Romane/Serien · Fantastisches · Herbst/Halloween

Von:    Tis-Anariel      Mehr vom Autor?

Erstveröffentlichung: 3. Oktober 2010
Bei Webstories eingestellt: 3. Oktober 2010
Anzahl gesehen: 1611
Seiten: 5

Diese Story ist Teil einer Reihe.

Verfügbarkeit:    Die Einzelteile der Reihe werden nach und nach bei Webstories veröffentlicht.

   Teil einer Reihe


Ein "Klappentext", ein Inhaltsverzeichnis mit Verknüpfungen zu allen Einzelteilen, sowie weitere interessante Informationen zur Reihe befinden sich in der "Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht":

  Inhaltsangabe / Kapitel-Übersicht      Was ist das?


Ein eisigkalter, herbstlicher Wind fegte durch die leeren, stillen Gassen von Blaustein, als Karm endlich dort ankam. Er riss Blätter von den Bäumen und jagte sie vor sich her über die Pflastersteine. Der Abend nahte und die dem Untergang entgegenstrebende Sonne tauchte die dicken, finsteren Wolken am Horizont in ein düstres Rot, das langsam an Intensität gewann. Es war ein beeindruckendes Schauspiel, doch Karm konnte es diesmal nicht würdigen, denn nun brauchte er sehr bald ein unterirdisches Versteck. Noch immer hing der trockene, leicht stechende Geruch der Dschan in der Luft und Karm befürchtete, dass noch nicht alle dieser Wesenheiten weitergezogen waren.

Er mochte Städte nicht, die ihn immer irgendwie an ein völlig vertracktes Labyrinth erinnerten. Die gepflasterten Straßen, die schmalen Gassen und die ganzen so eng beieinanderstehenden Gebäude bedrückten den Wolf. Zudem waren Städte immer irgendwie unübersichtlich, fand zumindest er.

Wieder belastete Karm unabsichtlich seine Pfote und winselte leise, als der Dorn sich mit stechendem Schmerz wieder ein winziges Stück weiter in seinem Fleisch versenkte. Er musste das Ding sobald wie nur möglich wieder loswerden.



Ein Blick zum Himmel zeigte dem Wolf, dass der Abend noch weiter fortgeschritten war und ihm wurde klar, dass er nun wirklich ein Versteckt brauchte. Das hieß wohl aber auch, dass er wohl erst einmal hungrig bleiben würde. Mit seinem ziellosen herumstreifen war er mittlerweile tief in die Stadt geraten und nirgendwo schien sich etwas zu rühren. Offenbar waren tatsächlich alle Menschen gestorben und viele ihrer Haustiere wohl gleich mit ihnen. Einige Krähen ließen ihre rauen Stimmen erklingen und irgendwo raschelten Mäuse. Hungrig spähte der Wolf umher und hoffte, dass er womöglich einen der kleinen Nager sehen und vielleicht sogar erwischen würde. Zumindest wäre dann sein Magen nicht mehr ganz so schrecklich leer.

Als er um eine weitere Ecke bog und einen Tonkrug entdeckte, frohlockte er innerlich, denn aus dem Gefäß drang der Geruch von leicht gestockter Milch. Als er den Krug jedoch genauer in Augenschein nahm, seufzte er enttäuscht, denn er enthielt nur einen winzigen Rest an Milch. Niedergeschlagen ließ er davon ab, denn diese Winzigkeit würde seinen Hunger gewiss nicht besänftigen, sondern noch eher anfachen.
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Also folgte Karm der schmalen Gasse weiter, doch plötzlich stieg ihm ein ganz wundervoller Geruch in die Nase. Sein Magen knurrte vernehmlich und ihm lief das Wasser im Maul zusammen. Aufgeregt blickte er sich um und seufzte dann schon wieder enttäuscht.

