Romane/Serien · Schauriges · Herbst/Halloween

Von:    Tis-Anariel      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 24. September 2011
Bei Webstories eingestellt: 24. September 2011
Anzahl gesehen: 1409
Seiten: 7

Diese Story ist Teil einer Reihe.

Verfügbarkeit:    Die Einzelteile der Reihe werden nach und nach bei Webstories veröffentlicht.

   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Später in der Nacht zogen dicke Wolken auf und ein heftiger Platzregen ging über der Stadt nieder. Danach regnete es beinnahe die halbe Nacht sehr stark weiter. Der Regen wusch Staub und Schmutz von den gepflasterten Straßen und spülte alles in die Kanalisation unter der Stadt. Erst gegen Mitternacht lies der Regen langsam nach und bald verzogen sich dann auch die Wolken.



Noch später, als die Nacht am dunkelsten war und der blasse, rote Mond am Himmel sie nicht wirklich erhellen konnte, durchstreiften die Dschan die Gassen. Wispernd zogen ihre schwarze Schatten durch Blausteins Gassen und Straßen, undefinierbar waren ihre Konturen und ihr Geruch ließ jedes lebendige Wesen schaudern. Rote Augen blitzen aus der schwarzen, nebelartigen Masse hervor. Sie waren das einzige, das sich an diesen Wesen nicht verändern konnte, alles andre war formbar.

Vor einer geplünderten Metzgerei hielten zwei der finstren Wesenheiten inne. Plötzlich aufgebracht schwebten sie durch die offenen Tür in den Laden und wieder heraus, näherten sich immer wieder dem Boden, als würden sie Witterung aufnehmen. Einer der beiden hielt kurz inne, dann sauste er senkrecht in die Luft und verharrte dann schwebend über den Dächern der Stadt. Trockenes, kaltes Wispern durchdrang plötzlich die Nacht.

Nur wenig Augenblicke später erschienen weitere sechs dieser Wesen über den Dächern und flogen dann mit einer überraschenden Geschwindigkeit zu demjenigen, das noch immer über der Metzgerei schwebte. Das Flüstern und Wispern verstärkte sich, während die Kreaturen wieder in die Gasse hinabtauchten. Aufgeregt schwirrten die Wesen vor dem Laden herum, hinein und wieder hinaus und prüften immer wieder die Spuren auf den Boden, auf der Schwelle und vor allem den Geruch.

“Wesen,” wisperte einer der Dschan, “lebendige, atmende, warme Wesen sind hier gewesen.”

“Ja, ja,” flüsterte ein anderer,” nicht lange her. Kleines Vierbein, scharfe Krallen, ein Katzenwesen! Und ein zweites Vierbein, ein großes.”

“Wandelkraft,” zischte ein dritter Dschan, “das große Vierbein hat Wandelkraft. Wandelwolf! Wandelwolf!”

Die restlichen Wesenheiten nahmen das Zischen auf und erneut war die Nacht erfüllt von den kalten Stimmen der Dschan, Doch diesmal klangen sie verärgert, ja beinahe wütend.
Seite 1 von 8       


Der erste Nachttod, der etwas größer schien als die anderen, brachte seien Kameraden schließlich mit einem scharfen Zischen zum schweigen. Dann prüfte er erneut die Fährte.

“Noch mehr,” meinte er zischelnd, “ein Zweibein, ein kleines, die Spuren vermischen sich. Es kam zusammen mit den Katzenwesen und dem Wandelwolf.”

Prüfend schwebte es nun mit den Augen dicht über dem Boden, folgte der Spur in den Laden, hinauf in die Wohnung und wieder zurück auf die Straße hinaus.

“Viel Licht,” fauchte der Nachttod, “viel Güte, viel Herzenswärme, heller Seelenschein. Viele, große Gaben sind in dem Zweibein, so klein es auch ist.”

Seine Form bauschte sich und schien anzuschwellen. Ein Zeichen der Wut, oder auch des Unbehagens.

