osiris, er hatte uns doch nicht belogen. Er war tatsächlich Pharao Tutanchamun. Ich hätte es wissen müssen, ich hätte ihm Glauben schenken müssen.“

Rechmire und Kira umarmten sich und weinten denn nun trauerten sie nicht mehr um ihren unnahbaren Pharao, sondern um ihren Freund, der ihnen sehr nahe stand.



Um die Dynastie zu erhalten, ließ sich Anchesenamun zur Heirat mit Eje überreden, eher gesagt, sie wurde von den Priestern und vom auserwählten Thronfolger dazu gezwungen.

Nun war Eje der Pharao von Ägypten.

Anchese begann heimlich zu recherchieren und der Verdacht machte ihr Angst. Immer häufiger traf man sie nun vom Wein betrunken an und sie sprach dabei zweideutige Anschuldigungen aus, weil sie fest an einen Mord an den König glaubte. Sie benahm sich kratzbürstig gegenüber all den Großen im Hofe und vor allem gegenüber Eje. Anchese zerschlug im betrunkenen Zustand des Öfteren wertvolle Gegenstände und pöbelte vor allem General Haremhab und den Pharao Eje an, weil sie den Verdacht hegte, sie seien nicht unschuldig an dem plötzlichen Ableben von Tutanchamun, bis sie von den Wachen in ihrem eigenen Wohngemach eingesperrt wurde.

Langsam wurde ihr die Gefahr im Königshaus sehr wohl bewusst und übersendete kurzerhand dem Hethiter König eine Botschaft, in dem sie um ein Asyl bat, da sie sich in großer Bedrängnis sah, in ihrem eigenen Land. Die Botschafter der Königin aber wurden in der Wüste angeblich von Beduinen abgefangen und ermordet. Nachforschungen, die die ägyptische Armee unter der Führung General Haremhab folge leisten sollten, verliefen im Wüstensand.

An dem Tag, als man Tutanchamuns Gruft im Tal der Könige für ewig verschließen wollte, eilte Anchesenamun als letzte hinein. Langsam näherte sie sich der versiegelten Tür und schaute traurig auf die zwei Wächter des Todes. Abseits der Todesbeigaben stellte sie zum Abschied die Truhe mit ihrem Abbild in eine Ecke und legte eine Lotusblume darauf, als ein Beweis ihrer ewigen Liebe zu ihm.
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Der neue, alte Pharao Eje regierte Ägypten vier Jahre lang, bis er in seiner Amtszeit an Malaria erkrankte und qualvoll starb.

General Haremhab, in dem keinerlei königliches Blut floss, gelang es aufgrund der militärischen Macht und mit seiner neuen Gemahlin, die eine weitere Schwester Echnatons war, die Hohepriester und alle Großen des Landes auf seine Seite zu ziehen und wurde der letzte Pharao der 18. Dynastie. Pharao Haremhab regierte Ägypten erfolgreich mehr als 30 Jahre und usurpierte sofort nach seiner Amtsübernahme alle Bauwerke Tutanchamuns. Was jedoch mit Königin Anchesenamun geschah, konnten die Ägyptologen bislang nicht nachweisen.









©Written by W.Francis Dille 2006
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Punktestand der Geschichte:   213
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  Ich bedanke mich nochmal bei euch, weil ich meinen alten Kommentar ausversehen gelöscht habe. Die Fehler werden noch korrigiert, danke für den Hinweis. Es folgt noch ein Schlusswort und dann wird die Gruft geschlossen.
LG  
   Francis Dille  -  06.06.12 05:02

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  Wirkt wie ein Endzeitszenario und ist es ja fast auch, denn die ganze Dynastie des jungen Pharaos Tutanchamun geht auf grausame und hinterlistige Weise zu Grunde. Lebensecht ist alles dargestellt und traurig wie viele Menschen ihr Leben lassen müssen. Du hast mir einige von ihnen im Laufe deines Romans so sympathisch gemacht, dass ich sehr dabei mitgehen konnte. Dein Roman sprudelt nur so voller Leben und Ideen und du lässt einen weit in die ägyptische Geschichte zurückblicken. Vieles war mir unbekannt und habe ich erst durch diesen Roman kennengelernt. Kleine stilistische Fehlerchen und Rechtschreib- und Tippfehler waren allerdings manchmal dabei, das störte aber nicht den Lesefluss. Insgesamt war es mir ein Genuss das zu lesen.  
   Dieter Halle  -  05.06.12 18:35

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  Ein toller Schluss - sehr gelungen. Die Hinterhältigkeit siegte, aber einen kleinen Trost hast du uns Lesern doch eingebaut. Hat sich flüssig und gut gelesen. Spannend bis zur letzten Zeile und so authentisch, als wäre es gerade passiert. Danke für den Lesegenuss und die Wanderung durch längst vergangene Zeiten.  
   Evi Apfel  -  04.06.12 17:52

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Kommentar von "Jean Paul Marat" zu "Warsteiner und kleiner Salat"

Lustige Darstellung von Stereotypen. Das sind auch nur Menschen. ---------------------------------------------- Nein, dass sind Armleuchter !!!!!

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Kommentar von "Evi Apfel" zu "An meine Tochter"

Lieber Wolfgang, ganz hinreißend geschrieben und natürlich wie immer perfekt gereimt. Alles zusammen einfach wunderschön.

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