Rechts neben ihm befand sich ein kleiner Laden, der wohl einem Metzger gehörte. Der Mensch schien wohl gut zu verdienen, denn er hatte sich tatsächlich ein großes Fenster aus Glas leisten können. Dahinter befanden sich leckere Würste und ein riesengroßer, geräucherter Schinken, der Karms Magen zu einem weiteren lauten Knurren veranlasste. Dumm war nur, dass er nicht an die leckeren Dinge herankommen konnte. Schließlich war er immer noch Wolf und die Ladentür fest verschlossen. So also sah er im Moment keine Möglichkeit an die Nahrung zu kommen und er hatte nun auch schlicht keine Zeit mehr dazu. Er würde also noch eine Nacht lang hungrig bleiben, wenn er nicht zufällig einen gutgefüllten Vorratskeller fand.



Ein leises Klirren hinter ihm ließ Karm erschrocken herumwirbeln, doch es war nur eine dreifarbig gescheckte Katze, die ihn mit großen grünen Augen anstarrte und vorsichtig den Rückzug antrat. Das hübsche Tier hatte den Tonkrug umgeworfen, den Karm zuvor schon untersucht hatte.

Aufmerksam beobachtete der Wolf die Katze, verhielt sich aber ansonsten still und ruhig. Als das hübsche Tier sah, dass der Wolf keine Anstalten machte sich auf sie zu stürzen entspannte sie sich ein wenig. Schließlich grüßte ihn die Katze sogar mit einem leichten Augenzwinkern und einem leisen Miauen. Ihr Blick wanderte zu dem Schaufenster des Metzgers und ein Katzenlächeln kräuselte ihre kleine Schnauze.

“Wenn du einen Weg dahinein gefunden hast,” meinte sie plötzlich “, dann lass mir was übrig, ja?”

Karm schenkte ihr ein hechelndes Wolfslächeln und nickte leicht. Es überraschte ihn, dass die Katze mit ihm sprach, das war wirklich selten und freute ihn daher umso mehr. Sein Augen richteten sich kurz auf den Himmel, dann sah er die Katze wieder an.

“Mein Name ist Karm,” stellte er sich vor, “wie nennt man dich?”

Auch die Katze blickte kurz zum Himmel hinauf bevor sie ihm antwortete.

“Nenn mich Schnurr, so hat mich das Menschenkind, das mir wohlgesonnen war, genannt.
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Ich glaube die Kleine gibt es nicht mehr.”

Plötzlich klang die Katze Schnurr traurig, doch sogleich wischte ein weiteres Lächeln den kaum sichtbaren Kummer von ihrem Gesicht.

“Und, was tut ein Wandelwolf hier, in dieser von den Nachtschatten getöteten Stadt?”

Sie wirkte ehrlich interessiert, doch Karm war einen Moment lang verwirrt. Doch dann erinnerte er sich daran, das viele andere Tiere die Dschan als Nachtschatten oder auch als Nachttod bezeichneten. Schließlich lächelte er etwas kläglich.

“Hunger hat mich hier her getrieben, “antwortete er der Katze, “und ein tief sitzender Dorn in der Pfote. Ich muss mich wohl der Wandlung unterwerfen um das Ding wieder loszuwerden. Ich werde wohl Menschenkleidung oder ähnliches benötigen, denn sonst wird die ganze Sache bestimmt sehr unangenehm und kalt.”

“Ein Dorn?”

Schnurr wirkte mitfühlend und überraschenderweise überwand sie ihre natürliche Scheu und näherte sich vorsichtig dem Wandelwolf. Dieser hob zuvorkommend seinen rechten Lauf, damit die Katze einen guten Blick auf den Fremdkörper hatte, der darin steckte. Schließlich gab sie ein nicht wirklich bestimmbares Geräusch von sich, das gleichzeitig zustimmend, mitfühlend und tröstend klang.

“Ich glaube,” meinte sie schließlich, “das nicht mal ich den Dorn da rausbekommen würde, er sitzt ziemlich tief. Ich denke du tust richtig damit Mensch zu werden. Finger sind eben doch manchmal nützlich.”

Ihr Gesicht zeigte nun ein Katzengrinsen und Karm nickte nur.

“Nahrung,” fuhr Schnurr fort, “wirst du wohl heute nicht mehr aufstöbern.” Ihr Blick ging wieder zum Himmel, der merklich dunkler geworden war. “Aber es gibt zwei Straßen weiter einige Wurzel- und Vorratskeller, die sicher einen guten Unterschlupf für die Nacht abgeben werden.”