Die anderen Wesen wandten sich nun alle ihm zu.

“Was tun? Was tun?” die Frage kam von allen Seiten.

“Töten,” fragte einer, “Licht verschlingen, Leben auslöschen?”

“Fangen,” schlug ein andrer vor, “behalten und oft davon trinken?”

Der größere Dschan , der offenbar ihr Anführer war, schien sich selbst nicht sicher. Schließlich zischte er erneut scharf und brachte damit die anderen zum schweigen.

“Fragt,” wisperte er, “die Meister!”

Zustimmendes Geraschel antwortete ihm und zwei der Dschan hoben sich schweigend in die Lüfte um den Meistern Bericht zu erstatten und um Rat zu fragen. Tief unten in den Gassen schwärmten die verbliebenen Nachtschatten um die Metzgerei herum aus. Doch ihr Anführer blieb neben dem Eingang schweben und untersuchte weiter die kaum wahrnehmbare Spuren. Es beunruhigte ihn, das ein Wandelwolf hier aufgetaucht war und noch mehr, das dieser offenbar ein Bündnis mit einem Katzenwesen eingegangen war.

Wandelwölfe und Katzenwesen gehörten zu den Wissenden und dem Dschan gefiel es gar nicht, das diese sich wieder einander zu helfen schienen. Die Dschan und ihre Meister bauten darauf, dass die alten Legenden und das uralte Wissen in Vergessenheit geriet, doch wenn die Wissenden Wesen ihre Legenden zusammenlegten, dann fanden sie womöglich heraus, wie die Dschan für immer vertrieben, vielleicht sogar vernichtet werden konnten.



Vor vielen Jahrhunderten war das den Wandelwölfen schon beinnahe gelungen.
Seite 2 von 8       
Einer der Wölfe hatte tatsächlich die ganze Wahrheit herausgefunden, doch zum Glück fand der den Tod, bevor er sein Wissen weitergeben konnte. Damals war auch ein Katzenwesen involviert gewesen und darum fand er es so beunruhigend, das sich auch hier wieder ein solches einmischte.

Eigentlich hatte der Wolf damals nur sein Leben verloren, weil er sich für seine Freunde geopfert hatte. Diese Tat, die Tatsache das da ein Wesen völlig selbstlos sein Leben hingab um die seiner Freunde zu bewahren, hatte soviel Licht und helle Macht freigesetzt, so dass die Dschan nicht standhalten konnten und in ihre dunkle Welt fliehen mussten. Danach waren viele Jahrhunderte die Tore verschlossen, bis die neuen Meister die Schlüssel wiederentdeckten und den Dschan erneut Einlass in diese Welt gewährten. Das erste Mal war ihnen nicht viel Zeit hier vergönnt gewesen, aber die Türen waren wieder offen und die neuen Meister konnten die Nachtschatten immer öfter und länger herbeirufen.

Bald schon würden die neuen Meister diese Welt beherrschen und die Dschan frei herumstreifen und ihren ewigen Hunger stillen können.



Unruhig geworden folgte der Dschan erneut der Spur in das Gebäude hinein und wieder hinaus. Dabei versuchte er jede kleinste Einzelheit aus dem schnell entschwindenden Duft herauszufiltern. Der Wolf schien verletzt zu sein, denn er konnte etwas blut riechen, allerdings nicht viel. Also war das Wandelwesen nicht schwer verletzt. Der Duftspur des Katzenwesens hing der Geruch von Wissen und Geheimnis an. Das hatte der Nachttod erwartet, aber der Duft, den das Zweibein hinterlassen hatte, verblüffte ihn. Ein Mädchen war es, stellte er fest und noch sehr jung. Dennoch haftete auch dem Menschenwesen der Geruch von Wissen und Geheimnis an und noch ein weiterer, den er nicht wirklich einordnen konnte. Verwirrt schwebte der Dschan wieder aus dem Raum hinaus.