Erneut prüfte sie den Himmel und wirkte langsam ein wenig nervös.

“Nun denn, Wolf Karm, es wird wohl Zeit. Noch sind nicht alle Nachtschatten fort. Wir sollten uns bald verbergen.”

Nun klang die Katze wieder ein wenig traurig und Karm stupste sie aus einem Impuls heraus ganz sanft an. Als sie ihn überrascht ansah, schenkte er ihr ein Wolfsgrinsen.
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“Da hast du wohl Recht, Katze Schnurr, aber ich werde Morgen auch noch hier sein und dann vermutlich mit Händen ausgestattet, die diese Türe,” er sah bedeutungsvoll zu der Tür der Metzgerei, “sicher einfacher aufbekommen, als es unsere Pfoten könnten.”

Nun war es an der Katze impulsiv zu handeln, was diese auch gleich tat, denn sie rieb sich plötzlich an dem Wolf. Karm grinste nur weiter und nahm die Liebkosung still hin. Bald hatte sich Schnurr beruhigt und löste sich von ihm.

“Eine gute Jagd, wünsche ich, Freund Karm.”

Mit diesen Worten sprang die Katze ein Stück weit fort und blickte dann doch noch einmal zurück. Karm erhob sich langsam.

“Eine gute Jagd, Freundin Schnurr.”

Seine Stimme klang sanft und die Katze schenkte ihm ein letztes Grinsen, bevor sie im Schatten und gleich darauf in einem engen Loch in einer Mauer verschwand. Karm nahm an, dass es sich hierbei wohl um ihr ganz persönliches Versteck handelte und wandte sich um.

Hätte ein Mensch diese Begegnung zwischen Wolf und Katze beobachte, dann hätte jener wohl Bauklötze gestaunt. Doch es gab hier keine Menschen mehr, von daher hatten sich die beiden keine Mühe gegeben diese Begegnung im Verborgenen zu halten.

Karm nahm sich die Worte von Schnurr zu Herzen und machte sich auf die Suche nach den von ihr erwähnten Kellern. Langsam humpelte er weiter bis er den Ort erreichte, von dem ihn die Katze zuvor erzählt hatte. Auf dem Weg dorthin musste er erneut lächeln, denn er erinnerte sich an die Legende. In jenen hatte sich Silberfell mit einer Katze angefreundet und viel Hilfe von selbiger erfahren.



Bald fand er die Eingänge zu den Wurzelkellern und untersuchte einen nach dem anderen. Die ersten beiden Türen waren fest verschlossen, die dritte war zwar offen, wurde aber von etwas blockiert und ließ sich daher nicht weit genug aufdrücken. Die vierte Tür war auch offen, aber führte nur in einen kleinen unterirdischen Raum, der weder groß noch tief genug war. Erst die fünfte Tür öffnete sich zu einer steilen Treppe, die tief in die Erde führte und, wie der Wolf erspürte, in einem großen unterirdischen Raum mündete. Dieser Ort war perfekt und da es mittlerweile schon fast dunkel war, blieb Karm auch keine große Auswahl mehr.
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Langsam hinkte er also unter Schmerzen die Treppe hinab. Sein Magen knurrte immer noch vor Hunger.



Vorsichtig verweilte er am Ende der Leiter, sah sich aufmerksam um und staunte nicht schlecht.

Allerlei seltsames Zeug stapelte sich hier unten. In mehreren Regalen gab es haufenweise durchsichtige Behälter mit farbenfrohen Innhalt. Erst auf den zweiten Blick erkannte der Wolf das eingekochte Obst und Gemüse. Als Wolf jedoch konnte er damit sowieso nicht so viel anfangen.

Zudem standen große Körbe hier unten, die Karm sehr interessant fand. Sie verströmten einen angenehmen erdigen, weichen Geruch. Ein Blick hinein verrieten Karm, dass sie verschiedenes Wurzelgemüse enthielten. Da waren zu einem Kartoffeln, Gelberüben und Zuckerrüben, dann gab es da auch noch Gelbwurz, Schwarzwurzeln und sogar Nüsse, sowie ein Rest getrocknete Weintrauben.