Eigentlich hatte sich der Duft in diesem Gebäude nur so lange gehalten, weil jemand einen Frischezauber über den Laden gesprochen hatte. Die drei warmen Wesen hatten ihn nicht gebrochen, aber die Tür offen gelassen und so war der Geruch der drei auf die Straße herausgeströmt. Der Anführer bezweifelte, dass sich die Spur außerhalb des Gebäudes weit verfolgen lies.
Seite 3 von 8       
Der Regen heut Abend hatte nicht nur die Dschan davon abgehalten herumzustreifen, sondern er hatte auch die schwache Duftspur der drei Wesen von den Pflastersteinen gewaschen.

Er sah auf, als einer der ausgesandten Dschan von den Meistern zurückkehrte.

“Was,” fragte er sogleich den Boten, “sprechen die Meister?”

“Suchen,” antwortete der Bote, “sollen wir die drei warmen Wesen und wenn wir sie finden, sie fangen und zu den Meistern bringen.”

Der Bote klang enttäuscht und der Anführer verstand dies. Schließlich war es für die Dschan immer schöner, wenn sie ihren Hunger stillen und etwas töten konnten. Aber sie würden tun, was die Meister ihnen befohlen hatten.

Ein Rascheln erregte seine Aufmerksamkeit und er entdeckte den vorüberhuschenden Schatten einer unvorsichtigen Ratte. Blitzschnell verwandelte sich der amorphe Körper des Dschan, bildete lange Tentakel aus die dem flüchtenden Tier hinterher schnellten und sich tief in die Haut der armen Kreatur bohrten. Das Tier schrie schrill und voller Schmerz während der Dschan das Wesen genüsslich und ganz langsam aussaugte. Er ließ sich absichtlich Zeit und die Ratte kreischte lange. Schließlich aber hatte er alles Leben und Licht, alle Wärme und jegliche Flüssigkeit aus dem Körper gesogen und ließ die kleine, mumifizierte Leiche fallen. Manche Dschan töteten schnell, besonders wenn sie sehr hungrig waren, aber ihm lag das nicht. Er wollte alles an Entsetzen, Angst und Leid, zu dem seine Opfer fähig waren, gänzlich auskosten.

Dieser kleine Zwischenfall jedoch hob zumindest die Laune des Anführers wieder etwas.

Er wandte sich erneut um und schwebte ein Stück höher. Schon kehrten die anderen Dschan zurück und gaben ihm zu verstehen, dass sie die Spur nicht weit hatten folgen können. Der Regen hatte sie zu stark fortgewaschen. Daraufhin zischte der Anführer böse, erneut verärgert und wieder plusterte sich seine Gestalt auf, diesmal ein eindeutiges Zeichen seines Zorns. Doch er beruhigte sich schnell wieder und schickte die anderen Dschan los. Sie sollten ausschwärmen und auch den restlichen Nachtschatten von ihrer Entdeckung und dem Befehl der Meister erzählen. Vielleicht würden sie ja den Geruch wo anders wiederfinden.
Seite 4 von 8       


Ihrem Anführer folgend stoben die finstren Wesen davon, weihten jeden anderen Dschan ein, den sie fanden und schwärmten in der ganzen Stadt aus. Der Anführer hingegen erhob sich hoch über die Stadt und wandte sich gen Norden, um selbst den neuen Meistern Bericht zu erstatten.





Während Annabella und Schnurr selig schlummerten, blieb Karm noch einige Zeit wach. Er lauschte dem beginnenden Regen draußen vor der Kellertür und dachte nach. Vor allem über das, was die Katze zu ihm gesagt hatte,aber auch darüber, wie er auf Annabella getroffen war.

Erneut betrachtete er das Kind, das da an seine Flanke gekuschelt tief und fest schlief. Ein wölfisches Lächeln schlich sich auf seine Züge. Wer hätte das gedacht, als er vom Berg aus diese Stadt betrachtet hatte. War das wirklich erst zwei Tage her?

Und jetzt hatte er nicht nur eine Katze zur Freundin, sondern auch ein Menschenmädchen, das nicht nur die Herzsprache beherrschte sondern auch noch über den tiefen Blick verfügte und er hatte die beiden nur kennengelernt, weil er sich einen Dorn in die Pfote getreten hatte.

Konnte das alles wirklich nur Zufall sein?

Oder hatten gar die Götter ihre Finger im Spiel?

Er wusste es nicht und im Endeffekt war es ihm auch egal. Karm hatte beschlossen, das er dem Kind helfen würde, egal was sonst passieren mochte und dass sich auch die Katze ihnen angeschlossen hatte fand er gar nicht so übel. Irgendwie mochte er diese Samtpfote nämlich. Wer wusste schon was noch alles passieren mochte, aber irgendwie war der Wolf nun darauf gespannt. Es war ihm klar, dass es wohl gefährlich werden würde und anstrengend bestimmt auch, aber heute, in dieser Nacht waren sie drei sicher. Noch sicherer weil es so stark regnete, denn die Dschan flogen nicht gerne im Regen. Vermutlich hatte es etwas mit ihren nicht wirklich festen Körpern zu tun.

Karm gähnte ausgiebig und dann schloss auch er die Augen um zu schlafen.



Ganz unvermittelt war der Wolf wieder wach und in voller Alarmbereitschaft. Ein leichtes Zittern lief durch seine Muskeln und er starrte angespannt zu der Tür, die in den Keller führte, hinauf.

Seine innere Uhr sagte ihm, das es nur noch höchstens eine Stunden dauerte, bis die Sonne aufging.
Seite 5 von 8       
Sein scharfes Gehör vermittelte ihm, das der Regen aufgehört hatte. Geweckt jedoch hatte ihn sein Sinn für Gefahr, etwas was man nicht hören oder riechen konnte, sondern nur ein Gefühl, ein Erahnen. Karms Ohren legten sich an den Kopf und er unterdrückte mit Macht das leise Grollen, das ihm in die Kehle stieg.

Er konnte sie dort draußen fühlen, die Dschan! Sie waren aufgeregt und unruhig, auch das konnte der Wolf spüren. Etwas hatte die Nachtschatten aufgebracht und er fürchtete das sie womöglich seine Anwesenheit in dieser Stadt irgendwie entdeckt hatten. Einige schienen ihrem jetzigen Versteck sehr nahe gekommen zu sein und genau dies hatte den Wolf offenbar geweckt. Weiterhin angespannt lies er den Blick zu Schnurr und Annabella schweifen.

Die Katze hatte ähnlich wie er regiert, ihr Augen funkelten im schwachen Licht der fast verglommenen Lichtsteine. Auch Schnurr hatte die Ohren angelegt und fixierte mit einem unverwandten Blick die Tür.

Was den Wolf überraschte, war die Tatsache, dass nicht nur die Katze und er auf die Anwesenheit der Dschan dort draußen reagiert hatten, sondern auch das Mädchen. Annabella hatte die Augen weit geöffnet und starrte ebenfalls zur Tür hinauf. Ihr ganzer Körper war angespannt und sie schien kaum zu atmen. Instinktiv tat sie wieder das richtige und verkniff sich jeden Laut, ja bewegte sich noch nicht einmal.

Die Minuten zogen sich langsam dahin und die Bedrohung draußen schwand nicht wirklich, sondern schien stattdessen noch näher zu kommen. Ein leises Schaben und Kratzen an der Tür veranlasste den Wolf dazu völlig lautlos etwas von dem Mädchen abzurücken und die Beine bereit zum aufspringen unter den Körper zu ziehen. Schnurr tat es ihm gleich und selbst Annabella reagierte überraschend überlegt und mutig. Denn auch sie rückte etwas von Karm ab und begab sich ebenso lautlos wie die Tiere in die Hocke. So würde auch sie schnell aufspringen können, sollte es nötig sein. Vorsichtig zog das Mädchen das große Messer ihre Vaters aus seiner Schneide und hielt es vor sich.