Letztere befanden sich in einer großen Schale und freuten Karm besonders, denn selbst Wölfe wussten die süßen Trauben zu schätzen und verspeisten sie auch ab und zu.

Hungrig machte sich der Wandelwolf über die Köstlichkeit her und vergaß ganz, dass draußen auf den Straßen nun schon die Nacht begann und die Dschan bald durch die Stadt streifen würden.

Bei all der Vielfalt in diesem unterirdischen Raum übersah der große, schwarze Wandelwolf jedoch ein interessantes Detail. Nämlich ein kleines, blondlockiges Mädchen, dass sich zutiefst erschrocken und verängstigt am anderen Ende des Kellers hinter mehreren großen Tongefäßen versteckte, sich regelrecht in den Winkel, den sie sich da ausgesucht hatte hineinpresste und dabei die ganze Zeit mit riesengroßen Augen den Wolf beobachtete.



Karm mochte zugute gehalten werden, dass in dieser Stadt sowieso alles nach Menschen roch und er bestimmt nicht damit gerechnet hatte, noch einen lebenden Zweibeiner hier vorzufinden. Zudem lenkten ihn sein Hunger , die getrockneten Weinbeeren und der Dorn in seiner Pfote doch gehörig ab.

Nachdem er beinnahe alle Trauben verspeist hatte, hielt der Wolf inne und blickte sich auf der Suche nach Wasser, oder einer anderen Gelegenheit seinen Durst zu stillen, um. Erst in diesem Moment stieg Karm der etwas saure Geruch von menschlicher angst in die Nase und völlig erstaunt traf sein Blick auf zwei große, blaue Augen voller Angst.
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Verwirrt und etwas verblüfft blinzelte der große Wolf und legte dann den Kopf schräg, während er das Kind nachdenklich musterte.
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Punktestand der Geschichte:   66
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Kommentare zur Story:

  Huhu Doska,

wie schön, dass dir auch der zweite Teil so gefällt. Freut mich, dass auch du solchen Gefallen an der kleinen Schnurr gefunden hast. Wie gesagt, sie hat sich da einfach so reingeschlichen.
Nun der nächste Teil wird wohl bald fertig sein.

Liebe Grüße  
   Tis-Anariel  -  06.10.10 00:19

   Zustimmungen: 0     Zustimmen

  Schön, wie dein Wandelwolf eins mit der Natur ist und wie er sie wahrnimmt und ganz entzückend ist die Begegnung mit Schnurr beschrieben. Über allem lastet das Unheimliche der Wesenheiten und zum ersten Male begegnen sich Karm und das Mädchen. Das macht neugierig auf das nächste Kapitel.  
   doska  -  05.10.10 21:30

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  Huhu Jingizu,
freut mich, dass dir auch dieser Teil gefällt.
Ja, die Schnurr, die hat sich da irgendwie reingeschlichen, aber so sind Katzen halt.
Übrigens fressen frei lebenden Wölfe wirklich ab und zu reife Weintrauben...das sah ich mal in einer Doku...

Hallo Petra,
wie schön, dass es auch dir gefällt. Und das dir das Bild dazu auch zusagt.
Nun das freut mich, dass ich dir so tolle Bilder habe malen können und ich es wohl auch spannend hinbekommen habe.
Nun ich hätte da auch Angst, das geb ich gerne zu.


Liebe Nachtgrüße  
   Tis-Anariel  -  05.10.10 02:30

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  Zauberhaft beschrieben, wie der (scheinbar gefährliche) Wolf dem Mädchen begegnet. Und ich muss zugeben, ich hätte auch Angst. Schöne Bilder! Spannend, schaurig, verträumt, süß - das ganze Kapitel hat mir supergut gefallen und natürlich ein klasse Foto!  
   Petra  -  04.10.10 22:15

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  Ein schöner Text. Besonders die Passage mit Schnurr hat mir gefallen. Wölfe sind also auch nur Naschkatzen :)  
   Jingizu  -  04.10.10 12:38

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  So jetzt gibts sogar noch ein Bild zur Geschichte....
Ich hoffe auch die Fortsetzung gefälllt euch so gut.

Liebe Grüe
Anariel  
   Tis-Anariel  -  03.10.10 15:48

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