Karm nahm das nur aus den Augenwinkel wahr, aber er musste nicht das Gesicht des Mädchens sehen um zu erkennen, das sie schreckliche Angst hatte. Er konnte es riechen, ebenso wie er die Furcht der Katze und sogar seine eigenen wittern konnte.
Seite 6 von 8       


Aber gerade die Tatsache, das Annabella solche Angst hatte und dennoch so überlegt, ja fast kaltblütig handelte, beeindruckte den Wolf sehr. Er konnte nichts dafür, aber selbst in dieser gefährlichen und angespannten Situation war er stolz auf das Kind.

Der Wolf hoffte nur, das die Tür dicht genug schloss, so das die Gerüche, die sie drei verströmten nicht nach draußen drangen. Dann erinnerte er sich an die Lumpen, die Annabella vor die Türschwelle gelegt hatte, auch sie würden hoffentlich ihre Ausdünstungen davon abhalten den Raum zu verlassen. Er hoffte zudem, dass der Widerwille der Dschan, sich in unterirdische Räume zu begeben, sie auch dann davon abhalten würde hier herunter zu kommen, selbst wenn die Kreaturen etwas wittern sollten.

Ein weiters Schaben und Kratzen oben an der Tür, veranlassten den Wolf dazu die Zähne zu fletschen. Dann jedoch schienen die Dschan sich etwas zurückzuziehen, der Druck den alle drei verspürt hatten lies etwas nach.

Ein lautloser Seufzer dehnte den mächtigen Brustkorb des Wolfes und er entspannte sich ein klein wenig. Auch die Katze stellte langsam die Ohren auf und ihre Anspannung lies nach. Annabellas Lippen bebten, ihre Augen waren noch immer groß, doch sie steckte das Messer wieder weg. Dennoch gelang es ihr nicht, den Blick von der Tür zu wenden.

Aufmunternd stupste Karm das Mädchen sanft mit der Nase an und sie schenkte ihm ein zittriges Lächeln.

Der Wolf wusste, das die Dschan noch immer dort oben lauerten, aber offenbar wollten sie nicht hier herunter kommen. Ob sie von den Nachtschatten bemerkt wurden, das wusste der Wolf nicht, aber er ahnte es. Aufmerksam beobachtete er weiter den Eingang zum Keller.

Noch zweimal, bevor die Sonne aufging, erklang das schaben und kratzen an der Tür, aber keiner der Dschan versuchte ernsthaft einzudringen. Erst kurz vor dem Morgengrau zogen sich die Wesen zurück. Schnurr bemerkte es als erste, denn sie begann sich ganz plötzlich intensiv zu putzen, dann fühlte auch Karm, dass die Kreaturen verschwanden und stupste Annabella erneut an.

“Der Morgen graut,” wisperte der Wolf dem Mädchen zu, “und darum verschwinden die Dschan nun. Die Gefahr ist erstmal vorüber.”

Erleichtert sackte die Kleine zusammen, dann kuschelte sie sich ganz plötzlich an den Wolf und begann leise zu weinen.
Seite 7 von 8       
Schnurr, die das mitbekam, unterbrach ihre Putzorgie, trippelte zu dem Kind und begann es sanft zu beschnurren und zu beschmusen.

“Ist doch gut,” murmelte Karm unbeholfen, “alles vorbei und du warst so tapfer, Annabella.”

Es brauchte dennoch einige Zeit, bis sich das Kind wieder erholt und beruhigt hatte. Sie schniefte noch ein wenig, war aber dann recht schnell wieder auf den Beinen. Ihnen allen war klar, dass sie so schnell wie möglich aus Blaustein verschwinden mussten und so brachen sie kurz nach Sonnenaufgang auf.
Seite 8 von 8       
Punktestand der Geschichte:   61
Dir hat die Geschichte gefallen? Unterstütze diese Story auf Webstories:      Wozu?
  Weitere Optionen stehen dir hier als angemeldeter Benutzer zur Verfügung.
Ich möchte diese Geschichte auf anderen Netzwerken bekannt machen (Social Bookmark's):
      Was ist das alles?

Kommentare zur Story:

  Huhu Ingrid,
wie schön, dass auch dir die Fortsetzung zu gefallen scheint.
Hmm..ja die Dschan, das sind wirklich ganz schreckliche Wesen und es freut mich, das ich das offenbar gut rüberbringe.

Liebe Grüße  
   Tis-Anariel  -  27.09.11 21:13

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  furchtbare wesen, diese dschan, vor allem, als der anführer die ratte so langsam und qualvoll tötete. Und hoffentlich muss karm nicht sein leben opfern wie dieser andere wandelwolf damals...  
   Ingrid Alias I  -  27.09.11 14:21

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Huhu Petra,
schön,dass auch dir die Fortsetzung gefällt.
Hmm...ja an dem Mädchen ist was besonderes, wie besonders wird die Geschichte langsam enthüllen.

Liebe Grüße  
   Tis-Anariel  -  26.09.11 18:13

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Mit dem Mädchen scheint etwas Besonderes zu sein und auch Karm und die Katze sind nicht alltägliche Wesen. Da ist es nur verständlich, dass die Meister die drei lebend haben wollen. Aber wofür brauchen sie die? Spannend und wie immer sehr romantisch.  
   Petra  -  26.09.11 17:42

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Hallo Doska,
vielen lieben Dank für deinen Kommentar.
Freut mich, wenn ich es spannend und auch plastisch hinbekomme. Und schon, das ich auch ein wenig mehr Klarheit in die Story bekommen habe.

Liebe Grüße  
   Tis-Anariel  -  26.09.11 13:22

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Besonders spannend war der Moment, wo die Dschan auftauchen. Du beschreibst sie so schön plastisch. Huh, denen möchte man nicht grad gerne begegnen. Außerdem wird einem jetzt in dieser Story vieles klarer.  
   doska  -  25.09.11 21:10

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

Stories finden

   Hörbücher  

   Stichworte suchen:

Freunde Online

Leider noch in Arbeit.

Hier siehst du demnächst, wenn Freunde von dir Online sind.

Interessante Kommentare

Kommentar von "Lena N." zu "Glücksrückblick"

Gefällt mir gut, inhaltlich sehr ansprechend und schön geschrieben! vielleicht sollte ich mir das Gedicht nebens Bett hängen, dass ich es jeden Morgen beim Aufwac hen lese und mich dar ...

Zur Story  

Aktuell gelesen

  In Arbeit

Funktion zur Zeit noch inaktiv. Über ein Konzept zur sicheren und möglichst Bandbreite schonenden Speicherung von aktuell gelesenen Geschichten und Bewertungen, etc. machen die Entwickler sich zur Zeit noch Gedanken.

Tag Cloud

  In Arbeit

Funktion zur Zeit noch inaktiv. In der Tag Cloud wollen wir verschiedene Suchbegriffe, Kategorien und ähnliches vereinen, die euch dann direkt auf eine Geschichte Rubrik, etc. von Webstories weiterleiten.

Dein Webstories

Noch nicht registriert?

Jetzt Registrieren  

Webstories zu Gast

Du kannst unsere Profile bei Google+ und Facebook bewerten:

Letzte Kommentare

Kommentar von "doska" zu "Und noch ein Klapphornvers"

Hallo, lieber Christian. Ja, das ist eine uralte Art zu reimen. Wenn dich das interessiert, solltest du mal hier auf Webstories unter Krassnick gehen, Rosmarin und er und ich glaube noch andere au&szl ...

Zur Story  

Letzte Forenbeiträge

Beitrag von "Homo Faber" im Thread ""Das literarische Krokodil""

Da es eine tolle Veranstaltung war und es sich gelohnt hat, habe ich es hier gepostet. Es war sehr unterhaltsam. Wer in der Nähe ist, sollte mal vorbeischauen.

Zum Beitrag